Diana Gabaldon Review Page

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"Feuer und Stein"

Originaltitel: Outlander
Verlag: Blanvalet
Bewertung: 5.0

Inhaltsangabe:

Claire Randall erlebt kurz nach dem Zweiten Weltkrieg ihre zweite Flitterwochen in Schottland, da sie ihren Mann acht Jahre zuvor kaum gesehen hat. Sie war als Krankenschwester an der Front und ihr Mann Frank beim Geheimdienst.

Während Frank sich der Ahnenforschung hingab, erlebte Claire die Flora und Fauna, so auch einen ominösen Steinkreis. Gerade berührte sie einen Stein, da wird sie in eine andere Zeit geschleudet, über 200 Jahre zurück ins 18.te Jahrhundert. Und nicht nur das: Sie landet gerade in einem Gefecht zwischen englischen Soldaten und schottischen Clan-Mitgliedern.

Kaum in der Lage, ihre Existenz zu erklären, lässt sich Claire mitreißen und trifft so auf den jungen Jamie Fraser, der schwer verletzt ist. Mit ihren Kenntnissen als Krankenschwester kann sie Eindruck schinden und so nehmen die Schotten sie mit zu den McKenzies. Claire ist sich durchaus bewußt, würde sie ihre gesamte Geschichte erzählen, würde sie der Hexerei angeklagt. Und so erzählt sie eine Geschichte, die ziemlich nah an der Wahrheit dran ist. Dennoch vertraut ihr wirklich niemand. Jamie Fraser läuft ihr immer wieder zu verschiedenen Angelegenheiten über den Weg und es erwächst sich daraus Freundschaft.

Doch Jamie wird gesucht von den englischen Rotröcken, allen von von einem gewissen Jonathan Randall, ein entfernter Vorfahr ihres Mannes Frank. Und auch Claire wird von ihm gesucht, da dieser glaubt, sie sei eine Spionin. Um dem zu entgehen, heiraten Jamie und Claire. Und die Chance, in ihre Welt zurückzureisen, wird immer geringer, denn Jamie und Claire verbindet eine tiefe und leidenschaftliche Liebe. Als er sie jedoch in den Steinkreis führt und ihr die Chance gibt, sich zu entscheiden, ringt sie mit sich.

Mein Fazit:

Ein Buch, das schon seit Jahren in meinem SUB schlummerte. Und ich entdeckte erst jetzt, welches Juwel es ist.

Die ersten Seiten waren nicht so besonders spannend, sie erzählt die Geschichte von Claire und Frank, wie sie ihre Flitterwochen erleben nach der langen Trennung während des Krieges. Spannung kam erst auf, als Claire in die Zeit zurück reiste und von einem Abenteuer ins nächste taumelt.

Ich kann noch nicht einmal genau sagen, weshalb es mir so gut gefällt. Ich denke, es ist eine tolle Mischung aus Schreibstil (er wirkt natürlich, als würde die Autorin vor mir sitzen und es beim Lagerfeuer erzählen) und Handlung. Und die Autorin hat es in der Ich-Form geschrieben und auch das wirkte überzeugend, denn sie schreibt nichts, was Claire nicht wirklich erlebt hat oder ihr wurde es von den anderen Protagonisten erzählt. Die Geschichte hat viel Humor, besitzt aber auch viele grausame Erzählungen. Aber das gehört wohl auch einfach dazu.

Und die Figuren sind allesamt sogar durchweg symathisch bis auf womöglich Jonathan Randall und Anhänger. Zugegeben, Jamie war mir nicht immer sympathisch (z. B. wo er Claire den Po versohlt hat), aber das muss man wohl der Zeit zuschreiben. Vor zweihundert Jahren herrschten eben noch andere Sitten! Die geschichtlichen Hintergründe wirken ebenso authentisch und die schottischen Gepflogenheiten wirken auf mich genauso glaubwürdig.

Ich habe dieses Buch in einer für mich sensationellen Geschwindigkeit gelesen und ich werde mir auch noch die anderen Bände zulegen. Ich kann es 100%ig empfehlen, gerade für Fans der schottischen Kultur. Das Buch bekommt höchste Punktzahl

Kritik geschrieben am 13.08.09 von Elke K., (Monalou)

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"Feuer und Stein"

Originaltitel: Outlander
Verlag: Blanvalet
Bewertung: 5.0

Das Buch ist in der Ich-Form aus der Sicht von Claire Beauchamp Randall geschrieben.

