"Der schwarze Magier"

Autorin: Susan Hastings

Verlag: Moments Club/Bertelsmann 2002
TB, 448 S.

Bewertung: 4.5

Inhalt:
England, 12. Jahrhundert: Rupert de Cazeville merkt bereits als Kind, dass er besondere Fähigkeiten hat. Immer wieder hat er Visionen. Sehr zum Verdruss seines Vaters weigert Rupert sich, Ritter zu werden. Seine Mutter aber hilft ihm, seinen Wissensdurst zu stillen und schickt ihn in ein Kloster. Doch schon bald flieht Rupert vor der strengen Züchtigung und der Ungerechtigkeit der Mönche. Die keltische Kräuterfrau Rigana nimmt sich seiner an und führt Rupert in die Welt des Druidentums und der Naturgesetze ein. Schließlich fasst Rupert den Entschluss, in Italien Medizin zu studieren. Aufgrund seiner ungewöhnlichen Operationsmethoden gerät er jedoch in Konflikt mit der Obrigkeit und ist bald schon als Teufel verschrien. Als er vor der Inquisition fliehen muss, schließt er sich Richard Löwenherz an, der auf seinem Kreuzzug unterwegs ins Heilige Land ist ...

Meine Meinung:
Als ich den Covertext gelesen habe ,wusste ich schon, dass ich dieses Buch mal lesen werde. Und nun ist es soweit. Die Geschichte ist sehr fesselnd geschrieben. Der Spannungsfaden zieht sich kontinuierlich durch das ganze Buch. Mal mit etwas mehr Spannung, mal mit weniger. Eine fantastische Mischung aus Geschichte, Magie, Leidenschaft und Sex. Rupert ist unsere Hauptperson. Wir durchleben mit ihm alle seine Abenteuer, begegnen der Liebe und dem Leid auf seinem Weg. Er ist ein mystischer Mann, ein Einzelgänger, jedoch hat das Schicksal so seine eigenen Pläne  für ihn, besonders im Bezug auf Richard Löwenherz. Alle Personen auf seinem Weg tragen unwillkürlich zu seiner Entwicklung bei, bringen ihn aber auch oft genug in Gefahr. Die Menschen in dem Buch sind sehr lebendig und einnehmen beschrieben. Die Charaktere sind sympathisch, freundlich und liebevoll aber auch gemein, hinterlistig und kriegerisch. Man hat gleich eine klare Einstellung zu jedem. Die Umgebung, die Städte und Stätten sind sehr malerisch. Diese Orte tauchen vor dem geistigen Auge auf wie Oasen in der Wüste. Man erlebt ihre Schönheit, den Aufstieg und Fall von Festungen,  den Untergang von Schiffen und das Aufkeimen von Liebe und Hoffnung. Außerdem hält das Buch zum Schluss eine hübsche Überraschung bereit.

Fazit: ein faszinierendes und lesenswertes Werk!

Kritik geschrieben am 31.12.02 von Lyllewin

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