"The Sorcerer's Lady"

Autorin: Debra Dier

Verlag: Dorchester Publishing

Bewertung: 4.0

 

Der Wikinger Connor reist mit Hilfe seiner Tante 1000 Jahre durch die Zeit ins Viktorianische Boston, um seine große Liebe Laura Sullivan zu treffen, die er seit Jahren in seinen Träumen sieht. Connor ist nämlich ein Hexer, die Wurzeln seiner Familie liegen im versunkenen Atlantis. Die Gesetze der Hexer werden von einer Gilde bewacht, die im geheimen Avallon, das irgendwo in Brasilien liegt, lebt. Connors Mutter hat allerdings Angst um ihren Sohn und spielt den im Jahre 1889 in Avallon lebenden Magiern einen Brief zu, in dem sie ihnen von ihrem Sohn berichtet. Damit weckt sie allerdings ohne es zu ahnen schlafende Hunde, denn die im Jahre 1889 lebenden Magier haben kaum noch magische Kräfte und es gibt einige unter ihnen, die Angst vor den immensen Kräften Connors haben und ihn lieber tot als lebendig sehen würden. Man einigt sich allerdings darauf, ihn erst mal von Ferne zu observieren.

Laura, deren Tante Sophie ein paar Zaubertricks aus einem Buch, das sie zufällig im Haus gefunden haben, ausprobiet hatte, staunt nicht schlecht, als plötzlich in der Bibliothek ein leibhaftiger Wikinger vor ihr steht! Auch Sophie ist fassungslos und überglücklich, daß ihre Zaubersprüche funktionieren. Laura will, daß Connor verschwindet, doch die Zaubersprüche funktionieren nicht mehr.

Connor ist etwas enttäuscht über Lauras fehlende Begeisterung bei seinem Anblick, da sie ihn eigentlich ebenfalls aus ihren Träumen kennt. Doch die Laura außerhalb der gemeinsamen Träume ist ein Eisklotz und außerdem mit dem arroganten Philip verlobt.

Da sie Connor nicht wegzaubern können, beschließen Sophie und Laura, ihn als englischen Cousin auszugeben. Connor stellt erst mal den ganzen starren Haushalt auf den Kopf, schleppt u.a. einen Hund an, heilt ein blindes Mädchen und taut langsam aber sicher auch Laura auf, die sich immer mehr in ihren Wikinger verliebt. Leider gibt es aber einen unbekannten Feind, der Mordanschläge auf Connor ausübt.

Als Laura erfährt, daß Connor ein Hexer ist, will sie nichts mehr von ihm wissen und wendet sich eiskalt von ihm ab. Daraufhin holt ihn seine Tante wieder in die Vergangenheit zurück. Laura bereut ihr Verhalten ihm gegenüber, doch da ist es bereits zu spät und Connor spurlos verschwunden. Laura muß erst ihre Liebe zu Connor unter Beweis stellen, bevor sie ihn von seiner Tante zurückbekommt. Und auch Sophie hat Liebesprobleme mit Lauras Vater...

Ein wunderbarer, warmherziger und humorvoller Time Travel. Was mich gestört hat, war das mitunter unverständliche Verhalten der Heldin. Man hätte sie stellenweise am liebsten gepackt und geschüttelt, so dämlich hat sie sich mitunter aufgeführt. Deshalb mochte ich sie auch teilweise nicht und war der Meinung, daß sie einen Helden wie Connor nicht verdient hat. Connor ist ein fröhlicher, sexy, warmherziger Held, den bestimmt jede Frau gerne zu Hause hätte...

Kritik geschrieben am 09.02.00 von Angela

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