Wir schreiben das Jahr 1945. Claire und Frank verbringen Ihre zweiten Flitterwochen in Inverness. Sie möchten sich wieder neu kennen lernen, da sie während des Krieges kaum gesehen haben. Als Claire eines Tages alleine zu einem nahe gelegen Steinkreis geht, ist sie gebannt von einem gespaltenen Stein. Merkwürdige Dinge geschehen und Claire wird wie magisch durch den gespaltenen Stein geleitet....

Auf einmal befindet sich Claire im Jahre 1743 - das weiß sie natürlich in dem Moment noch nicht - wieder. Sie gerät mitten in eine Konfrontation der schottischen Rebellen und der Soldaten der schottischen Krone. Anfangs denkt sie noch, das hier gerade Dreharbeiten für einen Film stattfinden. Auf einmal begegnet sie Hauptmann Jack Randell, den sie im allerersten Moment fälschlicherweise für ihren Mann hält. Als sie erfährt, wer er ist, versucht sie zu fliehen, was ihr nicht gelingt. Bevor die Situation all zu brenzlig wird, wird sie von einer Gruppe der schottischen Rebellen gerettet. Unter ihnen befindet sich auch der schwer verletzte Jamie Fraser. Claire verarztet ihn und renkt ihm sogar die ausgekugelte Schulter wieder ein. So langsam beginnt sie zu begreifen, dass hier etwas nicht stimmt.

Durch ihr Gabe als Heilerin wird sie unverzichtbar für die Rebellen und so kommt sie mit zu der Burg der MacKenzies. Zwischen Claire und Jamie entwickelt sich schnell eine Freundschaft. Auf Grund Ihres Wissens über die Zukunft und ihrer Gabe als Heilerin gerät sie bald in den Verdacht eine Hexe und eine Spionin zu sein. Hauptmann Jack Randall will sie zu sich befehlen und sie als Spionin überführen. Um das zu verhindern bleibt nur ein Ausweg: Claire muss einen Schotten heiraten, denn Randall kann keine Befehle an einen Schotten geben. So kommt es das Claire und Jamie, der wegen Mordverdachts auf der Flucht ist, eine Zweckehe eingehen. Clanführer Colum möchte, dass diese Ehe so schnell wie möglich vollzogen wird, damit die Ehe rechtskräftig ist (Dieser Teil ist irre komisch... :o) )

Jamie hat Hauptmann Randall Rache geschworen. Randall hat Jamie in der Gefangenschaft schwer misshandelt und ausgepeitscht. Auch denkt er, dass Randall seine Schwester vergewaltigt hat.

Aus der Freundschaft der beiden entsteht langsam Liebe. Doch die beiden haben noch jede Menge Abenteuer zu bestehen. Claire gerät in die Fänge Randalls. Auch wird Claire als Hexe verurteilt. Und zum Schluss überschlagen sich die Ereignisse.... Mehr möchte ich hier jetzt erst mal nicht erzählen, da ich die Spannung nicht verderben möchte...

FAZIT:
Diana Gabaldon hat hier einen genialen und wunderbaren Roman geschaffen! Sobald man mit dem Lesen anfängt, ist man sofort von der Geschichte gefangen. Zuerst war ich ein bisschen wegen der Ich-Form skeptisch, da ich bisher noch keinen solchen Roman gelesen habe, doch das hat sich sehr schnell gelegt. Durch die Ich-Form fühlt man sich sofort sehr gut in die Protagonistin ein und es ist so. als erlebe man die Geschichte selbst.

Die Liebe zwischen Claire und Frank hat Diana Gabaldon als nicht die wahre Liebe dargestellt. Sie lieben sich zwar, doch ist Claire z.B. etwas von seine Ahnenforschung genervt. Das finde ich gut so, denn sonst könnte man das Verhalten von Claire (in Bezug auf Jamie) nicht verstehen.

