Stephanie Laurens Review Page

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"Küsse im Mondschein"

Amerikanischer Originaltitel: On A Wild Night
Verlag: Blanvalet
Bewertung: 4.5

Auf den ersten Blick erschlägt einen das neueste Werk von Stephanie Laurens mit seinen erschreckenden 699 Seiten. Doch ich muss sagen, es lohnt sich.

Es ist der 8. Band der Cynster-Reihe. Jeder, der die vorherigen Bände gelesen hat, wird sich an die vielbeschützten und reichlich genervten Zwillingsmädchen Amanda und Amelia erinnern. In diesem Band platzt Amanda endgültig der Kragen und sie geht eigenhändig auf die Suche nach einem Ehemann, ohne sich länger von ihren in der Zwischenzeit verheirateten Cousins stören zu lassen.

Da sie festgestellt hat, dass die vornehme Londoner Gesellschaft ihr keinen Mann bieten kann, der sich mit ihren männlichen Verwandten messen kann, muss sie ihren Mann fürs Leben also an anderen Orten finden. Sie sucht sie dort, wo sich ihre Cousins auch aufzuhalten pflegten, bevor sie geheiratet haben, und zwar in der Halbwelt Londons. In einer verrufenen Spielhölle stößt sie auf den faszinierenden Grafen von Dexter. Dieser war vor 10 Jahren in einem unglaublichen Skandal verwickelt, der dazu führte, dass sein Vater ihn verstieß. Jahrelang war er außer Landes und ist erst nach dem Tod seines Vaters und der Erbschaft des Titels zurück nach London gekommen. Er meidet die vornehme Gesellschaft und hält sich in den Spielhöllen und den privaten Salons der Halbwelt auf.

Hier findet ihn also Amanda und versucht nun, ihn mit viel Mut, Einsatz und Verstand für sich zu gewinnen. Dabei trifft man auch wieder auf den Rest der geliebten Cynster-Familie, was mit viel Humor beschrieben ist. Da die Geschichte in grob gesagt drei Abschnitte gegliedert ist, ergibt sich auch die Länge des Buches. Die einzelnen Abschnitte sind ausführlich beschrieben, ohne langatmig zu sein.

Das Buch ist eines der besseren von Stephanie Laurens, es könnte jedoch ein bißchen gestrafft werden. Ein Liebesroman mit 700 Seiten ist für meinen Geschmack viel zu viel, auch wenn die Geschichte noch so schön geschrieben ist.

Dennoch kann ich das Buch nachhaltig empfehlen, das langsame Einsinken bzw. Nachgeben des Grafen, wobei er sich mit allen vieren gesträubt hat, war wunderschön zu lesen.

Kritik geschrieben am 21.10.06 von Heidi

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"A Secret Love"

Deutscher Titel: Ein unmoralischer Handel (Bertelsmann Club Premiere, 10/2005)
Amerikanische Originalausgabe: von 2000
Verlag: Avon
Bewertung: 4.0

Lady Alathea Morwellan und Gabriel Cynster kennen sich bereits ihr Leben lang, auch wenn ihre "Beziehung" keine einfache ist. Denn wann immer sie zusammentreffen, liefern sie sich verletzende Wortduelle. Trotzdem weiß Alathea, das Gabriel ihr zwar helfen würde wenn sie ihn um Unterstützung bäte, aber nicht so, wie sie sich das wünscht. Bereits seit vielen Jahren verwaltet sie die Finanzen ihrer Familie und da erfährt sie eines Tages, das ihr Vater, der leider von finanziellen Dingen nichts versteht, in eine "Central East Africa Gold Company" investiert hat. Alathea ist sich sicher, das diese Firma auf Betrug aus ist und das muss sie schnellstens beweisen, wenn sie und ihre Stiefgeschwister nicht für immer ruiniert werden wollen. Also verkleidet sie sich und gibt sich als verwitwete Countess aus. Auf diese Weise erweckt sie die Neugier von Gabriel, der der geheimnisvollen Frau helfen will.

