"Dornen der Liebe"

Originaltitel: Miracle for a Madonna

Autorin: Barbara Cartland

Verlag: Heyne 1990, 154 S.

ISBN: 3-453-04536-X

Übersetzung: Iris Foerster

 Genre: Historical

Bewertung: 2.0

Ein Seitensprung mit dem italienischen Prinzen Antonio di Sogino hat für die Marquise of Kirkham fatale Folgen. Das kostbare florentinische Juwelenhalsband, dass sie von ihrem dominanten Ehemann geschenkt bekommen hat, ist mitsamt dem Prinzen verschwunden! Verzweifelt wendet sie sich an ihren Bruder Ingram, Lord Mere, der sich durch zahlreiche geheime Missionen im Auftrag des Königshauses, für die Lösung dieses pikanten Rätsels  bestens eignen würde.

Sich der Tatsache bewusst, dass das Fehlen des Halsbandes einen Skandal auslösen würde, reist Lord Mere sofort nach Florenz - der Heimatstadt des Prinzen. Bei einer Abendgesellschaft trifft er auf die völlig verängstigte Schwester von Antonio, die mit dem Sohn des ärgsten Feindes der di Soginos verheiratet werden soll. Doch Florencias zukünftiger Ehemann ist ein hässlicher, grober Mensch, bar jeder vernünftigen Umgangsform, der seinen perversen nächtlichen Ausschweifungen offen frönt.

Während seiner Nachforschungen stößt Lord Mere auf immer mehr Ungereimtheiten in Bezug auf die Vendetta zwischen den di Soginos und ihren Feinden und er entschließt sich neben der Wiederbeschaffung des Halsbandes, Florencia, deren Aussehen ihn an die Madonnen seines Lieblingsmalers Raffael erinnert, aus den Fängen ihres Peinigers zu befreien.

Doch je tiefer er gräbt, desto offensichtlicher wird, dass das Geheimnis, was die hübsche Frau und ihre Familie umgibt in direkter Verbindung mit dem Verschwinden des Schmucks seiner Schwester steht. Und dann sind da noch die Gefühle, die die junge Frau mit ihren großen unschuldigen Augen in ihm hervorruft...

So nett die Geschichte auch anfängt, merkt man doch schnell, dass die Hauptcharaktere zu perfekt und die Handlung zu gekünstelt ist. Die letzten zwanzig Seiten des Buches (was immerhin nur 154 Seiten hat!) machen es einem wirklich schwer, den Willen zum weiter zu lesen aufzubringen, was leider zur Abwertung führte. Die Langeweile gipfelt in endlosen Liebeserklärungen, die unerträglich werden und eher Gelächter, wegen der schmalzigen Wortwahl, als ein freudiges Mitfiebern erzeugen.
Damit muss man keine Zeit verschwenden!

Review von Katja, 03.08.2002

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