"Der Tote von Astley Close"

Originaltitel: A Regimental Murder

Autorin: Ashley Gardner

Verlag: Cora (Historical - Der historische Krimi)

Bewertung: 2.5

Inhaltsangabe:

London, 1816: Captain Gabriel Lacey lernt Lady Lydia Westin unter mysteriösen Umständen kennen. Er verliebt sich sofort in sie, aber sehr bald erfährt er, wer sie ist. Sie ist die Witwe des kürzlich verstorbenen Colonel Westin, der unter dem Tatverdacht stand, einen Offizier bei einer Schlacht in Spanien ermordet zu haben.

Lady Westin jedoch glaubt nicht, das ihr Mann das getan hat. Colonel Westin stürzte sich auch nicht zu Tode, wie sie es der Presse weismachen will. Sie fand ihn ermordet in seinem Bett. Lacey wird von der Witwe beauftragt, die Wahrheit herauszufinden und die Ehre ihres Mannes wieder herzustellen.

Zusammen mit seinem neugierigen wie reichen Freund Grenville macht sich Lacey auf die Suche nach der Wahrheit und findet dabei höchst delikate Dinge heraus. Seine erste Spur führt zu Astley Close, wo sich einige der Gesellschaft anlässlich eines Faustkampfes aufhält. Dabei kommt einer von Lydias Hauptverdächtigen zu Tode und Lacey sieht sich gezwungen, weitere Ermittlungen anzustelen.

Während dieser Zeit kann er auch das Herz der schönen Witwe gewinnen. Ist diese Liebe von Dauer? Und wer steckt wirklich hinter dem Mord an Colonel Westin?

Mein Fazit:

Dies ist mein erster Roman dieser Autorin. Unbewußt wurde für die Leserunde der zweite Teil der Captain Lacey-Serie ausgewählt, was sich beim Lesen gelegentlich zum Nachteil auswirkte. Auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist, so gibt es immer wieder kleine Hinweise auf den ersten Teil, den ich natürlich nicht gelesen habe.

Mir hat dieser Roman insgesamt gesehen nicht sonderlich gut gefallen. Von Anfang an kommen viel zu viele Namen und Personen ins Spiel. Einige sind meines Erachtens nach sogar völlig überflüssig. Verwirrung kam für mich auch um, als es um die spanische Schlacht ging. Es war mir schlichtweg zuviel an Handlung und Personen und daher mühte ich mich mehr durch das Buch als das ich Vergnügen daran hatte.

Was mir allerdings positiv aufgefallen ist, sind die Möglichkeiten der Nachrichten-Übermittlungen. Im heutigen Zeitalter von Handy, Internet, IPod etc. ist es absolut undenkbar, nur mit handschriftlichen Briefchen zu korrespondieren. Das hat mich in der Tat fasziniert und das hat die Autorin auch gut dargestellt.

Insgesamt bekommt die Geschichte eine mittelmäßige Bewertung.

Kritik geschrieben am 13.08.09 von Elke K. (Monalou)

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