"Target "

Amerikanische Originalausgave von: Mai 2005

Autorin: Cindy Dees

Verlag: Silhouette Bombshell

ISBN: 0-373-51356-9

Bewertung: 4:5


Dieses Buch ist Teil 11 der Athena Force Reihe. Und Buch zwei über die Mitglieder von Oracle, einer geheimen Organisation, deren Teilnehmer alle auf der Athana Academy gewesen sind. Die Organisation ist so geheim, dass die Mitglieder noch nicht einmal von einander wissen. Hier geht es um Captain Diana Lockworth, die beim Geheimdienst der Army arbeitet (Army Intelligence).

Sie hat die Aufgabe, für die Regierung Verschwörungen aufzudecken und Aktivitäten von Terroristen vorauszusagen. Dazu benutzt sie häufig ihren Computer, denn sie ist eine erfahrene Hackerin. Zur Zeit arbeitet sie daran, den Angriff auf den neu gewählten, aber noch nicht ins Amt eingeführten Präsidenten Gabriel Monihan aufzuklären. Dabei hat sie sich ein wenig in den jungen, gut aussehenden und unverheirateten Mann verguckt.

Nachts um drei Uhr liegt Diana im Bett und wird davon geweckt, dass ein Einbrecher sich in ihrer Wohnung zu schaffen macht. Sie kann den Einbrecher abwehren, doch leider entkommt er. Da er auch an ihrem Computer war, überprüft sie sofort das System. Dabei entdeckte sie auch eine neue Mail von Oracle. Nach Angaben des Geheimbundes sei innerhalb der nächsten 24 Stunden ein Anschlag auf Gabriel Monihan geplant und sie solle ihn verhindern.

Und jetzt geht es erst richtig rund. Während der nächsten Stunden wird Diana mehrmals entführt und ihr Leben bedroht. Zwischendurch schafft sie es mit der Hilfe von Oracle, den neuen Präsidenten kennen zu lernen, mit dem sie sich von Anfang an gut versteht. Und den sie mit all ihren Möglichkeiten beschützen will.

Hier lässt die Serie „24“ grüßen, denn die Kapitel sind in Stunden eingeteilt. Abgesehen von der Tatsache, dass Diana innerhalb der 24 Stunden soviel „erlebt“ hat, dass es für einen Menschen schon fast unmöglich ist, finde ich den Roman sehr gut gelungen. Die Personen Diana und Gabe haben mir klasse gefallen. Und sind wir doch mal ehrlich: Auch wenn im Roman alles platonisch bleibt, wo findet sich denn schon mal ein Präsident als romantischer Anwärter?

Geschrieben von Karin M. 04.11.2005

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