Und Jamie... Ja, da hat Frau Gabaldon einen Traum von einem Mann geschaffen - groß, muskulös, rothaarig, beschützt seine Familie mit seinem Leben, musste schon sehr viel durchmachen (und wird auch sehr viel durchmachen ) und hat trotz seiner Stärke eine leidenschaftliche und romantische Seite - entweder man liebt ihn auch oder man verdreht wegen der Klischees die Augen ;o) Ich bekenne mich zu Ersterem ;o)

Der Roman ist auch voller Charaktere, die liebevoll dargestellt sind - dadurch lebt der Roman erst richtig. Nur mir erging es manchmal so, dass ich die Personen, vor allem vom MacKenzie-Clan durcheinender geworfen habe. Irgendwann verliert man doch den Überblick. Oder man Muss sich mehr konzentrieren... :o) Das Buch ist teilweise gespickt mit Erzählungen aus dem Leben der Schotten, vor allem von Jamie. Diese Rückblicke lassen einem noch mehr über das Leben im 18. Jahrhunderts erfahren.

Ich finde, dass es in dem Buch keine langweilige Stellen gab. Die Ereignisse haben sich nicht immer überschlagen, sondern es ging auch mal ruhiger zu (z.B. als Claire das erste Mal in der MacKenzie Burg ankam und angefangen hat als Heilerin zu arbeiten) aber es war alles immer sehr spannend und total fesselnd. Teilweise ging es auch sehr heftig zu und daher sollten die all zu schwachen Gemüter lieber die Finger davon lassen... Die Folterrungen werden sehr plastisch beschrieben, Menschen werden ermordet und vergewaltigt. Viel Blut fließt. Mich hat das aber keinesfalls gestört. Es gehört mit in die Geschichte und zeigt, dass das Leben zur damaligen Zeit kein Zuckerschlecken war. Ich finde, dass vor allem der letzte Teil ziemlich übel und heftig wird. Da bekommt man sehr starke Zweifel, ob die Geschichte sich noch mal zum Guten wenden wird.

Sehr gut hat mir gefallen, dass sich die Beziehung und die Liebe zwischen Claire und Jamie sehr langsam entwickelt. Bis zum ersten "Ich liebe Dich." hat man schon einige 100 Seiten hinter sich gebracht. Es macht sehr viel Spaß dieses Entstehen und Wachsen der Gefühle sowohl die Höhen und Tiefen der Beziehung zu lese und mitzuerleben.

Bevor ich dieses Buch gelesen habe, habe ich schon sehr viele Rezensionen darüber gelesen. Öfters wurde über die ach so vielen und detaillierten Sex-Szenen gejammert. Ich teile diese Meinung überhaupt nicht. Ich finde nicht dass es soooo viele sind (Ok, es sind schon einige :o) ) und sie sind weder plump noch unpassend, noch sonst was. Sie gehören einfach mit in die Geschichte und machen sie unter anderem zu diesem perfekten großen Ganzen. Und als detailliert kann ich sie überhaupt nicht bezeichnen, als ich die ersten Szenen hinter mir hatte, war ich FAST sogar ein bisschen enttäuscht ;o)

Sehr interessant ist auch, welche Informationen Diana Gabaldon mit einbringt. Wie das Leben zur damaligen Zeit war, die Gepflogenheiten, wie man mit Verletzungen und Wehwehchen umging und wie man Beschwerden mit Pflanzen und Co. linderte usw.

Ich fasse mal zusammen: Diana Gabaldon hat mit viel Liebe zum Detail einen genialen Roman geschaffen. Er ist absolut fesselnd und man versinkt sofort in der Geschichte. Man findet vieles in diesem Buch: Humor und Witz, Leidenschaft in aller Hinsicht, und jede Menge Spannung. Man lacht, leidet, bibbert und weint mit den Protagonisten mit und hofft auf einen glücklichen Ausgang. Was ich auch sehr gut fand: Dieses Buch hat trotz dem dass es in mehreren Romanen fortgesetzt wird, erst mal ein Happy End. Man muss sich (nicht gleich) verzweifelt auf den nächsten Roman stürzen um zu wissen, wie es weiter geht. Diana Gabaldon deutet zwar an, dass noch viele Ereignisse bevorstehen, aber man (vor allem ich als Happy End-Fanatikerin ;o) ) Ist erst mal Wunschlos glücklich mit dem Ende,

Eine klare Leseempfehlung von mir - vor allem an die Frauenwelt. Aber Männer dieses Buch könnt Ihr auch lesen! Vielleicht muss man über seinen Schatten springen, aber man wird reichlich belohnt! 

Reviewed am 14.04.07 von Yvonne T.

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"Der Ruf der Trommel"

Originaltitel: Drums of Autumn
Deutsche Erstveröffentlichung: 1998
Verlag: Blanvalet
Bewertung: 5.0

Endlich geht die abenteuerliche Geschichte um Claire und Jamie weiter!

