"Too Much Temptation"
- A Novel of Erotic Romance -

Deutscher Titel: Tage der Versuchung (Juni 2003 bei Heyne)

Amerikanische Originalausgabe: von 2002

Autorin: Lori Foster

Verlag: Brava Books März 2002

Bewertung: 3.0

Bereits seit Jahren ordnet sich Noah Harper den Wünschen seiner Großmutter unter. Sie hat ihn immerhin als Teenager von der Straße weggeholt und zum Erben ihres ziemlich erfolgreichen Geschäftes gemacht. Als er jedoch seine Verlobte bei einem Seitensprung ertappt, fragt er sich ob er wirklich mit seinem Leben zufrieden ist und kommt zu dem Schluss, das er etwas ändern muss. Als er sich weigert die wahren Gründe für die Auflösung der Verlobung bekannt zu geben, wird er enterbt. Die Einzige die noch zu ihm hält ist Grace Jenkins, die Sekretärin seiner despotischen Großmutter. Grace hält sich nicht für besonders ansehnlich, da sie keine Modelmaße besitzt, im Gegenteil, sie hat ein paar Pfunde zuviel auf den Rippen. Seit Jahren ist sie bereits heimlich in Noah verliebt.

Als Grace Noah aufsucht um ihm zu versichern das sie nicht glaubt er wäre an der Auflösung der Verlobung Schuld, nimmt Noah sie zum ersten Mal als Frau war und bald darauf haben beide eine heiße Affäre, aber mehr nicht, so lautet die Vereinbarung. Nicht nur Noahs Großmutter ist darüber entsetzt. Warum sollte sich der gut aussehende Mann plötzlich mit jemandem wie Grace abgeben? Noah versteht selber nicht warum er sich in der Gegenwart von Grace so wohl fühlt. Sollte da mehr sein als sexuelles Verlangen?

Ich kenne Lori Foster nur als Harlequin Autorin und genauso liest sich auch "Too Much Temptation", der Roman hätte genauso gut in der Cora Blaze Reihe veröffentlicht werden können. Nichts deutet darauf hin, das es sich hier um einen besonders erotischen Liebesroman handeln soll. Am schlechtesten hat die Autorin die Heldin charakterisiert, sie wird immer nur als "fett" beschrieben und es wird nie klar, wie dick oder nicht dick sie in Wirklichkeit ist. Wahrscheinlich sollte das der Vorstellungskraft des Lesers überlassen bleiben. Das irritiert sehr, da ständig auf dem Gewicht der Heldin herumgeritten wird. Sollten alle Brava-Romane so geschrieben sein, ist es schade um das Geld, das man dafür hinblättern muss.

Kritik geschrieben am 12.04.03 von Isolde W.

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