"Fairy Tale"

Deutscher Titel: Hochlandzauber (Cora Historical Band 135, 14.04.00)

Autorin: Jillian Hunter

Englische Originalausgabe

Bewertung: 5.0

Story:
Nach langen Jahren und einer Jugend voller schrecklicher Erinnerungen kehrt der berühmte General Duncan MacElgin nach Schottland zurück, da er nach dem Tod seines Vaters der neue Laird eines Clans ist. Doch schon auf dem Weg zu seinem Schloss wird er von seinen eigenen Leuten überfallen,  nackt ausgezogen, geteert und gefedert. Doch das ganze ist ein Mißverständis: Die Übeltäter haben ihn versehentlich für einen "Sassenach", einen Engländer gehalten. Bald stellt sich heraus, wer für die Untat verantwortlich ist: Marsali Hay ist die heimliche Anführerin seines Clans und organisiert regelmässig Aufstände und Überfälle gegen die verhaßten Engländer, die eine Straße durch das Gebiet der MacElgins bauen wollen.

Duncan, der durch seine "Jugendsünden" noch einen schlechten Ruf beim Clan hat und als Teufel angesehen wird, traut seinen Augen nicht, als er sein Schloss betritt: Eine Horde wilder, heruntergekommenen Schotten bewohnt sein Anwesen. Und sie denken gar nicht daran, seine Autorität anzuerkennen.

Da Marsali die Tochter seines verstorbenen Freundes Andrew ist, beschließt Duncan, ihr einen Ehemann zu suchen - was das eigensinnige, unabhängige Mädchen, die zudem einen echten Zauberer zum Onkel hat, gar nicht zu schätzen weiß ...

Bewertung:
Es ist beinahe unmöglich, in einer Inhaltsangabe die ganze Handlung dieses Romanes wiederzugeben. Auf jeder Seite wird man von neuem überrascht. Der Schwerpunkt dieses Buches ist eindeutig der Humor. Ich habe mich mehrmals kaputtgelacht, z.B. bei den Streichen, die die aufsässigen, völlig verrückten Schotten ihrem Laird spielen. Auch die Dialoge sind absolut witzig. Da ist zum Beispiel die Szene, wo der Held sich mit seinen Männern als Nonnen verkleidet, um seine Marsali aus einem Kloster zu befreien ...

Die Charaktere sind bis zur letzten Nebenperson lebendig beschrieben und allesamt liebenswert. Das ist eines der Bücher, bei dem man bedauert, wenn sie zu Ende gehen. Ich kann es uneingeschränkt jedem empfehlen. Allerdings muss man schon recht gut das Englische beherrschen, da auch einige schottische "Slangwörter" und Dialekt vorkommen. Hier eine kleine Hilfe: wee = klein; lass= Mädchen; lad=Junge; Laird = Clanoberhaupt. Bei weiteren Fragen helfe ich gerne: Andreas.Klatt@darmstadt.netsurf.de. Das Buch kommt aber auch demnächst als CORA Historical heraus.

Ein absoluter Geheimtip!!!

Reviewed am 06.11.99 von Deborah H.

Weitere Jillian Hunter Reviews:

  • Hochlandzauber
  • Herzensdieb
  • Die geheimnisvolle Heilerin

     

    || Zurück zu Historischen Romanen || Zurück zu Buchkritiken || Zurück zu Neuerscheinungen || Zurück zur Hauptseite ||