"Anna und der Herzog"

Originaltitel: Anna and the Duke

Autorin: Kathryn Smith

Verlag: cbt

ISBN: 3-570-30159-1

Bewertung: 4.0

Anna Welsley ist die Tochter eines reichen Geschäftsmannes. Der Heiratsantrag von Richard, dem Sohn des Herzogs von Brahm, hatte sie angenommen, da Richard ein Gentleman zu sein schien und ihrer Mutter schon von jeher daran gelegen war, das ihre einzige Tochter eine gute Partie im Adel macht. Doch je näher der Hochzeitstermin rückt, desto unsicherer wird sich Anna, ob sie mit Richard glücklich werden kann. Denn sie ist ihm gegenüber auch nicht ganz ehrlich, bis heute spielt sie Richard eine Person vor, die sie eigentlich nicht ist. Eines Tages trifft sie in ihrem Lieblingsbuchladen einen beeindruckenden Schotten der Gedichte genauso liebt, wie sie selber. Anna kann nicht ahnen, das sie den Unbekannten bald wieder sehen wird.

Ewan MacLaughlin ist nur aus einem Grund nach London gekommen, da er der älteste Sohn seines verstorbenen Vaters war, ist er der neue Herzog von Brahm. Und er will das Erbe antreten, da er dringend das Geld für Reparaturen an seinem Anwesen in Schottland benötigt. Da er von seinem Vater nach dem Tod seiner Mutter nie mehr etwas gehört hatte, trifft ihn dessen Tod auch nicht sehr. Bevor er sich auf den Weg zum Familiensitz macht, erwirbt er in einem Buchladen einen Gedichtsband und trifft eine faszinierende junge Frau. Zum ersten Mal könnte er sich vorstellen, sein Leben gemeinsam mit einer Frau zu verbringen.

Im Stadthaus der Familie angekommen, lernt Ewan, das er noch zwei Halbgeschwister hat, eine Schwester und einen Bruder. Während die Frau seines verstorbenen Vaters ihn mit offenen Armen empfängt und auch seine Schwester ihm nur Sympathien entgegen bringt, ist Richard voll von Groll gegenüber seinem neu gewonnenen Bruder. Denn sein Leben lang wurde Richard in dem Glauben erzogen, er wäre der zukünftige Herzog von Brahm. Und dann lernt Ewan auch noch Richards Verlobte kennen, keine andere als die Unbekannte aus dem Buchladen ...

"Anna und der Herzog" liest sich ganz flüssig, allerdings sind die dramatischen Begebenheiten etwas zu klischeehaft geraten. Alles in allem jedoch ein netter Lesegenuss für einen ruhigen Nachmittag.

Kritik geschrieben von Isolde W. am 08.01.05

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