Gabriel konnte noch nie einer Herausforderung widerstehen. Und da er der verschleierten Frau versprochen hat das er ihre Identität nicht herausfinden wird, gilt es diese Central East Africa Gold Company zu finden und zu beweisen, das es sich hier um einen Betrug handelt. Doch je öfter Gabriel auf die Unbekannte trifft, desto mehr erwacht sein Jagdinstinkt als Frauenheld. Er plant, die anscheinend verwitwete junge Frau zu verführen. Um sein Ziel zu erreichen, verlangt er als erstes für jeden Hinweis den er ihr liefert, einen Kuss. Für Alathea gerät die Situation außer Kontrolle. Denn anstelle das sie Gabriel lenkt, zieht er sie immer mehr in seinen Bann. Und da Gabriel nicht weiß, wer sich hinter dem Schleier verbirgt, sind die Begegnungen mit ihm auch nicht von dieser "Elektrizität" die Alathea sonst immer spürt. Was passiert jedoch, wenn er die Wahrheit herausfindet?

"A Secret Love" ist ein weiterer Teil aus Stephanie Laurens Cynster-Serie. Auch dieser Roman ist zwar bis zu einem gewissen Grad ganz unterhaltsam, aber leider sehr handlungsarm. Die Autorin konzentriert sich zu sehr auf die Gefühle der Hauptfiguren und beschreibt daher das Umfeld nicht genügend. Trotzdem ist der Roman lesenswert.

Kritik geschrieben am 09.10.05 von Isolde W.

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"The Ideal Bride"

Deutscher Titel: bisher nicht bekannt
Amerikanisches Audiobook: abridged (gekürzt, 3 Kassetten)
Verlag: Harper Audio
Bewertung: 4.0

Michael Anstruther-Wetherby macht in der Politik Karriere. Um seine Position allerdings noch zu festigen, benötigt er eine standesgemäße Frau, die ihn in Zukunft unterstützt. Daher entschließt er sich die neunzehnjährige Elizabeth zu umwerben. Seiner meiner Meinung nach wäre diese junge Frau seine ideale Braut, da sie alle nötigen Voraussetzungen mitbringt, die er an seine Zukünftige stellt. Zu dumm nur, das Elizabeth einen ganz andere liebt, was Michael aber nicht weiß. Als Caroline Sutcliffe, die Tante von Elizabeth ahnt, was Michael vorhat, rät sie ihrer Nichte, schon im Vorfeld dafür zu sorgen, das Michael ihr keinen Antrag macht. Dazu muss Elizabeth nur all das tun, was die Frau eines Politikers niemals machen würde.

Tatsächlich scheint der Plan aufzugeben, Michael merkt bald, das Elizabeth nicht seinen Anforderungen entspricht. Was aber Caro nicht voraussehen konnte war, das das Interesse des sich auf Freiersfüßen wandelnden Michael ihr zuwenden könnte. Caro war jahrelang in einer ungeliebten Ehe mit einem Botschafter gefangen, wenn es eins gibt was sie nie wieder machen will, dann ist das heiraten. Zu dumm nur, das Michael eine Frau und keine Geliebte sucht ...

"The Ideal Bride" ist ein weiterer Roman aus Stephanie Laurens Cynster-Reihe. Die Romane kann man auch wunderbar außerhalb der richtigen Reihenfolge der Serie lesen, ohne den Anschluss zu verlieren. Netter Lesespaß für zwischendurch!

Kritik geschrieben am 10.04.05 von Isolde W.

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"A Rogue's Proposal"

Deutscher Titel: In den Fesseln der Liebe (12/04 bei Blanvalet)
Amerikanische Originalausgabe: von 1999
Verlag: Avon
Preis: $ 6,50
Bewertung: 3.5

Demon Cynster möchte unbedingt verhindern, das ihn das Heiratsfieber, was anscheinend in der Cynster-Familie grasiert, auch erwischt. Also flieht er aufs Land, in der Hoffnung hier von keinen weiblichen Versuchungen abgelenkt zu werden. Aber es kommt ja sowieso immer anders als gedacht. Sein Stallmeister hat einen neuen Reiter eingestellt und als er diesen auf einem seiner Pferde sieht, weiß er sofort, diese Rückansicht kann nur einer Frau gehören. Aber warum sollte sich eine Frau als Jockey verkleiden und bei ihm um einen Job verdingen? Demon geht der Sache auf den Grund und entdeckt hinter der Verkleidung Felicity Parteger, das Mündel eines Nachbarn.

