"Wärme mich in deinen Armen"

Originaltitel: My Dashing Earl, 1998

Autorin: Constance Hall

Verlag: Dt. Erstausgabe: Bastei Lübbe 10/2003

Bewertung: 3.5


 
Holly Kimbel entkommt nur knapp den Kidnappern, die es auf ihr Vermögen abgesehen haben. Bei der Flucht verletzt sie einen Kidnapper mit einem Brieföffner, wie sie glaubt, tödlich. Ohne Gepäck und nur mit dem Kleid am Leibe, in dessen Unterrock ein Vermögen an Juwelen eingenäht ist, begibt sie sich auf ein Schiff nach England. Kaum in London angekommen, wird sie am Hafen von drei betrunkenen Seeleuten angegriffen, dabei kommt ihr John St. John, der verbitterte Earl of Upton, zur Hilfe. Da sie in London niemanden kennt und noch keine Unterkunft hat, nimmt sie sein Angebot an, bei ihm als Gast die Nacht zu verbringen.
 
John selbst besitzt eine Schifffahrtsgesellschaft und hat gerade die Nachricht erhalten, dass zwei von seinen drei Schiffen in einem Sturm vernichtet wurden. Damit steht er vor dem finanziellen Ruin. Er hat bereits alle Angestellten bis auf seinen Butler entlassen und fast den gesamten Hausrat seines Stadthauses verkauft. Am nächsten Morgen wird Holly Zeuge, wie ein Gläubiger von John Geld eintreiben möchte und beendet die dabei entstandene Schlägerei, indem sie den ausstehenden Betrag begleicht. John ist darüber alles andere als glücklich und besteht als Ausgleich darauf, dass sie weiterhin als sein Gast im Haus bleibt.
 
Bereits von der ersten Sekunde an ist John von Holly fasziniert und in den nächsten Tagen entwickelt sich daraus eine ausgewachsene Leidenschaft. Weil John seinen Gefühlen nicht traut, engagiert er Holly als Erzieherin für seine drei Kinder und schickt sie zu seinem Landhaus. Dort lebt sie sich schnell ein und kommt sowohl seinen Kindern als auch ihm während der Weihnachtsvorbereitungen immer näher. John jedoch hält sie für eine einfache Frau ohne Geld und in diesem Glauben lässt Holly ihn, da sie ihm ihre wahre Herkunft und ihr Geheimnis aus Angst nicht anvertrauen möchte ...
 
Eine nette Geschichte mit wenig Tiefgang und einem ziemlich überhasteten, konstruierten Ende. Ich habe das Buch relativ schnell gelesen und werde es sicher genauso schnell wieder vergessen.

Kritik geschrieben am 23.10.03 von Ariane

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