Jude Deveraux Review Page (2)


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"Dieses heißersehnte Glück"

Amerikanische Originalausgabe: River Lady
Verlag: Bastei Lübbe
Bewertung: 3.5
Genre: Historical

Dritter Teil der „River“ Trilogie

Die arme Leah Simmons liebt den wohlhabenden Wesley Stanford seit vielen Jahren. Nur die Hoffnung, dass er eines Tages ihr gehören wird, lässt sie ihr entbehrungsreiches und hartes Leben ertragen. Auch das seine Verlobung mit der reizenden Kimberly Shaw kurz bevorsteht, kann sie nicht davon abhalten sich ihm an den Hals zu werfen, als er eines Tages in der Taverne ihrer Schwester Bess auftaucht. Trotz ihres abstoßenden Äußeren schläft er mit Leah. Sechs Monate vergehen. Am Tag von Wesleys Hochzeit mit Kimberly stürmt Leahs Vater – die schwangere Leah im Schlepptau – in die Kirche. Sein Pflichtgefühl veranlasst Wes Leah statt Kim zu heiraten, weil die sein Kind erwartet. Doch sofort nach der Trauung verlässt er Virginia und seine junge Braut, um sich in Kentucky eine Farm aufzubauen. Während seiner Abwesenheit machen Wes` Schwägerin Regan und ihre Freundin Nicole aus Leah eine echte Lady. Nach Monaten kehrt Wesley zurück, um seine Frau nach Kentucky zu holen. Doch sie belauscht ein Gespräch, nachdem sie weiß, dass Wes sie hasst und Kim immer lieben wird. Also bietet Leah ihm an sich scheiden zu lassen, sobald sie in Kentucky sind. Gemeinsam mit Kim und deren Bruder brechen sie auf. In Kentucky angekommen, ist sich Wes sicher, dass er sich nicht scheiden lassen will. Er will die tatkräftige Leah behalten, doch die sträubt sich zunächst.

Dann wird Wes angeschossen. Um sein Leben zu schützen, verdingt Leah sich bei einer Räuberbande als Haushaltshilfe, was sie Wes verheimlicht. Obwohl Revis, der Anführer der Bande, sie für sein Bett will gelingt es ihr ihn abzuwehren. Der ist darüber so erzürnt, dass er Leah eine Falle stellt und sie in einen Raubüberfall mit Mord verwickelt. Als Wesley wieder genesen ist, schleicht er sich bei Revis` Bande ein, um herauszufinden, wer der Kopf hinter dieser Organisation ist – der den Decknamen Tänzer trägt. Bei einem Raubzug rettet Leah Wes` Leben und Revis, der den Anschlag auf Wes` plante, verliert das seine. Wes und Leah ziehen endlich auf seine Farm und wachsen immer mehr zusammen. Doch da ist noch Kim, die in ihrer Ehe mit John Hammond sehr unglücklich ist und da ist immer noch der Tänzer, der Leah als Bedrohung ansehen könnte. Und die bringt sich natürlich auch wieder in Schwierigkeiten, als sie die Identität des Tänzers erfährt und daraufhin zusammen mit Kim sein Haus aufsucht... 

Hätte die Autorin nicht versucht zwei Storys in einem Buch unterzubringen, wäre die Geschichte gelungener. Lediglich die Nebencharaktere Kimberly und Revis sind interessant gestaltet.

Geschrieben von Lexi am 24.03.05.

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"Und am Ende siegt die Liebe"

Amerikanische Originalausgabe: Lost Lady
Verlag: Bastei Lübbe
Bewertung: 4.0
Genre: Historical

Zweiter Teil der „River“ Trilogie

Regan Weston ist eine Träumerin. Sie lebt bei ihrem Onkel und wartet sehnsüchtig auf den Tag ihrer Hochzeit. Noch ahnt sie nicht, dass Farrell Batsford sie nur ihres Geldes wegen heiraten will. Doch sechs Tage vor der bevorstehenden Zeremonie belauscht sie nachts ein Gespräch zwischen ihrem Onkel und Farrell, bei dem ihr Zukünftiger sehr schlecht von ihr spricht. Nur mit einem Nachthemd bekleidet flieht Regan daraufhin aus dem Haus ihres Onkels. In den Hafengassen von Liverpool wird sie von verschiedenen Männern bedrängt und vom Amerikaner Travis gerettet. Der bringt sie in sein Zimmer in einem Gasthof, kümmert sich um sie, fällt aber anschließend quasi über sie her. Als er bemerkt, dass sie noch Jungfrau war, entschuldigt er sich und beginnt damit sie in die Freuden der Liebe einzuführen. Da sie ihm nichts über ihre Herkunft verraten will, weigert er sich sie gehen zu lassen. Regan ist von Travis arroganter Art abgestoßen, schmilzt aber dahin, sobald er sie berührt. Und Travis fühlt sich für Regan verantwortlich, besorgt ihr gar eine neue Garderobe und ist entschlossen sie mit nach Amerika zu nehmen. Trotz anfänglicher Weigerungen besteigt Regan schließlich mit Travis das Schiff. Auf der Überfahrt gibt er sie als seine Frau aus - sie kümmert sich um die Seekranken während er der Mannschaft hilft. Regan schließt den ungehobelten Amerikaner mehr und mehr in ihr Herz.

