The Bride of Black Douglas

Amerikanische Originalausgabe: von 2000

Autorin: Elaine Coffman

Verlag: Mira Books

Preis: $ 6,99

Bewertung: 1.5

Lady Meleri Weatherby ist seit ihrer Geburt mit Philip Ashton, dem Marquess of Waverly verlobt. Da Lady Meleris Vater an Alzheimer erkrankt ist (die beschriebenen Symptome weisen eindeutig auf diese Krankheit hin) und sie aufgrund des großen Altersunterschiedes zu ihren Halbschwestern allein aufgewachsen ist, denkt sie über ihre Handlungen nicht weiter nach sondern tut, wozu sie Lust hat. Jetzt hat sie erkannt, dass Lord Philip grausam und brutal ist, und sie löst die Verlobung. Der Lord jedoch kann es sich nicht leisten, sich die große Mitgift entgehen zu lassen, die Meleri mit in die Ehe bringen würde, und ändert seine Meinung, nachdem er erst der Auflösung der Verlobung zugestimmt hatte. Also flieht Meleri Hals über Kopf von zu Hause.

Robert Douglas ist ein schottischer Adliger, dem seine Burg über dem Kopf zusammenfällt, da er nicht das nötige Geld hat, Reparaturen ausführen zu lassen. Ihm wachsen die Schulden über den Kopf, und er ist vom Hass auf die Engländer zerfressen, da er als Jugendlicher mit ansehen musste, wie ein englischer Adeliger seine Zwillingsschwester vergewaltigt hat. Jetzt stellt ihm der König ein Ultimatum: innerhalb 3 Wochen muss er eine englische Adelige heiraten, oder der König bestimmt eine Braut für ihn. Und innerhalb von drei Monaten müssen seine Schulden bezahlt sein, sonst verliert er auch noch sein Zuhause.

Also macht sich Robert auf den Weg nach England, während Meleri auf dem Weg nach Schottland ist. Sie treffen sich ausgerechnet mitten in der Wildnis und beschließen bald darauf zu heiraten, da es anscheinend die ideale Lösung für sie beide ist. Meleri braucht einen Ehemann und Robert eine Frau mit einer großen Mitgift. Und da der Verlobte der jungen Frau auch noch der Mann ist, der seine Schwester einst vergewaltigt hat, sieht Robert seine Chance auf Rache gekommen.

Allein diese Geschichte nimmt ungefähr die Hälfte des Romans ein, obwohl sie im Grunde genommen nur an ungefähr 5-6 Tagen stattfindet, wird also endlos in die Länge gezogen. Der Rest der Story ist genauso unverständlich wie der Anfang. Die Dialoge in diesem Buch nerven, die Handlungen sind unverständlich und die ganze Geschichte ist viel zu lang. Man fragt sich als Leser ständig, was man noch alles ertragen muss, bis man endlich am Ende angekommen ist.

Kritik geschrieben am 27.12.00 von Isolde W.

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