Schneegestöber

Originalausgabe: von 1996

Autorin: Sophia Farago

Verlag: Fischer

Preis: 16,90 DM

Bewertung: 5.0

Leider werden nur noch sehr wenige Regency-Romane veröffentlicht. Ein Grund mehr für alle Fans dieses Genres den Roman SCHNEEGESTÖBER keinesfalls zu verpassen.

Charlotta Stapenhill, von allen Kitty genannt, und Mary Ann Rivingston ist beide Schülerinnen in einem Internat für Damen des Adels. Mary Ann sitzt in diesem Internat fest, da ihr Bruder sie nicht bei sich haben will. Sie wird demnächst einundzwanzig, kann aber erst mit fünfundzwanzig über ihr Erbe verfügen. Solange soll sie nach Willen ihres Bruders auch noch im Cliffords Institut für höhere Töchter bleiben. Kitty ist siebzehn und stammt aus Spanien. Nach dem Tod ihrer Eltern wurde sie in die Obhut einer englischen Tante gegeben und nun befindet sie sich seit fast vier Jahren ebenfalls im Internat. Die beiden Mädchen sind beste Freundinnen geworden. Zusammen hecken sie auch jede Menge Dummheiten aus. Kitty reitet am liebsten heimlich aus und Mary Ann ist in Reverend Barnard Westbourne verliebt.

Als eine ihrer Eskapaden mal wieder schief läuft, entschließen sie sich aus dem Internat fortzulaufen. Kitty hat noch einen zweiten Vormund in London, Justin Tamworth, den Earl of St. James. Sie hält diesen für einen älteren Herren und will ihn bitten, zusammen mit Mary Ann bei ihm bleiben zu dürfen. Begleitet werden die jungen Frauen von Kittys neuem Reitknecht, Al Brown, einem ziemlich undurchsichtigen jungen Mann.

In London angekommen müssen die beiden feststellen, daß ihre Situation gar nicht so einfach ist, wie sie sich das vorgestellt hatten. Und der Earl of St. James ist keinesfalls ein alter Mann sondern gerade mal knapp über dreißig. Da Mary Ann schnell reagiert werde beide innerhalb kürzester Zeit vom Earl als Detektivinnen eingestellt, um seine verschwundene Braut zu suchen. Dieser hat keine Ahnung um wen es sich bei den zwei jungen Frauen wirklich handelt. Kitty, Mary Ann, Justin und Al machen sich auf den Weg nach Bakerfield-upon-Cliffs und befinden sich bald in einem amüsanten Verwechslungspiel, in dem fast jeder vorgibt jemand zu sein, der er ist nicht.

Dieser Roman hat mich wirklich angenehm überrascht und ich bin Ute vielmals dankbar das sie ihn mir empfohlen hat, sonst wäre mir eine wirklich tolle Geschichte entgangen. Sophia Farago ist eine österreichische Autorin die beweist, daß Regency Romane nicht immer von Engländerinnen geschrieben werden müssen. Ich hoffe das der Fischer Verlag ihre anderen drei Romane, die momentan vergriffen sind, wieder neu auflegen wird.

Kritik geschrieben am 19.06.99 von Isolde W.

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