"Ill Wind"

Amerikanische Originalausgabe:

Autorin: Rachel Caine

Verlag: Roe Fantasy

Genre
:
Paranormal

Bewertung: 4.5


„Ill Wind“ ist der erste Teil einer Serie, die von den so genannten „Weather Wardens“ handelt. „Wardens“ sind Menschen mit Fähigkeiten, die es ihnen erlauben den Wind, das Wasser, die Erde oder das Feuer so zu beeinflussen, dass sie damit Umweltkatastrophen verhindern können. Ihre Kräfte werden in der weltweit agierenden „Warden Association“ gebündelt.
Joanne Baldwin ist eine dieser „Weather Wardens“ mit der Fähigkeit Wind und Wasser zu lenken. Doch sie ist auf der Flucht, da sie im Verdacht steht ihren Vorgesetzten einen mächtigen Warden umgebracht zu haben. Zudem trägt sie auch noch ein persönliches Problem mit sich herum: sie trägt einen Dämon in sich, der sie langsam korrumpiert und den sie aus eigenen Kräften nicht los wird.
 
Ihre einzige Hoffnung ist daher ihr alter Studienkollege Lewis, der jedoch untergetaucht ist. Lewis stahl vor Jahren drei der mächtigen Dschinns, welche nur den mächtigsten Wardens zur Verfügung stehen. Dschinns sind mächtige Magiewesen, welche in einer Flasche oder einem anderen Glasgegenstand gefangen gehalten werden und ihrem Besitzer jeden Wunsch erfüllen müssen. Und nur ein solcher Dschinn kann den Dämon von Joanne nehmen.

Daher macht sich Joanne auf die Suche nach Lewis und einem rettenden Dschinn, muss jedoch bald feststellen, dass es Kräfte gibt, die sie am Erreichen ihres Zieles hindern wollen.

Mehr kann ich leider nicht verraten, ohne die Spannung zu zerstören. Wie Joanne in das ganze Dilemma geschlittert und an ihren Dämon gekommen ist, wird erst nach und nach preisgegeben. Interessant an „Ill Wind“ ist vor allem, dass es im Stil eines Road Movies geschrieben ist, d.h. die Handlung sich zum Großteil abspielt, während Joanne quer durch die USA fährt. Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz und insbesondere das Ende macht neugierig auf die weiteren Bände der Serie. Insgesamt ist „Ill wind“ ein etwas anderer, innovativer Roman mit einer tollen Variation des Themas „Geist in der Wunderlampe“, der prima unterhält.

Reviewed von Stefanie W., 15.12.2004
 

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