In den USA angekommen, schleppt Travis Regan sofort vor einen Richter. Ohne sie vorher gefragt zu haben, will er sie heiraten. Erst als er ihr sagt, dass sie schwanger ist, willigt sie ein. Der nächste Schock überfällt Regan als sie Travis Plantage sieht. Sie hatte ihn für einen armen Farmer gehalten und nun sieht sie sich mit Angestellten konfrontiert, die sie beleidigen. Irgendwann fühlt sie sich so überfordert und von Travis im Stich gelassen, weil sie glaubt, er würde sie nicht lieben und mit seiner Ex – Verlobten betrügen – dass sie die Plantage verlässt. Als Travis ihr nicht – wie gehofft – folgt, baut sie zusammen mit einer neuen Freundin fast eine ganze Stadt auf. Nach vier Jahren taucht Farrell in ihrem Hotel auf – noch immer ist er hinter ihrem Geld her – und auch Travis findet sie endlich. Er will sie zurückgewinnen und dafür startet er die spektakulärste Brautwerbung in der Geschichte. Welche Frau könnte da wohl widerstehen?  

Sympathische Charaktere und eine unterhaltsame Geschichte. Lediglich die Entführung Regans durch Travis Ex – Geliebte am Ende ist unsinnig, dafür aber schnell vorbei.

Geschrieben von Lexi am 24.03.05.

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"Die Verführerin"

Amerikanische Originalausgabe: The Temptress
Verlag: Bastei Lübbe
Bewertung: 3.0
Genre: Historical

Dieser Roman gehört zur Montgomery-Saga

Christiana Mathison ist eine ungestüme Frau, die als Reporterin durch Amerika zieht und sich dabei immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Als eine ihrer Reportagen zu gefährlich wird, schickt ihr Vater zwei Männer aus, die sie sicher nach Hause geleiten sollen. Die beiden „entführen“ Chris. Der wird sehr bald klar, dass der schweigsame Tynan – der der Anführer der Gruppe ist – eine Menge zu verbergen hat. Dies weckt ihren Reporterinstinkt. Außerdem fühlt sie sich zu dem überwältigend gut aussehenden Fremden hingezogen. Als sie ihn halbnackt sieht, fallen ihr diverse Verletzungen an ihm auf. Sie schließt daraus, dass er im Gefängnis war. Ty bestätigt das, geht jedoch nicht näher darauf ein. Während Chris nun versucht sich den aufdringlichen Asher Prescott vom Leib zu halten, verfolgt sie Ty unentwegt mit ihren Fragen und Annäherungen. Der macht ihr aber sehr schnell klar, dass er sich nicht auf sie einlassen kann. Anderenfalls würde ihr Vater ihn wieder ins Gefängnis werfen lassen. In einer kleinen Stadt erfährt Chris mehr über Tys grausame Vergangenheit. Trotzdem hat sie längst  beschlossen, dass sie diesen Mann heiraten will. Doch Ty traut ihr nicht, hat er doch schlechte Erfahrungen mit „guten“ Mädchen gemacht. Also verkündet Chris der ganzen Stadt, dass sie verlobt seien, schleppt ihn mit in die Kirche und zum anschließenden Picknick. Dort eskaliert die Situation und Ty schießt jemanden nieder. Enttäuscht verlässt Chris mit Prescott die Stadt, gerät aber in Gefahr. Zum Glück ist Ty zur Stelle um ihr zur Seite zu stehen. Außerdem verbringen beide eine gemeinsame Nacht, nach der er nochmals klarstellt, dass er nicht an einer Heirat interessiert sei. Chris hat kaum Zeit darüber wütend zu sein, denn schon wird sie entführt. Erneut kann Ty sie retten und gemeinsam mit Prescott verstecken sie sich in den Bergen vor dem zwielichtigen Beynard Dysan. Nach Tagen erscheint Chris` Vater um seine Tochter nach Hause zu holen, Beynard wird von seinem Onkel Sam erschossen und Ty verabschiedet sich, hat er doch seine Aufgabe erfüllt. Zuhause teilt Chris ihrem Vater mit, dass sie Prescott heiraten wird, obwohl sie Tys Kind trägt. Das hatte sich der alte Herr aber anders vorgestellt, zumal Ty der verschollene Enkel seines Freundes Sam Dysan ist! Doch am Hochzeitstag kommt alles in Ordnung. Ty stürmt nämlich mit ein paar schwer bewaffneten Männer die Kirche ... 

