"Ein Lord aus Schottland, Liebe kennt keine Grenzen 
& Schiff der Versuchung
"

Autorin: Barbara Cartland

Verlag: Goldmann 1991 ( 530 S.)

ISBN: 3-442-11993-6

 Genre: Historical

Bewertung: 2.5

Ein Lord aus Schottland­ The Call of the Highlands -  1982

Als neuer Marquis von Kildonon steht Alistair plötzlich vor einem Berg von Problemen. Nicht nur, dass er jetzt aufgrund seiner neuen Pflichten sein geliebtes London und seine zahlreichen Freunde verlassen muss, nun wird er von seinem Vater, einem mächtigen Clanoberhaupt der Highlands, auch noch gedrängt, Lady Moraig zu heiraten, die mit seinem verstorbenen Bruder verlobt war, um den Frieden zwischen den Clans zu sichern.

Aber nicht mit ihm! Wenn er schon seinem verhassten Vater, zu dem er seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte, gegenübertreten muss, wird er das nur mit einer Ehefrau tun! Nachdem der erste Versuch seine Geliebte zur Eheschließung zu überreden fehlschlägt, begegnet er Arina. Durch die unstandesgemäße Heirat ihrer Eltern, den kürzlichen Tod ihres Vaters und der schweren Krankheit ihrer Mutter in den tiefen Abgrund der Armut gerutscht, ist sie dem netten, jungen Marquis für seine Hilfe äußerst dankbar und lässt sich aufeinen Handel mit ihm ein. Sie spielt vor seinem Vater seine Gattin, wenn er die Kosten für die OP ihrer Mutter übernimmt. Der Plan funktioniert, doch beide unterschätzen die rachsüchtige Lady Moriag...

Liebe kennt keine Grenzen ­ Broken Barriers - 1976

Die erste Ehe von Sir Norman Melton hat ihn Frauen gegenüber vorsichtig gemacht, doch als er der Schauspielerin Carlotta begegnet, verliebt er sich auf der Stelle. Das Herz der hübschen jungen Frau jedoch gehört dem schottischen Arzt Hector McCleod. Als sie eines Abends wieder mit Norman ausgeht, erzählt er ihr von dem skandalösen Verhalten seiner Stieftochter. Die sture Skye lebt mit einem unstandesgemäßen Mann in Sünde, weil ihr Großvater ihr die Einwilligung zur Hochzeit verweigert. An sich wäre die Geschichte für Carlotta bedeutungslos, hätte Norman nicht den Namen des Mannes erwähnt ­ Hector McCleod! Enttäuscht über ihre unerwiderte Liebe willigt Carlotta noch am selben Abend ein, Norman zu heiraten, doch in der Hochzeitsnacht begeht sie einen schweren Fehler. Unglücklich und verzweifelt reagiert sie auf seine zärtlichen Annäherungsversuche mit einer Ehrlichkeit, die ihn tief verletzt. Als er erfährt, dass sie einen anderen liebt und ihn nur des Geldes wegen geheiratet hat, ist er am Boden zerstört und schwört, dass er mit der Liebe fertig ist. Carlotta bereut ihre Tat sehr schnell, doch Norman behandelt sie mit einer ungekannten Kälte und weist sie zurück. Und plötzlich beginnt sie in ihm nicht nur den reichen Mann zu sehen, sondern entdeckt unter seiner Oberfläche auch noch vieles mehr, was ihr vorher nie aufgefallen ist. Aber es scheint zu spät, seine Liebe zurückzugewinnen...

Schiff der Versuchung­ Journey to a star ­ 1984

Eine vergnügliche Schiffsreise führt die junge Tarina zu einem Mann, der ihre Gefühle in Aufruhr bringt. Aber nicht nur Tarinas Herz ist in Gefahr, denn was als angenehmer Ausflug mit einem Segelschiff beginnt, entpuppt sich schnell als getarnter Spionageauftrag für die britische Regierung. Zu allem Unglück ist der Marquis, der Tarina den Kopf verdreht, auch noch die neueste Eroberung ihrer Tante, der wunderschönen und begehrten Lady Bradwell, die die mittellose Tarina auf diese Reise als Zofe begleitet. Bald verstricken sich die Anwesenden in ein Netz aus Verführung, Intrigen und Machtspielchen. Aber kann die unerfahrene Tarina mit ihrer umschwärmten Tante konkurrieren? Ist es wirklich möglich, dass der aufregende Marquis ihr den Vorzug gibt?

Drei Geschichten aus der Feder von Lady Di’s Oma, deren Charaktere ­ eine überaus böse, verschmähte Verlobte, eine geldgierige Schauspielerin und eine blutjunge, dümmlich anmutende, arme Zofe ­ nicht wirklich interessant sind, deren Handlung zu vorhersehbar ist und deren Probleme von der Größe eines Weltuntergangs durch wundervoll unglaubwürdige Wendungen zu einem perfekten Ende verpuffen. Deshalb ist die Lektüre auch recht mühselig, wenn man schon viele gute Bücher neueren Datums gelesen hat. Darauf zu verzichten ist also kein Beinbruch.

Review von Katja, 10.01.2003

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