Felicity möchte dem Sohn ihres Vormunds helfen, denn dieser war an mehreren Rennbetrügereien beteiligt und muss nun um sein Leben fürchten. So bittet sie Demon um Mithilfe, immerhin kennt sie ihn schon seit vielen Jahren. Indem sie sich als Junge verkleidet und im Stall arbeitet, hofft sie etwas von den anderen Angestellten dort zu erfahren. Wer ist der Drahtzieher hinter dem Rennbetrug? Das Felicity selber mittlerweile eine bezaubernde junge Frau ist und auf Demon eine ganz andere Wirkung als rein freundschaftliche Gefühle hat, merkt sie anfangs gar nicht. Und so gerät Demon immer mehr in den Bann dieser eigenwilligen und selbstständigen jungen Frau und ehe er sich versieht, scheint eine Heirat doch gar nicht mehr so schlimm zu sein, wie er anfangs dachte. Doch davon muss er Felicity erst einmal überzeugen können ...

Obwohl "A Rogue's Proposal" interessant anfing, ließ die Story kurz darauf ziemlich nach. Der Roman ist stellenweise langatmig und handlungsarm, was nicht dazu beiträgt, die Leselaune zu verbessern, ganz im Gegenteil. Nach hinten hinaus musste ich mich regelrecht zwingen, das Buch auch noch zu ende zu lesen. Schade, dieser Cynster-Roman ist der Autorin leider nicht sehr gut gelungen.

Kritik geschrieben am 19.12.04 von Isolde W.

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"Scandal's Bride"

Deutscher Titel: Gezähmt von sanfter Hand (08/04 bei Blanvalet)
Amerikanische Originalausgabe: von 1999
Verlag: Avon
Preis: $ 5,99
Bewertung: 4.0

Richard Cynster gehört zwar zur Cynster-Familie, jedoch wurde er außerehelich geboren und lediglich vom Familienoberhaupt, das sein Vater war, und dessen Frau aufgezogen. Deswegen trägt er auch den Spitznamen "Scandal". Richard ist auf dem Weg nach Schottland, denn der Ehemann seiner bereits kurz nach der Geburt verstorbenen Mutter hat das Zeitliche gesegnet. Womit er jedoch nicht gerechnet hat ist, das ihn bei Testamentseröffnung nicht nur ein ungewöhnliches Vermächtnis erwarten wird, sondern auch eine Frau, die seine Sinne verwirrt. Seamus McEnery war der Vormund von Catriona Hennessy. Catriona lebt auf Caspairn Manor und folgt den Legenden ihrer Vorfahren. Daher hat sie auch übernatürliche Fähigkeiten und wird von Visionen heimgesucht. Die "Lady of the Vale" hat ihr so auch zu verstehen gegeben, das der Mann den sie in Kürze trifft, der Vater ihrer Kinder sein wird.

Catriona hat jedoch ganz eigene Vorstellungen davon, welche Qualitäten ihr zukünftiger Ehemann besitzen soll, und Richard Cynster ist das genaue Gegenteil von dem, was sie sich als Gatten wünscht. Zudem setzt sie das Testament ihres Vormunds unter Druck. Denn er hat verfügt, das seine Erben nur dann die Burg und die dazugehörigen Besitztümer bekommen, wenn Richard Cynster sich innerhalb einer Woche bereit erklärt, Catriona zu heiraten. Also beschließt sie, der Vision ihrer Ahnin eine eigene Bedeutung zu geben. Man muss nicht verheiratet sein, um ein Kind zu empfangen. Richard jedoch verfolgt eigene Pläne. Warum sollte er sich nicht an diese schöne Hexe binden?