In Ferne Ufer sind sie glücklich an Amerikas Küste gestrandet, jetzt machen sie sich auf den Weg, dieses fremde, noch unzivilisierte Land für sich zu erobern. Doch zuerst besuchen sie Jamies Tante Jacosta, die schon vor Jahren mit ihrem Mann ausgewandert ist und nun eine große Plantage besitzt. Jacosta würde Jamie gerne als ihren Erben und Nachfolger auf dem Anwesen behalten, doch der will sein eigenes Land besiedeln. Und so machen sie sich auf, um dem Busch ihr Land abzugewinnen.

In der heutigen Zeit macht sich währenddessen ihre Tochter Brianna auf die Suche nach ihren Eltern. Sie durchstöbert alles was sie an Geschichtsbüchern und alten Aufzeichnungen in die Finger bekommt, nach einen Hinweis über den Verbleib ihrer Eltern. Ist es Claire gelungen Jamie zu finden? Als sie die Todesanzeige von Claire und Jamie findet, gibt es für sie nur noch eins zu tun...

Das einzige, was mich an diesem Roman gestört hat, war, daß ich absolut keine Zeit hatte, ihn ungestört zu lesen. Ich habe doch tatsächlich zwei Wochen für die Lektüre benötigt. :-( Dabei schreit auch Bd. 4 geradezu danach sich für ein paar Tage an einem gemütlichen Ort einzuschließen um die 1200 Seiten ungestört verschlingen zu können.

Auf Seite 500 habe ich mich einmal kurz gefragt, ob denn wohl noch mal was richtig aufregendes passiert. Die schön gefährlich aufregenden Abenteuer der beiden, die ja unbedingt dazugehören, hätten ruhig zahlreicher vertreten sein können. Finde ich. Aber dann kam Brianna ins Spiel...

Reviewed von Ute B. am 14.10.98, Herausgeberin von: Ute's Leserattenseite

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"Ferne Ufer"

Originaltitel: Voyager
Verlag: Blanvalet
Bewertung: 5.0

Nachdem Claire in Die geliehene Zeit erfahren hat, daß Ihre große Liebe Jamie Fraser, den sie zuletzt vor 20 Jahren (siehe: Feuer und Stein) gesehen hat, nicht in der Schlacht von Culloden gefallen ist, versucht sie ihn im mittelalterlichen Schottland wiederzufinden. Sie tritt erneut durch den Steinkreis und es gelingt ihr Jamie in Edinburgh ausfindig zumachen.

Doch Claire und Jamie bekommen kaum Gelegenheit dazu, sich neu kennenzulernen. Auf der Flucht vor dem Gesetz, Jamie wird wegen Hochverrats und Schmuggelei gesucht, wird Jamie's Neffe Ian von Piraten entführt. Claire und Jamie machen sich mit ihrem treuen Freund Fergus auf, um ihn zu suchen Ihre Suche führt sie über Frankreich nach Jamaika bis sie schließlich alle ihr Flucht und Suche in Amerika beenden können. Natürlich nicht, ohne vorher jede Menge Abenteuer zu bestehen.

Reviewed von Ute B. am 27.09.98, Herausgeberin von: Ute's Leserattenseite

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"Die geliehene Zeit"

Originaltitel: Dragonfly in Amber
Verlag: Goldmann/Blanvalet
Bewertung: 5.0

Mit Die geliehene Zeit setzt Diana Gabaldon die Geschichte der Claire Randall, die in Feuer und Stein ihren Anfang nahm, fort. Claire, die sich in Feuer und Stein dazu entschlossen hat, ihren Mann Jamie Fraser nicht zu verlassen, muß, um ihr Leben und das Leben ihrer ungeborenen Tochter zu retten, ins 20. Jahrhundert zurückkehren.

Sie geht mit ihrem Mann Frank nach Amerika und wird Ärztin. Erst 20 Jahre später, nach dem Tode ihres Mannes, kehrt sie mit ihrer Tochter Brianna nach Schottland zurück. Sie will endlich herausfinden, ob Jamie die Schlacht von Culloden überlebt hat. Eine Frage, die sie all die Jahre gequält hat. Und sie will Geillis Duncan finden, ihre Freundin aus der Vergangenheit, die ihr einmal das Leben gerettet hat.

