"Der Elfenkönig"           

Originaltitel: Knight Tenebrae (08/06)

Autorin: Julianne Lee

Verlag: Heyne Verlag, Juli 2005

ISBN:
3-453-53042-X

Preis: 12,00 EUR

Bewertung: 4.5


Gegenwart:
Bei archäologischen Ausgrabungen im Firth of Clyde wurde ganz unerwartet ein Kampfjet gefunden. Da das Flugzeug unter einem mehrere hundert Jahre alten Boot lag, muss es noch älter sein. Die Reporterin Lindsay Pawlowski stellt Nachforschungen bei der Navy an und interviewt mehrere Offiziere auf einem Flugzeugträger.

Der Jetpilot Lieutenant Alexander MacNeil soll sie dann wieder nach England fliegen. Die beiden geraten jedoch in einen rätselhaften Sturm. Alex versucht daher in Schottland zu landen, doch plötzlich taucht vor ihnen ein von einem Flammenkreis umgebenes Loch auf und alle Geräte fallen aus. Nachdem sie durch diese Erscheinung geflogen sind, scheinen die Treibwerke zu brennen und Alex und Lindsay machen einen Notausstieg mit den Fallschirmen. Sie landen auf einer Wiese. Keine Stadt und kein Haus ist weit und breit zu sehen.

Endlich entdecken sie eine strohbedeckte Hütte. Dort kommen sie aber erst nicht weiter, da der Mann sie nicht versteht. Lindsay findet heraus, dass er mittelenglisch spricht und kein modernes englisch. Da sie diese Sprache ein wenig versteht, kann sie sich mit den Mann unterhalten und erfährt schließlich, dass sie sich im Jahre 1306 befinden. Den beiden wird schließlich klar, dass das gefundene Flugzeug das von Alex sein muss.

Kurz darauf treffen sie auf Robert Bruce, den angehenden König von Schottland, helfen ihm gegen englische Soldaten und schließen sich ihm im Kampf gegen die Engländer an. Lindsay verrät nicht, dass sie eine Frau ist, sondern gibt sich als Junge aus.

Alex erlangt im Heer Ruhm und Ehre, während Lindsay nach einem Weg sucht, wie sie nach Hause kommen kann. Kann ihnen dabei der boshafte Elfenkönig Nemed helfen?

Ich würde dem Roman eher eine 4,25 geben, habe wegen der mitreißenden Schreibweise der Autorin aber aufgerundet. Hier wird dem Leser erneut die schottische Geschichte auf lebhafte Weise nahe gebracht. Von ein paar unpassenden Kleinigkeiten darf man sich aber nicht ablenken lassen. Außerdem könnte der Leser den einen oder anderen déjà-vu-Eindruck haben, wenn er die erste Serie der Autorin schon kennt.

Geschrieben von Karin M. am 31.08.2005.

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