"Zu spät, Isabell"

Deutsche Originalausgabe

Autorin: Cathérine Kreutzer

Verlag: Titania

Bewertung: 4.0

Deutschland um 1950/1960:

Bernhard Moser ist der Sohn eines erfolgreichen Geschäftsmannes. Er weiß, das er einmal die Firma seines Vaters erben wird, aber da er bereits Ende 20 ist, wäre es ihm lieber sein Vater würde endlich mehr Vertrauen in ihn haben. Da er nicht weiß das das Familienoberhaupt bereits eine Ehe für ihn geplant hat, verliebt er sich in Baroness Isabell von Roedern, eine verarmte junge Adelige, die mit ihrer Mutter zusammen. Bernhard glaubt, den Roederns den Lebensstil ermöglichen zu müssen, den sie von früher gewöhnt sind und so vergreift er sich an der Firmenkasse, da sein Gehalt lange nicht für die teuren Ausgaben reicht, die er immer wieder tätigt, um Isabell zu gefallen.

Dann jedoch fliegt seine unlautere Tätigkeit auf und Bernhard steht kurz davor, von seinem Vater verstoßen zu werden. Er kann jedoch das ganze aufklären und wird von seinem Vater in eine andere Stadt geschickt, um dort eine Firma zu übernehmen, die sein Vater gekauft hat. Hier trifft er auf Cornelia, die kluge und fleißige Tochter des ehemaligen Chefs der Firma, doch Bernhard kann seine Isabell, die sich mittlerweile an der Riviera befindet, einfach nicht vergessen ...

Der Roman entspricht ganz sicher nicht mehr dem heutigen Zeitgeist, doch er ist amüsant zu lesen und gut geschrieben. Cathérine Kreutzer war in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts sehr erfolgreich mit ihren Unterhaltungsromanen.  

Kritik geschrieben am 24.01.04 von Isolde W.

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