Reviewed von Ute B. am 27.09.98, Herausgeberin von: Ute's Leserattenseite

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"Feuer und Stein"

Originaltitel: Outlander
Verlag: Blanvalet
Bewertung: 5.0

Claire Beauchamp Randell verbringt nach Kriegsende 1945 mit ihrem Mann Frank ihre zweiten Flitterwochen in den Schottischen Highlands. Dort wird sie magisch von einem alten Steinkreis angezogen. Als sie ihn bei einer ihrer Erkundungen berührt, verliert sie das Bewußtsein und erwacht mitten im Schlachtgetümmel schottischer Rebellen im Jahr 1743.

Als Frau des 20. Jahrhunderts, die durch ihr aussehen, ihre Sprache und Kenntnisse immer wieder unangenehm auffällt, muß sie sich mit den Gefahren der damaligen Zeit, Rebellion, Verrat, Aufklärung, Aberglaube und Hexenverfolgung, auseinandersetzten.

Dabei kommt ihr immer wieder der Clanführer Jamie Fraser zu Hilfe, der sie schließlich auch heiratet um sie nicht an die Engländer ausliefern zu müssen. Als Jamie und Claire sich verlieben, muß Claire sich für Vergangenheit oder Zukunft entscheiden.

Reviewed von Ute B. am 27.09.98, Herausgeberin von: Ute's Leserattenseite

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"Feuer und Stein"

Originaltitel: Outlander
Verlag: Goldmann/Blanvalet
Preis: 20,00 DM
ISBN: 3-442-43772-5
Bewertung: 4.5

Dies ist der erste Band aus Diana Gabaldons Highland-Saga. Soweit mir bekannt ist, gibt es  noch drei weitere Bände, die an diesen ersten Teil anschließen.

Claire Beauchamp, eine englische Krankenschwester, verbringt 1946 die 2. Flitterwochen mit ihrem Mann Frank in den schottischen Highlands. Sie haben sich acht Jahre lang kaum gesehen und wollen Ihre Ehe nun von vorn beginnen.

Als Claire einen alten Steinkreis entdeckt und einen der Steine berührt, findet sie sich  plötzlich im Schottland des Jahres 1743 wieder und gerät direkt in eine Konfrontation zwischen schottischen Rebellen und Soldaten der englischen Krone. Zu dieser Zeit ist das Leben in den Highlands ein einziger Kampf ums Überleben, geprägt von Rebellion, Verrat bebeginnender Aufklärung und finsterem Aberglauben.

Claire wird von einer Gruppe schottischer Rebellen gerettet, als ein englischer Offizier und Vorfahre ihres Mannes Frank, ein gewisser Hauptmann Randall, sie überfällt. Sie wird mitgenommen und versorgt einen jungen verwundeten Schotten namens Jamie Fraser. Sie finden von Anfang an Gefallen aneinander.

Claire wird in einen Studel von Intrigen und Habgier verstrickt und aufgrund ihrer großen Kenntnisse über die Zukunft schon bald als Hexe verdächtigt. In Jamie findet sie allerdings immer wieder einen Retter. Um sie vor dem sadistischen Randall zu retten, der sie als Spionin überführen will, heiratet Jamie Claire, da eine Schottin nicht gezwungen werden kann, vor dem Engländer Randall zu erscheinen. Zunächst stehen beide der Heirat sehr skeptisch gegenüber, vor allem Claire, die immer wieder an ihren Mann Frank denken muß, der ja in der Gegenwart auf sie wartet und sich sicherlich schon um sie sorgt. Aber ihr bleibt nichts anderes übrig, wenn sie nicht von Randall zu Tode gequält werden will...

Nach und nach wandeln sich Claires Gefühle von Freundschaft zu Liebe und sie genießt ihre Zeit mit Jamie.

Bis es allerdings zu einem (vorläufigen) Happy End kommt, haben die beiden Liebenden allerdings noch jede Menge Abenteuer zu bestehen, da Jamie von der englischen Krone als Geächteter verfolgt wird, da er seine Schwester vor der Schändung durch Engländer bewaren wollte...

Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Man hat von der ersten Seite an das Gefühl direkt dabei zu sein. Es ist spannend und man fühlt sich wohl in der rauhen Atmosphäre der schottischen Highlands. Wirklich, ich werde mir die anderen Bände auch noch zulegen. Genau das richtige Buch, um gemütliche Abende vor dem Kamin zu verbringen, falls man hat. :O)

Reviewed von Maren Steinhäusser am 19.12.1998.

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