|| Carina
|| Annabelle || Minerva ||
Originaltitel: Carina
Bewertung: 4.0
Carina Armitage, die jüngere
Schwester von Minerva und Annabelle, hat sich in Sir Guy Wentwater verliebt.
Daher trifft es sie sehr, als sie hört, daß ihr Vater sie mit
Lord Harry Desire verheiraten will und alles mit Lord Harry abgesprochen
sei. Nachdem Carina nicht verhindern kann, daß sie nach London fährt,
beschließt sie, alles zu tun, um Lord Harry abzuschrecken. Da Harry
ihrem Vater gesagt hat,
er würde rothaarige und kluge Frauen nicht ausstehen könne, soll
die rothaarige Carina eine Perücke tragen.
Carina weigert sich jedoch, zum ersten Treffen mit Harry eine Perücke zu tragen. Doch Harry behauptet, er würde sich auf den ersten Blick in Frauen mit roten Haaren verlieben. Auf Carinas Bemerkung, sie wäre ein Blaustrumpf, erwidert er nur, daß er Carina überhaupt nicht intelligent finden würde. In der Zwischenzeit schmiedet Sir Guy, der früher wegen seiner Sklavengeschäfte vom Pfarrer aus dem Dorf gejagt wurde, einen Plan, um Carina zu ruinieren. Doch nachdem Carina entdeckt, daß Sir Guy sie nur ruinieren will, sucht sie Hilfe bei Harry, den sie allmäglich lieben gelernt hat.
Dieses Buch ist ebenfalls sehr unterhaltsam, wobei auch hier wieder der Pfarrer und Lady Godolphin mit ihren Eigenheiten die Geschichte etwas auffrischen. Zusätzlich zu diesen beiden Charakteren kommt noch Lord Harry hinzu, der sich dummstellt, um Carina für sich zu gewinnen. Eine durchaus ungewöhnliche Brautwerbung!
Reviewed von Sara am 06.09.99.
Originaltitel:
Annabelle
Bewertung: 4.0
Annabelle Armitage, die jüngere Schwester Minerva Armitages, ist verliebt in den Verlobten ihrer Schwester, Lord Comfrey. Da sie sehr schön ist und sich ihrer Schönheit auch bewußt ist, will sie Lord Sylvester für sich gewinnen. Deshalb kommt ihr die Einladung Minervas recht, sie in Haeter Abbey, dem Familiensitz der Familie Comfrey, zu besuchen.
Weil sie aber mit den Männern
flirtet und sehr vulgäre Ausdrücke benutzt, wird sie von den
Damen der Gesellschaft geächtet. Bevor sie jedoch Sylvester ihre Liebe
eingestehen kann, hört sie, wie er sie als anstrengendes Kind bezeichnet.
Nun setzt sie alles daran, Lord Peter, Marquis of Brabington, für
sich zu gewinnen. Lord Peter, der Freund von Sylvester, hat sich bei seinem
ersten Besuch in Hopeminster in Annabelle verliebt. Doch bei seinem zweiten
Besuch als Begleiter Sylvesters mußte er mitansehen, wie Annabelle
seine Gegenwart vergaß und sich in Sylvester verliebte. Annabelle
kann ihn aber davon überzeugen, daß sie ihre Verliebtheit in
Sylvester überwunden hat, worauf ihr Peter einen Heiratsantrag macht,
den sie annimmt. Als sie jedoch in der Hochzeitsnacht Peter mit Sylvester
anredet, ist Peter sehr verletzt und wütend. Annabelle ist am nächsten
Morgen überzeugt, daß Peter sich von ihr trennen wird und ist
etwas unangenehm überrascht, als Peter ihr klarmacht, daß er
in der Hochzeitsnacht betrunken war und er
eigentlich nicht die Absicht
hatte, die Ehe zu vollziehen.
Obendrein muß sie mitansehen, wie er mit anderen Frauen ausgeht und sie dabei vernachlässigt. Irgendwann merkt sie, daß sie Peter liebt. Als sich Peter und Annabelle näherkommen, schmiedet Sir Guy Wayne, der von Annabelle in einen Teich geworfen wurde, nachdem er zudringlich wurde, einen Plan, um sie wieder auseinander zu bringen.
Auch dieses Buch ist sehr unterhaltsam, wobei auch hier wieder der sehr ungewöhnliche Pfarrer auftaucht. Während in Minervas Geschichte das Komplott gegen sie im Vordergrund stand, steht in dieser Geschichte die Beziehung zwischen Peter und Annabelle im Vordergrund. Auch diese Geschichte enthält eine gute Portion Romantik.
Reviewed von Sara am 06.09.99
Originaltitel: Minerva
Bewertung: 4.0
Minerva Armitage ist die älteste Tochter von Reverend Charles Armitage. Da Minervas Vater ständig Geld für seine Jagdhunde braucht, kommt er auf die Idee, Minerva in die Gesellschaft einzuführen, damit sie einen reichen Mann heiratet. Weil aber Minerva den Haushalt führt, ist sie erst dagegen, nach London zu fahren. Erst als ihr Vater ihre Einführung in die Londoner Gesellschaft als Opfer bezeichnet, welches sie bringen müßte, um der Familie ein besseres Leben zu ermöglichen, ist Minerva bereit, nach London zu fahren.
In London wird sie von einer entfernten Verwandten mütterlicherseits, der exzentrischen Lady Godolphin in die Gesellschaft eingeführt. Dort trifft sie auch Lord Sylvester Comfrey wieder, den sie in Hoeminster schon kennengelernt hatte, weil sie ihr Zimmer mit seinem verwechselt hatte. Doch da Minerva etwas selbstgefällig eingebildet auf ihre Rechtschaffenheit und Gottesfürchtigkeit ist, hat sie bald die ganze Gesellschaft gegen sich, ganz besonders 7 Männer, die sich persönlich angegriffen gefühlt haben von Minerva und deshalb ein Komplott gegen sie schmieden.
Während noch Komplotte gegen sie geschmiedet werden, hat Lord Sylvester Minerva seine Hilfe abgeboten, ihr zu zeigen, wie sie sich in der Gesellschaft benehmen soll, damit man sie akzeptiert. Fast ohne es zu merken und auch ohne es zu wollen, verlieben sich Minerva und Sylvester ineinander. Doch auch Minervas Feinde bleiben nicht untätig.
Eine sehr unterhaltsame Geschichte,
die aufgefrischt wird vom ungewöhnlichen Pfarrer und der exzentrischen
Lady Godolphin. Ich muß jedoch gestehen, daß mit die am Anfang
wirklich sehr selbstgefällige und engstirnige Art Minervas nicht besonders
gefallen hat. Doch mildert die Autorin den Charakter dieser Figur und entwickelt
die Geschichte ohne Längen und mit einer guten Portion
Romantik weiter.
Reviewed von Sara am 05.09.99