Offensichtliche Logikfehler stören die Handlung. Die Figur des Prescott ist total unausgegoren! Die weibliche Hauptfigur ist hingegen gut gelungen.

Geschrieben von Lexi am 24.03.05.

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"Die Ascotts - Fiona"

Amerikanische Originalausgabe: Velvet Angel
Verlag: Bastei Lübbe
Bewertung: 3.0
Genre: Historical

Nackt und gefesselt wird Fiona Chatworth Miles Ascott als Geschenk überreicht. Sofort ist er von ihr hingerissen, auch als er erfährt, dass sie seine Feindin ist. Obwohl sie ihn beschwört, sie gehen zu lassen und damit die Fehde zwischen den Ascotts und Chatworths für immer zu beenden, weigert er sich. Mit schier endloser Geduld, versucht er Fiona davon zu überzeugen, dass er nicht ihr Feind ist und nicht vorhat ihr wehzutun. Doch sie scheint ihm nicht zu glauben – immer wieder unternimmt sie Fluchtversuche, die Miles vereiteln muss. Erst als beide mit Miles Sohn Kit nach Schottland reisen, gibt Fiona ihren Widerstand gegen ihn allmählich auf. Gemeinsam teilen sie ein paar zärtliche Momente. Doch kurz nachdem sie in der Burg von Alicia und Miles Bruder Stephen angekommen sind, flieht Fiona erneut. Ein Verbündeter der MacArrans findet sie und benachrichtigt Miles. Auch wenn sie es nicht zugibt, so ist sie doch erleichtert ihn zu sehen. Beide werden ein Liebespaar und Miles hilft ihr, ihre Furcht vor Männern zu überwinden. Als wenig später Roger Chatworth erscheint, ist Fiona gezwungen ihren Bruder zu begleiten, denn Miles ist verletzt und kann nichts gegen seinen Erzfeind ausrichten.

Fiona lebt nun wieder bei ihrem Bruder, der sich schwer damit tut, zu akzeptieren, dass Fiona ein Ascott-Baby zur Welt bringen wird. Auf Befehl des Königs entführt Miles sie und beide heiraten. Doch er ist sehr wütend, weil er glaubt sie habe ihn damals freiwillig verlassen. Deswegen verlässt er sie auch wieder. Daraufhin tritt Judith mit Fiona in Briefkontakt und arrangiert ein Treffen zwischen ihr und Miles. Die Versöhnung gelingt, aber dann taucht Roger auf. Und dies ist der Beginn eines weiteren Abenteuers...

Zu viele Einzelgeschichten werden hier verarbeitet. Die Übersetzung ist richtig mies. Interessant ist die Wandlung Rogers und, dass auch er endlich eine Frau findet.

Geschrieben von Lexi am 24.03.05.

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"Die Ascotts - Clarissa"

Amerikanische Originalausgabe: Velvet Song
Verlag: Bastei Lübbe
Bewertung: 2.5
Genre: Historical

Clarissa Blackett lebt bei ihrem Vater, einem Advokaten. Ihre Liebe gehört der Musik, für die sie ein ungewöhnlich großes Talent besitzt. Als sie eines Tages mal wieder unter einem Baum ein Lied komponiert, hört ihr Gutsherr – Pagnell – sie. Er belästigt sie, doch im letzten Moment kann Clarissa fliehen. Doch so leicht gibt Pagnell nicht auf. Nachts schleicht er sich in das Haus ihres Vaters, tötet diesen und begibt sich zu Clarissas Zimmer. Die schlägt ihn nieder und flüchtet. Als sie am nächsten Morgen zurückkehrt, sieht sie sich mit der Tatsache konfrontiert, dass ihr Haus niedergebrannt wurde und sie selbst der Ketzerei, Hexerei und des Diebstahls angeklagt wird. Die Flucht in den Wald zu einer Bande von Rechtlosen scheint der einzige Ausweg zu sein. So hüllt Clarissa ihren knabenhaften Körper in Männerkleider und wird der Knappe von Raine Ascott, der vom König geächtet wurde. Obwohl sie alle Obrigkeit hasst, fühlt sie sich sehr stark zu dem Anführer der Geächteten hingezogen. Dennoch streiten die beiden häufig. Dann wird Raine schwer verletzt. Im Delirium schläft er mit Clarissa, doch nach seiner Genesung scheint er sie erneut für einen Jungen zu halten. Doch natürlich täuscht er sie nur. Beide werden kurz darauf ein Paar. Doch immer wieder gibt es Konflikte.

