Wynne
Sperling ist Rangerin im Lower Zambezi National Park in Afrika. Sie hat
es sich zum Ziel gemacht, die Tiere, die sie so liebt, zu
beschützen. Dazu hat sie ein sehr privilegiertes Leben hinter sich
gelassen und sich mit ihrer Mutter überworfen, die andere Ziele
für ihre Tochter im Auge hatte. Jetzt lebt sie in einer kleinen
Hütte, mit einem weißen Leopard an ihrer Seite und einer
Steinschleuder als Waffe.
Die Ranger des National Parks arbeiten daran, einen großen
Wildererring aufzudecken. Eines Nachts werden Wilderer auf frischen Tat
ertappt und können überwältigt werden. Wynne ist
entsetzt als sie erfährt, dass hinter dem ganzen ein Verein
stecken soll, der eigentlich für seinen Tierschutz bekannt ist.
Wynne verdächtet daraufhin den Leiter des Vereins, Noah Hellstrom,
dem ein Safariunternehmen gehört.
Als Wynne dieser Verdächtigung nachgehen will, trifft sie auf den
texanischen Ex-SEAL Jack MacKay, der sich als Geschäftsmann
ausgibt und der auch zu Hellstrom will. Natürlich macht ihn das in
Wynnes Augen gleich zu einem Verdächtigen und sie ist sehr
misstrauisch. Auch wenn sie eine unerwartete Anziehung zu ihm
verspürt.
Wynne entdeckt ziemlich schnell, wer der Bösewicht ist. Von ihm
selbst erfährt sie, dass er es als nächstes auf eine
Krummsäbelkatze abgesehen hat, die tatsächlich noch verborgen
in Afrika leben soll. Doch wie soll sie das verhindern? Wie soll sie
den Bösewicht überführen? Und was hat es mit Jack auf
sich? Eine Jagd auf Leben und Tod beginnt.
Auch wenn der Bösewicht schnell bekannt ist und daher diese
Spannung wegfällt, ist das Buch doch deswegen keineswegs
langweilig. Schon alleine die Tier- und Landschaftsbeschreibungen
dieses doch nicht so üblichen Settings sind ein sehr guter Grund,
sich dieses Buch zuzulegen.
Geschrieben von Karin M. am 05.11.2005
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