"Night Embrace"

Deutscher Titel: Im Herzen der Nacht (Blanvalet 08/08)

Amerikanische Originalausgabe: von 2003

Autorin:  Sherrilyn Kenyon

Genre: Paranormal

Verlag: St. Martins

ISBN: 0-312-98482-0

Bewertung: 4.0

Als Talon eines nachts auf den Straßen von New Orleans eine junge Frau vor einem Angriff einer Gruppe von 'Daimons' rettet, die er als unsterblicher Dark-Hunter schon seit vielen Jahrhunderten jagt, um die Menschheit vor ihnen zu beschützen, wird er verletzt und bleibt bewusstlos liegen. Sunshine Runningwolf nimmt ihren Retter mit in ihr rosarotes Künstlerappartment, wo er sich dank seiner besonderen Kräfte schnell wieder erholt. Beide können kaum die Hände voneinander lassen und als Talon sie am nächsten Tag wieder verlässt, kann er der zerstreuten Künstlerin auf Dauer doch nicht fern bleiben, zumal klar wird, dass der Angriff auf sie kein Zufall war. Sein mächtiger Todfeind hatte Talon, der damals noch ein keltischer Krieger war, einst aus Rache geschworen, dass er jeden verlieren soll, der ihm nahe steht. Talon hatte sich daraufhin jedes Gefühl verboten und sich selbst zu einem einsamen Leben in seiner Hütte im Sumpf vor der Stadt  verdammt. Diese tief vergrabenen Gefühle brechen bei seiner Begegnung mit Sunshine mit Macht her vor und genau wie er hat auch sie ein unerklärliches Gefühl des Wiedererkennens.

Acheron, der geheimnisvolle Anführer und ältester der Dark-Hunter, hat während dessen alle Kräfte in New Orleans zusammengezogen, um an Mardi Gras gerüstet zu sein, wo sie gemeinsam das Böse mit aller Macht bekämpfen müssen und Talon und Sunshine geraten bald in den Mittelpunkt dieser Ereignisse...

Dieses Buch liest sich zwar besser als die beiden Vorgängerbücher der Serie (Fantasy Lover und Night Pleasures), aber auch hier gibt es einige Kritikpunkte anzuführen. Es wirkt etwas überladen mit Charakteren und Kreaturen, die alle paar Seiten neu eingeführt werden und wo zahlreiche Erklärungen über deren besondere Fähigkeiten und Besonderheiten folgen. Die illustre Götterwelt gerät ebenfalls manchmal etwas durcheinander. Man merkt außerdem, dass einige dieser Nebenpersonen auch bald ihre eigenen Bücher bekommen sollen, da ihr jeweiliges  Aussehen ausführlich - meistens zu ausführlich - beschrieben wird, so dass man den genervten Eindruck gewinnt, dass in New Orleans wirklich alle Bewohner unglaublich gut aussehend und gefährlich sind.

Auch wenn ich die rückhaltlose Begeisterung vieler über die Dark-Hunter-Serie nicht so teilen kann, wird man doch gut mit dieser sehr phantasievollen Geschichte unterhalten.

Kritik geschrieben von Ina, 11.07.2003

Weitere Bücher von S. Kenyon a.k.a. Kinley McGregor:

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