Das Kussduell

Amerikanischer Originaltitel: Hide and Seek

Autorin: Cherry Adair

Verlag: Blanvalet, Juni 2002

ISBN: 3-442-35598-2

Preis: 7,00 Euro

Bewertung: 3.0

Delanie Eastman hätte mit allem gerechnet, nur nicht das sie nach vier langen Jahren Kyle Wright ausgerechnet mitten im Urwald wieder sieht. Delanies Schwester Lauren verschwand vor einiger Zeit. Und da die junge Frau sozusagen "der Fels in der Brandung" für ihre Familie ist und ständig für die anderen die Probleme lösen muss, hat Delanie sich selber die Schuld für das Verschwinden ihrer Schwester gegeben. Die einzige Spur die sie hatte, ihre Schwester Lauren hatte zuletzt Kontakt mit dem Drogendealer und Verbrecher Ramón Montero. Also setzte Delanie alles daran, diesen Mann kennen zulernen. Jetzt ist sie auf seinem Anwesen mitten im südamerikanischen Dschungel und gibt sich als Gespielin des reichen Mannes aus, der eindeutig schwul ist und sich nur mit schönen Frauen umgibt, um Eindruck zu schinden.

Kyle arbeitet seit Jahren als Undercoveragent für eine Anti-Terroristenaktion. Endlich ist ein Erfolg in greifbarer Nähe, denn in ein paar Tagen soll Montero gefangen genommen werden und seinem Treiben ein Ende bereitet werden. Als Kyle jedoch auf Monteros Anwesen auf Delanie trifft, mit der er vor vier Jahren drei heiße Tage im Bett verbracht hat, ahnt er das Ärger auf ihn zukommt. Und genauso ist es. Delanie weigert sich den wahren Grund zu nennen, warum sie sich auf Monteros Anwesen aufhält, Kyle möchte sie jedoch schnellstmöglich aus der Gefahrenzone bringen. Und so lässt es sich nicht vermeiden, das beide immer mehr in das tödliche Spiel verstrickt werden, das sich dort mitten im Dschungel abspielt.

Leider hat "Das Kussduell" bei mir lange nicht soviel Eindruck gemacht, wie Cherry Adairs erster Roman "Kiss and Tell" (Süße Eroberung). Die Heldin Delanie fand ich einfach nur nervig, der Action war teilweise ziemlich brutal und eklig und der Plot hatte ziemliche Löcher. Cherry Adair hat es nicht geschafft diesen Roman zusammenhängend und fesselnd zu schreiben. Schade, daraus hätte man sicher mehr machen können!

Kritik geschrieben am 20.05.02 von Isolde W.

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