Trust Me

Amerikanische Originalausgabe: von 2003

Autorin: Melanie Craft

Verlag: Warner

Preis: 5,99 Dollar

Bewertung: 4.0

Carly Martin ist Tierärztin, und als der exzentrische Millionär Henry Tremayne ins Koma fällt, ist es plötzlich ihre Aufgabe, nach den 35 Haustieren zu sehen, die bei Henry ein neues Zuhause gefunden haben. Allerdings wusste Carly nicht, das Henry auch einen Enkelsohn hat, der steht nämlich plötzlich vor ihr und eröffnet ihr die Klauseln aus Henrys Testament, die zum Tragen kämen, sollte er nicht aus dem Koma erwachen. Carly hatte vor einigen Jahren aus Liebe heraus zusammen mit einem anderen Tierarzt eine Praxis in San Francisco eröffnet, nur ging die private Beziehung in die Brüche, während die geschäftliche aus Vertragsgründen bestehen bleiben muss. Sollte der gutherzige alte Millionär sterben, würde er ihr sein Haus hinterlassen, in dem sie dann eine eigene Klink und ein Heim für ausgesetzte Tiere eröffnen könnte. Max Giordano jedoch gefällt das gar nicht. Er hatte eigentlich vor seinem Großvater erst gegenüber zu treten, wenn er so reich und erfolgreich ist wie dieser. Denn Max wuchs auf den Straßen auf und musste sich seinen geschäftlichen Erfolg hart erkämpfen und wusste bis vor einigen Jahren gar nicht, das er noch Verwandte hat. Umso mehr stört es ihn, das ausgerechnet diese Carly das Haus der Familie erben soll. Und bestimmt hat sie dafür seinen Großvater becirct.

Max bringt Carly nur Misstrauen entgegen und die junge Frau, die eigentlich so etwas nicht gewöhnt ist, weiß nicht, wie sie mit diesem sturköpfigen Mann umgehen soll, der ihr immer nur das schlimmste zutraut. Und so stolpern beide von einem Missverständnis ins nächste, dabei wäre es doch so einfach, wenn man nur auf sein Herz hören würde ...

Ein unterhaltsamer Roman, teilweise war er mir zu langatmig, und das ständige Misstrauen des Helden gegenüber der Heldin war nervig, aber alles in allem scheint Melanie Craft eine Autorin zu sein, die sich mit komplexen Storys die Herzen ihrer Leser erobern wird. Für einen gemütlichen Nachmittag das richtige Lesevergnügen.

Kritik geschrieben am 22.05.04 von Isolde W.

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