"Die widerspenstige Braut"

Originaltitel: "My favorite Bride", Avon Books

Autorin: Christina Dodd

Verlag: Blanvalet 12/2003

Bewertung: 4.5

Fortsetzung der Gouvernanten-Reihe:

Als kleines Mädchen machte Samantha Prendregast die Straßen von London als Taschendiebin unsicher. Doch dann kam Lady Adorna und nahm Samantha in ihre liebevolle Obhut. Die Leiterin der "Vornehmen Akademie für Gouvernanten" war vom ersten Moment an völlig vernarrt in das vorlaute Mädchen mit dem großen Herzen.

Ein paar Jahre später hat Samantha alles gelernt, was man als gut ausgebildete Benimmlehrerin wissen muss, und steht inzwischen auf eigenen Beinen. Da sie jedoch, wie so häufig, ihren Mund nicht halten kann und ihren Zöglingen zur Seite steht, wird sie Opfer eines Racheaktesund ihre unrühmliche Vergangenheit als Taschendiebin auf den Straßen Londons holt sie ein. Um einen Skandal zu entgehen, muss das Stadtkind Samantha eine Stelle als Hauslehrerin im Haushalt von Colonel William Gregory im weit entfernten Lake District annehmen.

Doch Samanthas neue Aufgabe ist wesentlich schwieriger als gedacht. Die sechs angeblich unerziehbaren Mädchen erweisen sich zwar als völlig unproblematisch - die lustige und immer freundliche Samantha erobert ihre Herzen im Sturm. Doch auf ihren Arbeitgeber, den despotischen Witwer William Gregory, hat Samantha niemand vorbereitet. William führt einen militärisch geprägten Haushalt und glaubt offensichtlich, alle um ihn herum müssen nach seiner Pfeife tanzen. Damit ist er bei der temperamentvollen Samantha jedoch an die Falsche geraten. Und bald kommt der attraktive Witwer gar nicht mehr aus dem Staunen heraus: Wie ist es bloß möglich, dass ein so hinreißendes Persönchen derart eigensinnig sein kann ...

Die Geschichte ist geprägt von witzigen und unterhaltsamen Dialogen zwischen der spontanen Samantha und dem disziplinierten William und Samanthas Angst vor der "Wildnis", die sich wie ein Running Gag durch das ganze Buch zieht. Auch wenn das Buch an die erfolgreiche Gouvernanten-Trilogie von Christina Dodd anknüpft, trifft man beim Leser neben Adorna auf keine bekannten Charaktere. Das fand ich zwar schade, hat mein Lesevergnügen jedoch in keiner Weise getrübt.

Kritik geschrieben am 21.03.2004 von Ariane
 

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