"Date With the Devil"

Amerikanische Originalausgabe: Februar 2004

Autorin: Anne Stuart, Cherry Adair, Muriel Jensen

Verlag: Silhouette Books

Preis: $ 6,50

ISBN: 0373835973

Bewertung: 4.0

Pünktlich zum Valentinstag hat Silhouette mal wieder eine Anthologie rund ums Thema herausgebracht. Diese unterscheidet sich allerdings positiv von den üblichen Verdächtigen durch das doch etwas ungewöhnliche Thema, unter dem alle drei Stories stehen: Die Heldin mit einem Date wieder, dass nur der Teufel selbst insziniert haben kann: Anne Stuart's BLIND DATE FROM HELL nimmt den Titel sogar wörtlich. In der 347. Hölle befindet sich der oberste Teufel in einer misslichen Lage: Er ist auf einem Auge blind, da Sam, ein berühmtes Fotomodell, dem Sex und der Männerwelt abgeschworen hat. Und solch eine Verschwendung karnalen Vergnügens kann der Teufel einfach nicht dulden. Um das zu ändern, schickt er den Verdammten Gideon auf die Erde mit dem Auftrag Sam zu verführen. Der war in seinem früheren Leben ein Casanova, dessen ruhmreiches Sexleben schliesslich zu einem frühzeitigen Ende durch die Hand eines gehörnten Ehemannes führte.

Mia Rossi aus Cherry Adair's DANCE WITH THE DEVIL ist nach der Trennung von Jack Ryan auf der Suche nach einem neuen Partner. Ihre Mutter "unterstützt" sie, indem sie ihr immer neue Männer für Blind Dates verschafft. An diesem Samstagabend allerdings findet Mia statt des üblichen Blind Dates eben genau diesen ihren Ex-Freund in der wartenden Limousine vor. Der will sie erstens zurück haben und zweitens braucht er sie für einen Undercover-Auftrag für den Geheimdienst. Und so machen sich beide auf den Weg zu einer Botschaftsparty um eben diesen Auftrag auszuführen. Aber es wäre nicht Cherry Adair wenn alles einfach so klappen würde.

Die Heldin der dritten Story, Katarina Como aus Muriel Jensen's HAL AND DAMNATION, führt in Portland mit ihrem Vater Restaurant. Dort verkehrt auch ein bekannter Gangster und nachdem Kat's Vater Pläne für einen Überfall mit anhörte, wird das Restaurant von dem Undercover-Cop Hal Stratton überwacht. Um Kat bei der bevorstehenden Festnahme des Gangsters nicht in Gefahr zu bringen, planen die Männer sie für zwei Tage aus der Stadt zu schaffen. Aber auch hier läuft nicht alles so wie geplant.

Fazit: Ein sehr nettes Lesevergnügen für das Valentinswochenende - und auch danach. Besonders hat mir die Story von Cherry Adair gefallen: rasante Action wie man es von ihr gewohnt ist, nette Charaktere, die selbst auf den knapp 100 Seiten eine gewisse Tiefe bekommen und eine heiße Szene, die man sich öfter wünscht.

Kritik geschrieben von Alex, 15.02.2004

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