"Seducing Mr. Right"

Deutscher Titel: nicht bekannt

(erscheint am 31.10.01 als Tiffany Band 966 bei Cora)

Amerikanische Originalausgabe:von 2001

Autorin: Cherry Adair

Verlag: Harlequin Temptation, Bd. 833

Genre: Contemporary

Bewertung: 3.5

Catherine Harris hat ihre Brücken in der Heimatstadt in Oregon abgebrochen und zieht ohne Vorwarnung in Luke Van Buren‘s kleines Appartment ein, dem Sohn des zweiten Ehemannes ihrer flatterhaften Mutter. Cat‘s Mutter, die Heiraten wie eine Art Sport betreibt, war damals zu Ehemann Nr. 3 weiter gezogen und Cat beschloss, weiter bei ihrem Stiefvater zu leben, den sie aufrichtig liebte. Bis zu dessen Tod blieb sie bei ihm und pflegte ihn und ging von dort aus ihren Geschäften per Computer nach. Durch gewagte Börsentransaktionen konnte sie schon das Geld vieler Freunde vervielfachen, und so ermöglichte sie auch Luke und dessen Freund und Geschäftspartner einen guten Start mit ihrem eigenen Architektenbüro. Jetzt ist sie wild entschlossen, Luke, den sie schon immer liebte, für sich zu gewinnen. Nur muss dem erstmal klar gemacht werden, dass er in ihr nicht die  kleine Schwester sehen soll, die sie schließlich auch nicht ist.

Luke ist wenig davon begeistert, dass Cat ihr Quartier bei ihm aufschlägt. Er würde zwar alles für sie tun, aber so eng mit ihr zusammenzuleben führt ihn doch stark in Versuchung und er hatte seinem Vater doch hoch und heilig versprochen, immer auf Cat aufzupassen und sie zu beschützen. Und dann kommt sie auf die grandiose Idee, er soll ihr helfen, unter seinen zahlreichen Freunden und Bekannten einen passenden Ehemann auszuwählen. Ausgerechnet Mr. Right will sie finden und verabredet sich mit einem Freund nach dem anderen, was für ihn nur schwer auszuhalten ist - er kann ja nicht wissen, dass sie ihren Mr. Right schon lange gefunden hat und ihn nur langsam selbst dahinter kommen lassen will, dass sie zusammengehören.

Eine ganz witzige Geschichte und eine wunderbare entschlossene Heldin. Nur dauert das doch alles seine Zeit bis sie ihren Plan erfolgreich durchgezogen hat und man hat irgendwie ständig das Gefühl, helfen zu müssen.

Review von Ina D., 22.06.2001

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