"Vier Tage währt die Nacht"
Autorin: Dorothea S. Baltenstein
Verlag: Eichborn
Preis: 19,90 Euro
Bewertung: 4.5
Ein toller Roman in einem eigenwilligen Schreibstil. Gewöhnungsbedürftig, aber
dadurch fühlt man sich noch mehr in die damalige Zeit zurückversetzt. Zu meiner
Schande muss ich gestehen, das ich bis zum Schluss nicht dahinter gekommen bin,
wer der Mörder ist. Meine Verdächtigen, sind nach und nach ausgefallen/ermordet
worden. Spannend bis zum Schluss.
Sogar eine Liebesgeschichte spielt sich am Rande ab. Man leidet förmlich mit dem
Helden mit, das er nicht so kann wie er gerne möchte. Er unterliegt von seiner
Erziehung her eben der damaligen Zeit, da konnte man seine Herzdame halt nicht
einfach mal so küssen. Was soll man vor allem tun, wenn gerade die Herzdame
einem plötzlich die kalte Schulter zeigt und dann auch noch auf die Liste der
Mordverdächtigen rückt?
Mein Fazit ist, das Buch ich absolut lesenswert! Auch wenn es sich in der
Hauptsache um einem Krimi handelt, ist die Liebesgeschichte richtig schön mit
eingewoben.
Zehn Dichter treffen sich im
Winter des Jahres 1817 auf einem schottischen Schloss, um einen Wettstreit
auszutragen. Doch bereits die Schlossführung am ersten Abend verheißt nichts
gutes. Als dann noch bei einem nächtlichen Unwetter die Zugbrücke einstürzt,
gibt es für die Poeten kein Entkommen mehr. Nach und nach fordert ein
rätselhafter Mörder seine Opfer. Steckt hinter diesen sinnlosen Morden am Ende
ein bestimmtes Muster?
Kritik geschrieben von Maren W., 20.07.2004
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