Originaltitel: Chocolat
Autorin: Joanne Harris
Bewertung: 4.5
Vianne Roucher ist eine Vagabundin,
die nirgends ein Zuhause hat und vor dem schwarzen Mann davon läuft. Sie trauert
innerlich um ihre verstorbene Mutter und sie hat Angst vor dem, was noch
passieren kann. Aber mit ihrer Chocolaterie hat sie eine Möglichkeit, mit den
Menschen in Berührung zu kommen.
Und offenbar kann sie jeden überraschen. Pralinés, Konfekt ... jeder Mensch hat
seine Geheimnisse. Doch der Pfarrer Frances Reynaud sieht seine Gemeinde dem
Sündenpfuhl ausgesetzt. Doch je mehr er dagegen ankämpft, desto mehr hat Vianne
Erfolg. Denn es ist tatsächlich so, das sie Menschen wieder zueinander bringt,
aber auf ihre eigene Art und Weise.
Mein Fazit:
Das Buch ist so wie der Film - voller Magie und Zauber! Es ist ein sehr
schönes Buch, das mit malerischen Worten das kleine Dorf beschreibt, in dem
Vianne mit ihrer Tochter einkehrt. Etwas Besonderes hat das Buch, nicht nur
Vianne erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht in der Ich-Form, nein, der Pfarrer
Frances Reynaud füllt auch das eine oder andere Kapitelchen aus seiner Sicht.
Damit wird klar, das er auch zu jemanden spricht. Aber erst am Ende erfährt man,
wer diese Person ist. Mit diesem Wechsel wird das Buch noch interessanter, noch
magischer, noch komischer! Denn es ist auch auf vielerlei Art tragisch-komisch!
Ein Buch, das ich genossen habe, ohne an PC-Probleme oder Erkältung zu denken.
Wärmstens zu empfehlen, wer selbst einmal träumen möchte.
Review von Elke H., Herausgeberin von Monalous Homepage,
27.08.06
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