"Freiheit des Herzens"

Orginaltitel: Honeysuckle Moon, 1983

Autorin: Nancy Bacon

Deutsche Erstveröffentlichung: 1992

Verlag: Heyne

Preis: 8,80 DM

Bewertung: 3.0

 

Der Grund warum ich nicht allzu sehr von dieser Geschichte begeistert bin ist wohl der, dass die darin vertretenen Ansichten in unserem Jahrzehnt schon wieder veraltet sind. Die Geschichte wurde in den Achtzigern das erste Mal herausgegeben.

Blair Bowman ist eine wahnsinnig erfolgreiche Fernsehansagerin und lebt eigentlich nur für ihren Beruf. Das ist Nachbar Linc Langtry total in sie verliebt ist nimmt sie nicht wahr, schliesslich ist er sechs Jahre jünger als sie und mit 35 lässt man sich nicht so einfach mit einem jüngeren ein.

Als Blair einen Sonderbericht über den neuen Babyboom bringen soll, entschliesst sie sich Hals über Kopf auch ein Baby zu kriegen. Sie ist der Meinung, dass wäre schon immer ihr Wunsch gewesen und bevor es zu spät ist, will sie ihren Entschluss auch sofort in die Tat umsetzen. Da sie keinen Ehemann hat entscheidet sich Blair für eine künstliche Befruchtung. Jetzt sieht Linc endlich seine Chance kommen. Er macht Blair klar, dass das prüde Amerika niemals eine Fernsehansagerin akzeptieren würde, die als alleinstehende Frau ein Baby bekommt, das sie sich von einer "Samenbank" geholt hat. Daher bietet er ihr an fuer ein Jahr ihr Ehemann zu werden.

Warum nicht sagt sich Blair, damit hätte sie das richtige Umfeld um schwanger zu werden. Also heiraten die beiden unverzüglich. Blair will sich aber immer noch künstlich befruchten lassen. Auch das kann Linc ihr ausreden, nachdem er ihr die Nachteile erklärt und sich selbst als Vater für ihr Kind vorschlägt.

Natuerlich funkt es jetzt so richtig zwischen den Beiden, aber Blair's Stolz lässt nicht zu, über ihren Plan hinaus zu denken. Als es dann wirklich klappt und Blair schwanger wird, scheint zwischen Linc und ihr für ein paar Monate alles in Ordnung zu sein. Doch je näher die Geburt des Babys rückt, desto verzweifelter wird Linc. Blair will sich nach einem Jahr Ehe von ihm scheiden lassen, aber er liebt sie und das Kind aufrichtig und will bei ihnen bleiben. Ob seine Tatik Erfolg hat?

Kritik geschrieben am 30.11.97 von I. Wehr

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