"Italienische Nächte "

Originaltitel: Kiss me, Catriona (1986)

Autorin: Jacqueline Marten

Verlag: Heyne Verlag,  1989,
 Band 137 der Reihe
"Der große Liebesroman"

ISBN: 3-453-03540-2

Preis: 7,80 DM

Bewertung: 3.0

Der Roman spielt zur Zeit der englischen Königin Victoria. Handlungsort ist zu Beginn das kleine italienische Dorf Frijenti, gelegen zwischen Rom und Neapel. In Frijenti findet jedes Jahr im August ein Musik-Festival statt. Für Catriona Celestina Silvano sind diese Tage die schönsten in ganzen Jahr, denn Catrionas Mutter verwandelt sich für fünf Tage in eine gefeierte Sängerin. Catriona kann auch schon im Alter von elf Jahren nicht verstehen, warum ihre Mutter ihre Karriere aufgegeben hat, um als Ehefrau eines Bauern und Mutter von sechs Kindern zu leben. Catriona schwört sich, dass sie so nie leben würde. Sie würde auf jeden Fall das Leben einer Sängerin führen.

Ein Jahr später darf Catriona zum ersten Mal aktiv mit drei Liedern am Festival teilnehmen. Im Anschluss daran lernt sie einen englischen Jungen, Peter Carlisle, kennen, der ihr die ersten Blumen verehrt. Als die beiden sich ein weiteres Mal treffen geraten sie in Streit und schenken sich dabei beide nichts. Bald danach reist Peter wieder ab. Durch Zufalls erfährt Catriona, dass ihre Bekanntschaft den Titel Lord Fithian trägt.

Kurz darauf stirbt die Mutter von Catriona und damit scheinbar auch alle ihre Träume, muss sie doch nun für die Familie sorgen. Als sie 24 ist, haben die Brüder geheiratet und auch die jüngere Schwester ist verliebt. Und Lord Peter Carlisle taucht wieder in Frijenti auf. Er lässt keinen Zweifel aufkommen, was seine Absichten sind. Er will Catriona heiraten. Doch diese ist dazu nicht bereit, sieht sie doch ihre Freiheit wieder in greifbare Nähe gerückt. Doch sie hat nicht mit einer Verschwörung der restlichen Familie gerechnet....

Gut gefallen hat mir an diesem Buch, dass die Personen nicht auf den Mund gefallen sind und ihre Gedanken frei geäußert haben. Catriona war für die Zeit schon sehr fortschrittlich. Das Buch hatte gute Ansätze, die aber sehr kurz, eher zu kurz, umgesetzt worden sind. 254 Seiten sind einfach zu kurz für einen Zeitraum von 13 Jahren.

Review von Karin M. am 01.01.2002

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