"The Spy"

Deutscher Titel: Die schöne Betrügerin (Blanvalet, 10/06)

Amerikanische Originalausgabe: von 2004

Autorin: Celeste Bradley

Verlag: St. Martins

Bewertung: 4.0

Die Schuldgefühle scheinen James Cunnington zu erdrücken. Durch sein Versagen starben Mitglieder des "Liar's Club", einer Organisation von Geheimagenten. Er konnte einer schönen Frau nicht widerstehen und hat seine Kameraden verraten. Das James dafür schon genug gebüßt hat, will er nicht einsehen. Er arbeitet wieder für die Liar's, ist aber nicht mit ganzem Herzen bei der Arbeit. Gerade sucht man die Tochter eines Verräters, der anscheinend Napoleon geheime Informationen zuspielt.

Phillipa Atwater musste miterleben wie Napoleons Leute ihren Vater entführt haben. Nur durch sein vorausschauendes Handeln, konnte sie fliehen. Allerdings lebt der Kontaktmann nicht mehr, zu dem ihr Vater sie nach London geschickt hat. Und so klammert sie sich nur an einen Gedanken, ihr Vater sagte man sollte James Cunnington beobachten. Die einzige Möglichkeit sich Zugang zum Haus zu verschaffen ist, indem sich Phillipa als Mann verkleidet und sich um die Stelle des Lehrers für Cunningtons Adoptivsohn bewirbt.

Von nun an nennt sich sie sich Phillip Walters, aber Phillipa hat nicht darüber nachgedacht, wie lange sie ihre Maskerade aufrecht erhalten soll und das sie James eigentlich viel zu anziehend findet, aber er hält sie ja für einen Mann. Und ist er nun ein Verräter oder weshalb hatte ihr Vater gesagt man solle ihn beobachten?

Auch dieser Roman um den "Liar's Club" und seine Mitglieder kann sich sehen lassen. Allerdings fand ich die "Frau-verkleidet-sich-als-Mann"-Geschichte eher unglaubwürdig dargestellt. Da konnte ich mir ein paar Mal beim Lesen das Augenverdrehen nicht verkneifen. Trotz der kleineren Mängel ist "The Spy" empfehlenswert.

Kritik geschrieben von Isolde W. am 22.07.06

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