"Pirat meiner Träume"

Originaltitel: My Seaswept Heart, 1994

Autorin: Christine Dorsey

Deutsche Erstveröffentlichung: 1998

Verlag: Droemer Knaur

Preis: 10,00 DM

ISBN: 3-426-69005-5

Bewertung: 3.5

 

Da ich auf der Suche nach ein paar außergewöhnlichen Geschichten war, hab ich mir dieses Buch gekauft, den schließlich handelt es von einem Piraten. Leider kommt auch diese Story nicht über den Durchschnitt hinaus.

Auf einer kleinen Insel in der Karibik, genannt Libertia, habt sich eine Gruppe Siedler niedergelassen, die in einer sogenannten Demokratie leben. Leider wurde die Idylle durch einen Überfall des Piraten d'Porteau gestört wird. Viele werden ermordet, ihre Häuser werden zerstört und Anne Cornwall, die Nichte des Leiters der Gruppe, entgeht nur knapp einer Vergewaltigung. Da sie diese Tat nicht auf sich beruhen lassen will, versucht sie den Freibeuter Jamie MacQuaid für ihre Zwecke einzuspannen. Er soll d'Porteau finden und sich an ihrer Stelle rächen. Jamie ist aber nicht bereit sich nur aus edlen Motiven heraus auf die Jagd nach dem gefürchteten Piraten zu machen. Daher verspricht Anne ihm ihre Juwelen.

Was Anne Jamie allerdings nicht gesagt hat ist, daß sie diese Juwelen momentan nicht hat, da d'Porteau sie bei dem Überfall geraubt hat. Also verkleidet sie sich als Junge und schleicht sich an Bord von Jamies Schiff "Lost Cause" um sicher zu gehen, das Jamie seine getroffene Vereinbarung auch einhält. Alles geht gut bis der zehnjährige Schiffjunge Joe zusammengeschlagen aufgefunden wird und Annes Verkleidung dem Captain gegenüber auffliegt. Kurz darauf treffen sie auf See auf d'Porteau und eine Schlacht entbrennt.

Jamie allerdings wird von seiner Mannschaft verraten, die schon lange eine Meuterei plant und d'Porteau setzt ihn in einem Boot auf See aus. Anne will ihn begleiten und man gestattet es ihr. Nun treiben beide ohne Nahrung mitten auf dem Ozean. Wird es ihnen gelingen zu überleben und sich an d'Porteau zu rächen?

Die Idee, daß sich die Heldin verkleidet als Junge auf dem Schiff des Piraten versteckt, ist nun wirklich nicht neu. Und auch der Rest der Geschichte ist leider ziemlich vorhersehbar.

Kritik geschrieben am 10.08.98 von I. Wehr

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