Raine will Rache an Roger Chatworth üben, der Schuld am Tod seiner Schwester hat; Clarissa kann sein Ehrgefühl nicht verstehen. Dann wird sie auch noch des Diebstahls beschuldigt  und muss das Lager verlassen. Zusammen mit dem Sänger Jocelin zieht sie musizierend umher. Auf einer Burg trifft sie auf Pagnell, der sie gefangen nimmt und ihr den Prozess macht. Sie soll auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden, aber Raine erscheint rechtzeitig, um sie zu retten. Kurz darauf heiratet er sie. Anschließend bringt er sie zu Gavin, wo beide eine unbeschwerte Zeit verbringen. Bis Roger Chatworth auftaucht und Clarissa sich vor ihn stellt, damit Raine nicht zum Mörder wird. Dies betrachtet er als Verrat und kehrt wieder ins Waldlager zurück. Nach der Geburt ihrer Tochter folgt sie ihm und gewinnt ihn nach zähem Ringen zurück. Doch dann muss sie wieder zu ihrer Tochter und beschließt außerdem zum König zu gehen, um Raines Begnadigung zu erwirken. Raine ist wieder frei und Herr über seine Ländereien, aber Clarissa hat seinen Stolz verletzt. Wird er ihr noch einmal verzeihen können?

Die Geschichte wirkt arg konstruiert und der Charakter der Clarissa ist mir persönlich absolut unsympathisch. Sinnlos ist auch das ständige „Herumreiten“ auf dem Ehrbegriff!

Geschrieben von Lexi am 24.03.05.

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"Die Ascotts - Alicia"

Amerikanische Originalausgabe: Highland Velvet
Verlag: Bastei Lübbe
Bewertung: 3.0
Genre: Historical

Alicia MacArran ist eine Schönheit und Oberhaupt eines mächtigen schottischen Clans. Sie ist eine Gefangene des englischen Königs, der eine Versöhnung zwischen Engländern und Schotten anstrebt und deshalb Stephen Ascott zu Alicias Mann bestimmt hat. Der ist nicht gerade erfreut darüber, als er Alicia aber sieht, ist er sofort Feuer und Flamme. Doch Alicia hasst alle Engländer, seit diese ihren Vater töteten und Stephens Arroganz macht ihn ihr auch nicht sympathischer. Darum fordert sie Roger Chatworth heiraten zu dürfen, der sie und ihre schottischen Traditionen ernst zu nehmen scheint. Ein Turnier soll entscheiden, wer Alicias Mann wird. Bei diesem entpuppt sich Roger als Feigling. Stephen schont sein Leben, zieht sich damit allerdings Rogers Hass zu. In der Hochzeitsnacht geht Alicia noch mit einem Messer auf Stephen los, doch bereits am nächsten Morgen liegt sie stöhnend in seinen Armen. Kurz darauf begeben sich beide in Alicias Heimat. Dort lernt Stephen mehr über die Schotten und ihrer Lebensweise und passt sich nach einiger Zeit ihren Gewohnheiten an. Damit gewinnt er den Respekt der Männer, aber Alicia traut ihm immer noch nicht. Nur im Bett verstehen sich beide ausgezeichnet.

