"Herzbube sucht Herzdame"

Autorin: Barbara Cartland

Hörbuchverlag: Delta Music, 2006

Genre: Historical

Bewertung: 3.0

Ravella Shane ist das Mündel des Herzog von Melcombe. Ein Skandal. Denn in den Augen der Londoner Gesellschaft ist Sebastian ein Lebemann. Selbst die Familie des Herzogs ist entsetzt, als er sich nicht einverstanden erklärt, sie in die sichere Obhut seiner Familie zu geben. Denn der überraschenden Erbschaft, sind einige Mitgiftjäger und Schurken hinter der Unschuld her und Sebastian hat alle Hände voll zu tun um sie aus so mancher brenzligen Situation zu retten. Ihr Eskapaden entspringen einem reinen Herzen und ihr Bemühen Sebastians Ehre zu retten, bringt sie immer wieder in Schwierigkeiten. Doch das Mädchen liebt den Herzog; fühlt sich jedoch zu unerfahren, als dass er ein Interesse an ihr haben könnte.

Als die junge Erbin einer Erpressung nachgibt und im Alleingang das Geld, das sie aus Sebastians Tresor entwendet, dem Schurken übergibt, verweist Sebastian sie des Hauses. Ravella geht der Konsequenz ihres Verhaltens nicht aus dem Weg. Zu spät gesteht sich Sebastian seine Liebe zu ihr ein. Er macht sich auf die Suche nach ihr.

Meine Meinung zum Hörbuch – die Geschichte:
Ab der Entführung der Heldin durch die Zigeuner nimmt der Verlauf der Geschichte eine nette Wendung und entwickelt durchaus einen ganz eigenen Charme. Gegen Ende flacht sie jedoch wieder ab. Das Hörbuch wirkt gerafft und somit wirken manche Szenen holprig.

Der Sprecher:
Das Hörbuch ist von Delta Music, der Verlag in dem bereits mehrere Liebesromanhörbücher erschienen sind, und zwar in die Reihe der „Grandes Dames“. Es spricht Gerd Alzen, der die weinerliche Ravella etwas überbetont. Das lenkt den Hörer ab bzw. macht die Heldin nicht gerade zu einer Sympathieträgerin. Es ist allerdings überaus wichtig für den Liebesromanhörer, die Protagonisten anziehend zu finden. Auf der anderen Seite sollte man nicht vergessen, dass es schwierig ist, einen Barbara Cartland Roman zu lesen, denn ihre Figuren sind nun mal sehr eindimensional. Deswegen, trotz Vorbehalte, mein Fazit: ein nettes Hörvergnügen.

Reviewed von Maria K. am 30.03.07

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