"A Whole Lot of Love"

Amerikanische Originalausgabe:

Autorin: Justine Davis

Verlag: Silhouette (Desire Band 1281)

Bewertung: 4.0

 

Layla arbeitet für eine Alzheimer-Gesellschaft und organisiert Junggesellenversteigerungen. Durch ihre sexy Stimme fällt es ihr nie schwer, die Junggesellen am Telefon zu bequatschen daran teilzunehmen. Doch sobald sie ihr in natura gegenüberstehen ergreifen sie die Flucht, denn Layla hat Übergewicht. Auch dem attraktiven und erfolgreichen Ethan geht es so als er Layla zum ersten Mal trifft, steht er doch eher auf klapprige Models.

Doch dann hat der Auktionator die spontane Idee, Layla zu versteigern und Layla ist zutiefst beschämt, denn es ist klar, daß sie niemals jemand ersteigern würde. Ethan, der Mitleid mit ihr hat, ersteigert sie kurzerhand zum Höchstpreis, doch Layla ist so verletzt, daß sie nichts mehr von ihm will.

Ethan ist zuerst erleichtert, seinen Kopf aus der Schlinge zu haben, trotzdem nagt die Abfuhr an ihm. So überredet er sie dazu, etwas mit ihm zu unternehmen. Nach ihrem geglückten Ausflug unternehmen die beiden viel miteinander und verstehen sich blendend. Ethan stellt bald fest, daß er Layla liebt, doch noch hat er Hemmungen. Auch sein Freund Bill hackt auf ihm wegen Layla herum.

Auch Layla liebt Ethan schon lange, doch auch nachdem die beiden ein Liebespaar wurden, schämt sie sich wegen ihrer Figur und glaubt, aufgrund ihres Körpers könnten seine Gefühle nicht dauerhaft sein. Zu oft wurde sie schon verletzt.

Das Buch ist eine angenehme Abwechslung unter all diesen ach so perfekten Heldinnen. Damit keine Mißverständnisse aufkommen: Layla ist eine selbstbewußte, erfolgreiche und sportliche Frau und nicht weinerlich.  Leider hat das Buch ein paar kleine Hängerchen zwischendurch und mir wird ein wenig viel für Alzheimer-Stiftungen geworben. Zum Schluß kam sogar noch ein gezielter Aufruf der Autorin, den ich etwas deplaziert fand (man solle sich gefälligst zur nächsten Ahlheimer Stelle begeben und sich aktiv einbringen, bzw. finanziell unterstützen. Das war mir doch ein wenig zu viel des Guten.)

Doch alles in allem ist es eine erfrischende Abwechslung und zum Glück nimmt die Heldin nicht auf mysteriöse Weise ab, wie zum Beispiel in "Heimliche Wünsche" von Jude Devereaux, sondern sie ist stolz auf sich. Und auch der Held ist extrem stolz auf Layla.

Kritik geschrieben am 16.05.00 von Angela W.

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