Als sie dann allein durch die schottischen Wälder ziehen müssen, weil Davey – Alicias Bruder – sie verfolgt und töten will, beginnt Alicia langsam Stephen zu vertrauen. Beide freunden sich mit dem Ehepaar eines verfeindeten Clans an, helfen bei der Geburt ihres Babys und das schweißt sie zusammen. Ihre Reise führt sie weiter nach England, zu Stephens Familie, die Alicia sehr herzlich aufnimmt. Stephen versucht ihr immer wieder seine Liebe zu gestehen, doch sie stellt unablässig Forderungen an ihn. Irgendwann gibt er auf und verlässt wutentbrannt die Burg seines Bruders. Erst da erkennt Alicia, dass sie sich falsch verhalten hat, Kompromisse hätte eingehen müssen. Um Stephen zurück zu gewinnen will sie ihren Clan mit einem Verfeindetem versöhnen. Doch da taucht erneut Roger Chatworth auf. Er gibt vor ihr helfen zu wollen, entführt sie jedoch, ebenso wie die Schwester der Ascotts – Mary. Als er Mary, die ihr Leben in einem Kloster verbracht hat, vergewaltigt, begeht diese Selbstmord. Daraufhin lässt Brian – Rogers Bruder, der Mary liebte – Alicia frei. Sie kehrt nach Schottland zurück, wo sie auf Stephen trifft. Und der hat eine Überraschung für sie - er ist jetzt auch ein echter MacArran.

Die erste Hälfte des Romans ist hervorragend gelungen. Aber dann bringt die Autorin zu viele Einzelgeschichten ein. Und erneut eine Entführung! Weniger wäre zum Ende mehr gewesen.

Geschrieben von Lexi am 24.03.05.

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"Die Ascotts - Judith"

Amerikanische Originalausgabe: The Velvet Promise
Verlag: Bastei Lübbe
Bewertung: 2.0
Genre: Historical

Der begüterte Robert Revedoune sucht für seine einzige Tochter Judith einen Mann. Seine Wahl fällt auf Gavin Ascott, der dieser Heirat jedoch zunächst nur aus Gründen der Vernunft zustimmt. Denn seine Liebe gehört Lilian Valence, seiner Geliebten. Am Hochzeitstag sind Judith und Gavin sofort voneinander angetan, bis Judith ein Treffen von ihrem Mann und seiner Geliebten im Garten beobachtet. Gavin schwört Lilian immer nur sie zu lieben und dass Judith ihm nichts bedeutet. Nach dem Gespräch stellt Judith Gavin zur Rede, er reagiert zornig und schlägt sie. Daraufhin schwört sie, sich ihm nie freiwillig hinzugeben. Darum nimmt er sie in der Hochzeitsnacht mit Gewalt, ist aber danach unendlich zärtlich zu ihr. Doch auf dem Turnier zu Ehren der Hochzeit erregt Judith erneut Gavins Zorn und auch sie ist wieder wütend auf ihn, lässt er doch keine Gelegenheit aus, sie zu demütigen. Nur Walter Demari kümmert sich liebevoll um sie. Später im Bett versöhnen beide sich wieder. Doch am nächsten Tag wird Gavin beim Turnier verletzt. Lilian schleicht sich in sein Zelt und zwingt ihm einen Kuss auf. Judith sieht diesen Kuss und begegnet Gavin danach nur noch mit Kälte, da sie meint, ihr Mann hätte noch immer eine Affäre. Schließlich bringt er sie auf seine Burg und lässt sie sofort allein. Bei seiner Rückkehr hofft er auf eine anschmiegsame Judith zu treffen. Aber die hat sich bestens eingelebt und eine Vielzahl von Aufgaben übernommen, was erneut Gavins Zorn schürt. Dennoch kommen sich beide emotional näher.

Dann erfahren sie, dass Walter Demari Judiths Vater getötet hat und ihre Mutter gefangen hält. Er will Judith heiraten und eine Annullierung ihrer Ehe erzwingen. Gavin versucht daraufhin, Walters Burg zu erobern, wird aber gefangen genommen. Nun macht Judith sich zu Demaris Burg auf. Kurzzeitig gelingt es ihr ihn zu becircen. Doch dann macht sie einen verhängnisvollen Fehler und ist gezwungen Walter zu töten um Gavin zu retten. Ihr Mann ist allerdings einmal mehr wütend auf sie, glaubt er doch, sie hätte sich Walter freiwillig hingegeben und dass das Kind was sie erwartet von Demari ist. Als beide zum Königshof reisen, treffen sie dort auf Lilian, die nicht bereit ist Gavin aufzugeben. Erfolgreich spinnt sie Intrigen und sorgt so dafür, dass Judith ihr Kind verliert. Doch es gelingt ihr nicht – auch nicht als sie Judith entführt – Gavin und seine Frau zu entzweien. Denn die haben längst erkannt, dass sie füreinander bestimmt sind.   

Typisches Frühwerk. Wirkt sehr unausgegoren. Der Held wird ziemlich primitiv dargestellt. Die Fülle der Geschichten ist zu komplex.

Geschrieben von Lexi am 24.03.05.

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