Baby, Don't Go

Deutscher Titel: Ein Traummann zum Verzweifeln (Blanvalet, 01/2003)

Amerikanische Originalausgabe: von 2000

Autorin: Susan Andersen

Verlag: Avon

Bewertung: 3.5

Daisy Parker war noch nie besonders "ladylike", das liegt ihr einfach nicht. Daher ist sie Bodyguard geworden, jedoch floriert ihr eigenes Geschäft bisher noch nicht besonders, obwohl sie einen sehr guten Ruf hat. Als plötzlich der Fotograf Nick Coltrane in ihrer Tür steht, wird sie wütend. Vor neun Jahren hatten beide eine gemeinsame Nacht miteinander verbracht und Daisy hatte seinen Liebesschwüren geglaubt, nur um nach dem Sex von ihm einfach so abgefertigt zu werden. Da sein Vater und ihre Mutter einmal für kurze Zeit miteinander verheiratet waren, kannten Daisy und Nick sich von früher.

Nick hat nun bei einem seiner Fotojobs kompromittierende Fotos geschossen. Eigentlich ist er bekannt dafür, dass er solche Bilder immer gleich vernichtet, aber die Person die er diesmal auf einen Film gebannt hat, hat ihm bereits am nächsten Tag ein paar Typen auf den Hals gehetzt, die ihn zusammengeschlagen und sein Studio verwüstet haben. Und ausgerechnet da bekommt Nick auch noch einen Anruf von seiner Schwester die sich in ernsten Schwierigkeiten befindet und dringend eine Menge Geld braucht. Also entschließt er sich, diese Bilder meistbietend an die Yellow Press zu verkaufen. Und damit ihm bis dahin nichts passiert, will er Daisy als Bodyguard engagieren, denn er ist gar nicht so reich, wie Daisy glaubt und ihr Honorar ist das einzige, was er sich leisten kann.

Tatsächlich lässt sich Daisy auf den Job ein, denn sie braucht dringend das Geld, um ein paar fällige Rechnungen zu bezahlen. Nick hat ihr jedoch nicht die Wahrheit gesagt, warum er beschützt werden muss und so sind Missverständnisse zwischen ihnen geradezu vorprogrammiert. Und dann passiert auch noch das, was passieren muss, die alte Anziehungskraft zwischen ihnen flammt wieder auf. Als die Schlägertypen wieder auftauchen, muß Daisy zeigen was sie drauf hat.

Leider ist "Baby, don't go" bisher Susan Andersens schwächster Roman. Der Funke beim Lesen ist einfach nicht übergesprungen. Weder für Daisy noch für Nick konnte ich mich erwärmen.

Kritik geschrieben am 16.12.02 von Isolde W.

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