"Ill Wind"
Amerikanische Originalausgabe:
Autorin: Rachel Caine
Verlag: Roe Fantasy
Genre: Paranormal
„Ill Wind“ ist der erste Teil einer Serie, die von den so genannten „Weather
Wardens“ handelt. „Wardens“ sind Menschen mit Fähigkeiten, die es ihnen erlauben
den Wind, das Wasser, die Erde oder das Feuer so zu beeinflussen, dass sie damit
Umweltkatastrophen verhindern können. Ihre Kräfte werden in der weltweit
agierenden „Warden Association“ gebündelt.
Joanne Baldwin ist eine dieser „Weather Wardens“ mit der Fähigkeit Wind und
Wasser zu lenken. Doch sie ist auf der Flucht, da sie im Verdacht steht ihren
Vorgesetzten einen mächtigen Warden umgebracht zu haben. Zudem trägt sie auch
noch ein persönliches Problem mit sich herum: sie trägt einen Dämon in sich, der
sie langsam korrumpiert und den sie aus eigenen Kräften nicht los wird.
Ihre einzige Hoffnung ist daher ihr alter Studienkollege Lewis, der jedoch
untergetaucht ist. Lewis stahl vor Jahren drei der mächtigen Dschinns, welche
nur den mächtigsten Wardens zur Verfügung stehen. Dschinns sind mächtige
Magiewesen, welche in einer Flasche oder einem anderen Glasgegenstand gefangen
gehalten werden und ihrem Besitzer jeden Wunsch erfüllen müssen. Und nur ein
solcher Dschinn kann den Dämon von Joanne nehmen.
Daher macht sich Joanne auf die Suche nach Lewis und einem rettenden Dschinn,
muss jedoch bald feststellen, dass es Kräfte gibt, die sie am Erreichen ihres
Zieles hindern wollen.
Mehr kann ich leider nicht verraten, ohne die Spannung zu zerstören. Wie Joanne
in das ganze Dilemma geschlittert und an ihren Dämon gekommen ist, wird erst
nach und nach preisgegeben. Interessant an „Ill Wind“ ist vor allem, dass es im
Stil eines Road Movies geschrieben ist, d.h. die Handlung sich zum Großteil
abspielt, während Joanne quer durch die USA fährt. Natürlich kommt auch die
Liebe nicht zu kurz und insbesondere das Ende macht neugierig auf die weiteren
Bände der Serie. Insgesamt ist „Ill wind“ ein etwas anderer, innovativer Roman
mit einer tollen Variation des Themas „Geist in der Wunderlampe“, der prima
unterhält.
Reviewed von Stefanie W., 15.12.2004
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