Rebellin der Liebe

Originalausgabe: von 2000

Autorin: Anja Böhmer

Verlag: ASARO Verlag

Preis: 17,80 Euro

ISBN: 3-934625-05-3

Bewertung: 4.0

Samantha Sullivan hat sich ein Ziel gesetzt, sie möchte Sternenflottenoffizier auf einem Kampfschiff werden. Daher reist sie zu ihrem Onkel Benn, der sicher dafür sorgen wird, das ihre begonnene Ausbildung vorgesetzt wird. Benn Sullivan lebt auf dem Planeten Murna und ist ein Mitglied im Rat der Zwölf, der obersten Befehlsgewalt der Sternenflotte. Als seine Nichte so unerwartet bei ihm auftaucht, steht er vor einer schwierigen Entscheidung. Er weiß das Samantha ein Mischling ist, ein Mensch mit übersinnlichen Fähigkeiten. Meistens werden diese Eigenschaft immer nur in der männlichen Linie der Familie vererbt, daher bildet sie eine ganz besondere Ausnahme. Der Rat will man Sam vor einer Entführung schützen und daher verbietet Benn ihr eine Fortsetzung der Ausbildung.

Samantha hat jedoch ihren eigenen Kopf und sie möchte ihrem Onkel zeigen, das sie sich auch allein durchs Leben schlagen kann. Also schleicht sie sich heimlich davon und wird blinder Passagier auf dem Raumschiff Voluntaris. Durch den Einsatz von Telepathie kann sie sich an Bord schmuggeln und bleibt unentdeckt. Sie weiß allerdings noch nicht das Royce McLaughlin der Kapitän ist, ebenfalls ein Mischling und ein guter Bekannter ihres Onkels. Kurz bevor man außer Reichweite der Sendefrequenz von Murna ist, erhält Kaptiän McLaughlin einen Funkspruch und wird auf seinen blinden Passagier hingewiesen. Außerdem überträgt ihm Benn Sullivan die Vormundschaft für seine Nichte.

Royce hat keine Ahnung von Samanthas Fähigkeiten und er behandelt sie anfangs ziemlich grob. Er findet es ziemlich nervig, das er den Babysitter für sie spielen soll. Doch je länger er mit Samantha zusammen ist, desto faszinierender findet er sie. Samantha geht es genauso, aber hat sie wirklich vor sich in den arroganten Kapitän zu verlieben?

Eine deutsche Autorin die sich traut einen waschechten Science-Fiction Liebesroman zu schreiben, da kann ich nur sagen alle Achtung. Soviel Mut sollte belohnt werden. Die Geschichte ließ sich sehr gut lesen, allerdings war sie mir teilweise viel zu irdisch für einen Science Fiction Roman. Und man fühlt sich des öfteren an die Star Trek Folgen erinnert ;-)

Kritik geschrieben am 13.07.02 von Isolde W.

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