Ohne das es dem Leser langweilig wird, schafft es Stephanie Laurens wieder einmal, einen ihrer Cynster-Männer unter die Haube zu bringen. Ein interessanter Lesegenuss, der zwar keine großen Überraschungen bietet, aber wie immer einen anbetungswürdigen Helden der Leserin präsentiert. 

Kritik geschrieben am 27.06.04 von Isolde W.

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"The Perfect Lover"

Deutscher Titel: bisher nicht bekannt
Amerikanisches Audiobook: abridged (gekürzt, 3 Kassetten)
Verlag: Harper Audio
Bewertung: 4.0

Nachdem bereits so viele Cynster-Männer ihr Glück gefunden haben, hat auch Simon Frederick Cynster beschlossen, das er sich eine Frau suchen will um von nun an ein friedvolles Leben zu leben. Jedoch können ihn die naiven Debütantinnen nicht richtig begeistern. Hier vermisst er Geist und auch Abenteuerlust. Auf einer Party auf Glossup Hall begegnet er erneut Portia Ashford. Portia und Simon kennen sich seit vielen Jahren, aber zum ersten Mal nimmt Simon sie als Frau war. Er kann nicht ahnen, das Portia vorhat, ihren Junggesellinnenstatus aufzugeben, denn sie möchte Kinder und die sind in dieser Zeit nur möglich, wenn sie verheiratet ist. Und da Portia bisher sich keine Mühe gegeben hat, irgendwelche Gentleman zu ermutigen, steht sie jetzt vor der Aufgabe, alle Gentleman genau unter die Lupe zu nehmen und denjenigen zu ermutigen, den sie sich als Ehegatten auserkoren hat.

Das stellt sich jedoch als nicht so einfach heraus, denn auf der Party befinden sich zwar viele geeignete Junggesellen, aber die versuchen alle sich die aufdringliche Kitty Glossup vom Hals zu halten, die anscheinend keine Lust hat, sich an die gesellschaftlichen Spielregeln zu halten. Simon und Portia kommen sich zwar näher, aber dann geschieht ein Mord und es gilt den Mörder in ihrer Mitte ausfindig zu machen ...

Auch "The Perfect Lover" ist ein Roman aus der Cynster-Serie, der zwar keine großen Überraschungen bietet, aber eine angenehme und unterhaltsame Geschichte für den Leser bereit hält. Stephanie Laurens erweckt wie immer das Verlangen nach weiteren Cynster-Stories, obwohl der Leser bereits weiß, was ihn erwartet. 

Kritik geschrieben am 27.06.04 von Isolde W.

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"A Rake's Vow"

Deutscher Titel: Der Liebesschwur (01/04 bei Blanvalet)
Amerikanische Originalausgabe: von 1998
Verlag: Avon
Preis: $ 5,99
Bewertung: 4.0

Andere Männer mögen in die Heiratsfalle tappen, Vane Cynster jedoch hat das ganz gewiss nicht vor. Allerdings geraten seine guten Vorsätze schon sehr bald ins Wanken, als er bei seiner Patentante auf Bellamy Hall auf die bezaubernde Patience Debbington stößt. Patience sieht in Vane gleich den eleganten Gentleman, der nie richtige Gefühle empfinden wird, daher versucht sie ihn auf Abstand zu halten. Das ist aber gar nicht so einfach, denn auf Bellamy Hall gehen seltsame Dinge vor sich. Der Haushalt von Lady Bellamy befindet sich in heller Aufruhr. Zum einen verschwinden seit einiger Zeit immer wieder Schmuckstücke oder ähnliches, die nicht wieder aufzufinden sind. Und in den nahe gelegenen Ruinen einer alten Abtei, geistert des Nachts des öfteren ein Licht durch die Gemäuer. Alle glauben, Patience jüngerer Bruder würde ihnen Streiche spielen, aber Patience weiß sehr genau, das ihr Bruder Gerrard so etwas nie tun würde.

