"Carusos erster Fall - Meisterdetektiv auf leisen Pfoten"

Autorin: Christiane Martini

Verlag: Piper Verlag, 157 S.,

ISBN: 3-492-26134-5

Bewertung: 3.5


Venedig: Ein Toter wird in einer Gondel aufgefunden - doch nicht etwa ein gewöhnlicher Commissario kümmert sich um die Aufklärung des Mordes; nein, der mit einer außerordentlichen Stimme gesegnete Kater Caruso macht sich, mit der Unterstützung seiner Katzenbande, und auch seiner heimlichen Geliebten Camilla, der eher unscheinbaren, von manchen gar als hässlich bezeichneten Katze des Ispettore Castello an die Arbeit. Aber nicht genug damit, dass die Carusos Bande die Bösewichte bis in die entlegensten Gassen Venedigs verfolgen muss, nein, es gehen auch noch finstere Katzenfänger in der Stadt um, denen schließlich sogar Ornella, die schönste und eleganteste Katze der Bande zum Opfer fällt. Wie stellt es Caruso, mit Hilfe seiner Freunde, an, die Bösewichte, die hinter einem geheimen Schatz her sind, dem Ispettore in die Arme zu treiben, sowie die schöne Ornella und ihre gefangenen Genossen zu befreien?

Eigentlich eine sehr gute Idee, einmal einen Venedig-Krimi aus Katzenperspektive zu schreiben; doch leider wirkt die Erzählweise ziemlich hölzern, die diversen Katzencharaktere werden nur kurz umrissen und bleiben eher blass; außerdem fallen einige logische Fehler in Bezug auf die Geografie Venedigs auf (es gibt z.B. keine Vaporetto-Anlegestelle, von der aus man die gesamte Piazza San Marco sowie die Basilica einsehen kann; auch ist ständig von "Canale Grande" die Rede, wo es doch "Canal Grande" heißt). Insgesamt wirkt die Geschichte leider nicht so ganz überzeugend.

Reviewed von Sabine R. am 09.12.2005

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