Mary Higgins Clark Review Page

|| In einer Winternacht || Stille Nacht ||

"In einer Winternacht"

Verlag: Heyne
Bewertung: 4.5

Kurz vor Weihanchten setzt die verzweifelte Sondra ihr neugeborenes Kind vor der Kirche St. Clement in Manhattan aus, in der Hoffnung, daß das kleine Mädchen auf diesem Weg in gute Hände gelangt. Zwar kann sich die musikalisch hochbegabte Sondra nun ungestört ihrer Karriere als Geigerin widmen, aber im Laufe der Zeit wird sie mehr und mehr von Gewissensbissen gequält. Das ungewisse Schicksal ihrer Tochter läßt sie nicht mehr los. Sie macht sich auf die Suche nach ihr und muß entsetzt feststellen, daß in jener Winternacht nie ein Säugling vor der Kirche gefunden wurde. Was sie nicht weiß, daß der Säugling in jener Nacht in die Hände Lennys, ein Kirchendiebes, geriet, der die kleine Stellina, so nennt er sie, seither als seine Tochter ausgibt. Das mittlerweile siebenjährige Mädchen, welches bei Lennys Tante Lilly aufwuchs, wünscht sich nichts sehnlicher, als seine Mutter zu finden. Doch Lenny will das unter allen Umständen verhindern, da er den damaligen Raub eines Kelches aus der St. Clement Kirche vertuschen will.

Doch Sondra sucht entschlossen weiter nach ihrer Tochter und bekommt dabei tatkräftige Unterstützung von Alvirah Meehan, welche mit ihrem Mann Willy gerade dabei ist, ihre Freundin Kate vor Erbschleichern zu schützen. Denn Alvirah ist Hobbydetektivin aus Leidenschaft und verwehrt niemandem ihre Hilfe. Auch Sondra nicht...

Rührend, diese Weihnachtsgeschichte. Ein Krimi, wie man es von Mary Higgins Clark gewohnt ist, ist dieser Roman nicht, sondern eine schöne Weihnachtsgeschichte, die sehr gut geeignet ist, es sich mit einer Tasse Tee und Kerzenlicht gemütlich zu machen.

Reviewed am 07.02.00 von Petra, Herausgeberin des Bücherforums

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"Stille Nacht"

Verlag: Heyne
Bewertung: 4.0

Manhattan am Weihnachtsabend: Während die dunklen Wolken am Abendhimmel Schneefall ankündigen, erstrahlt der Weihnachtsbaum am Rockefeller Center im festlichen Glanz. Als der siebenjährige Brian sieht, daß seine Mutter ihre Geldbörse verliert und eine andere Frau in dem Gedränge damit verschwindet, nimmt er eigenmächtig die Verfolgung auf. Denn in der Geldbörse befindet sich ein Christophorus-Medaillon, das schon seinem Großvater einmal das Leben gerettet hat und daß er nun im Auftrag seiner Großmutter seinem schwerkranken Dad geben sollte, damit dieser bald wieder gesund wird. Bei seiner Verfolgung der Diebin gerät Brian jedoch in lebensbedrohliche Gefahren, denn er wird vom Bruder dieser Frau - einem aus dem Gefängnis geflohenen Polizistenmörder - als Geisel genommen. Die Heilige Nacht wird für Brian zum Alptraum.

Ein schöner Krimi, nicht nur zu Weihanchten. Mary Higgins Clark hat hiermit aber auch eine schöne anrrührende Geschichte geschrieben, die einem warm ums Herz werden läßt.

Reviewed am 07.02.00 von Petra, Herausgeberin des Bücherforums

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