Vane verspricht Lady Bellamy, die Vorkommnisse aufzuklären. Dabei ist es ihm nur recht, wenn er noch länger in Bellamy Hall verbleiben muss. Patience glaubt zu anfangs das Vane einen schlechten Einfluss auf ihren Bruder haben wird, dann ändert sich jedoch ihre Meinung. Zu sehr zeigt Vane, das er nach seinen eigenen Regeln lebt. Der geheimnisvolle Dieb stellt eine echte Herausforderung für alle da, da er nicht zu fassen ist. Und je länger Vane in der Gesellschaft von Patience ist, desto mehr ist er von ihrem Scharfsinn und Liebreiz bezaubert. Und so kommt es das Vane seinen Vorsatz, sich nicht dauerhaft an eine Frau zu binden wollen, noch einmal überdenken sollte ....

Auch dieser Roman aus der Cynster-Reihe kann sich sehen lassen! Vergnügliche Unterhaltung für ein gemütliches Lesewochenende. Stephanie Laurens hat in diesen Roman alle Zutaten für eine lesenswerte Story gepackt. Zwar fand ich "In den Armen des Eroberers" noch ein bisschen besser, trotzdem kann man auch "A Rake's Vow" bedenkenlos weiterempfehlen.

Kritik geschrieben am 13.12.03 von Isolde W.

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"The Promise in a Kiss"

Deutscher Titel: Verheißungsvolle Küsse (04/03 bei Blanvalet)
Amerikanische Originalausgabe: von 2001
Verlag: William Morrow
Preis: $ 18,00
Bewertung: 4.0

Als Helena, Comtesse d'Lisle nach England kommt, hofft sie hier endlich einen Ehemann zu finden, der sie aus einer Vormundschaft befreit, unter der sie seit Jahren zu leiden hat. Was sie jedoch nicht erwartet ist, denn Mann wieder zu treffen, der ihr vor sieben Jahren in einem französischen Kloster einen Kuss gestohlen hat. Und dieser Mann ist ausgerechnet Sebastian, der Duke of St. Ives, der bekannt dafür ist, das er niemals heiraten will. Auch Sebastian erkennt in Helena seine unbekannte Schöne, die ihm in all den Jahren nicht aus dem Kopf gegangen ist. Er erfährt das sie einen Ehemann sucht, der den Vorgaben ihres Vormundes entsprechen soll, und verspricht ihr die geeigneten Kandidaten zu präsentieren.

Was jedoch beide nicht bedenken, je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr fühlen sie sich voneinander angezogen. Aber Helena weiß, das Sebastian nicht der richtige Mann für sie ist, da sie einen Ehemann mit einem schwachen Willen sucht, den sie lenken kann. Zu sehr hat sie ihre Vormundschaft geprägt und sie macht um willensstarke Männer einen großen Bogen.

Sebastian derweil bereut seinen Entschluß, nicht heiraten zu wollen. Seine Aussage kann er auch nicht öffentlich rückgängig machen, also wirbt er um Helena auf seine ganz eigene Art, und ein Cynster gibt schließlich nicht so schnell auf, egal wie dickköpfig seine Auserwählte auch ist ....

"The Promise in a Kiss" wurde in Amerika als Cynster-Weihnachtsgeschichte veröffentlicht. Zeitlich gesehen spielt dieser Roman vor allen anderen Stories aus der Cynster-Serie, denn hier finden die Eltern von Devil und Honoria aus "In den Armen des Eroberers" ihr Glück. "The Promise in a Kiss" ist zwar nicht Stephanie Laurens bestes Buch, aber das beeinträchtigt das Lesevergnügen keinesfalls. Und wer erst einen Cynster-Roman zu Hause hat, der braucht sie alle :-).

Kritik geschrieben am 08.02.03 von Isolde W.

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"Devil's Bride"

Deutscher Titel: In den Armen des Eroberers (06/00 bei Knaur)
Amerikanische Originalausgabe: von 1998
Verlag: Avon
Preis: $ 5,99
Bewertung: 4.5

Devil ist der Spitzname von Sylvester, dem Duke of St. Ives und er paßt zu recht. Bei einem Ausritt findet er seinen jungen Cousin Tolly tödlich verletzt und an seiner Seite eine junge Frau, die vergeblich versucht die Blutung einer Schußwunde zu stoppen. Da ein Sturm aufzieht suchen Devil und Honoria zusammen mit dem Verletzten Unterschlupf, und finden diesen in einer Hütte im Wald. Devil findet sehr schnell heraus wer die willensstarke Frau ist, die ihm so hilfreich zur Seite steht. Leider ist die Verletztung von Tolly so schlimm, das er in dieser Nacht verstirbt.

Honoria Prudence Anstruther-Wetherby arbeitet als Gouvernante. Eigentlich hat sie das nicht nötig, sie besitzt mehr als genug Geld, aber da sie die Zeit bis zu ihrem fünfundzwanzigsten Lebensjahr nicht wartend verbringen will, hat sie sich eine Beschäftigung gesucht. Diese hat sie auch hierher nach Somersham verschlagen. Im Gegensatz zu Devil weiß sie nicht, mit dem sie die Nacht in der Hütte verbringt. Erst am nächsten Tag erfährt sie die schockierende Neuigkeit. Und da ist der Skandal bereits da und anscheinend kann ihr guter Ruf nur durch eine Heirat wiederhergestellt werden.

Devil ist das ganz recht, er war eh auf der Suche nach einer Braut und Honoria ist genau das, was er haben will. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, abgewiesen zu werden. Und bevor er Honoria davon überzeugen kann ihn zu heiraten, ist jede Menge Verführungskunst von seiner Seite gefragt. Und natürlich muß auch noch der Mörder von Tolly seiner gerechten Strafe zugeführt werden.

Ein wirklich wunderbar gelungener Roman, Stephanie Laurens hat mich jetzt schon zum zweiten Mal mit ihrer Schreibkunst begeistert. Ich werde natürlich auch alle andern Cynster Romane lesen, sofern ich dazu komme. Und allen anderen kann ich nur raten: kauft Euch den Roman wenn ihr ein sehr gutes Lesevergnügen sucht!

Kritik geschrieben am 27.05.00 von Isolde W.

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"Captain Jacks Woman"

Deutscher Titel: Ungestüm wie Wind und Meer (07/99 bei Knaur)
Amerikanische Originalausgabe: von 1997
Verlag: Avon
Bewertung: 4.5

Captain Jack ist der Kopf einer Schmugglerbande. Nur seine engsten Freunde wissen wer er in Wirklichkeit ist, nämlich Lord Jonathan Hendon. Er hat die Aufgabe die Franzosen auszuspionieren und gleichzeitig die Verräter im eigenen Staat zu entlarven.

Kathryn "Kit" Cranmer kehrt nach sechs langen Jahren in London zurück nach Cranmer Hall in Norfolk zu ihrem Großvater. Da sie es in den vergangenen Jahren nicht geschafft hat sich einen Ehemann zu angeln, haben es ihre Tanten aufgegeben, sie verheiraten zu wollen. Endlich ist sie wieder zu Hause und kann das Leben geniessen. Den Gedanken an die große Liebe hat sie aufgegeben, nachdem sie in London die wahre Natur der Männer herausgefunden hat.

Eines Nachts reitet sie mal aus und trifft dabei auf eine kleine Schmugglertruppe, die sie davor bewahrt, gefangen genommen zu werden.  Da sie Hosen trägt und ihr Gesicht vermummt ist wird sie für einen jungen Mann gehalten und die kleine Truppe wählt sie zu ihrem Anführer. Kit genießt das Abenteuer bis sie eines Tages die Hunstanton Gang auf sie aufmerksam wird.

Captain Jack findet bald heraus, daß Kit gar kein junger Mann ist und die Schönheit und Gewitzheit dieser Frau raubt ihm den Atem. Da Kit ihm erzählt sie wäre die uneheliche Enkeltochter von Lord Cranmer, will er sie zu seiner Mätresse machen, aber erst nachdem sie ihre kleine Schmugglertruppe seinem Komando anvertraut hat. Denn er muß unbedingt herausfinden ob sie auch Spione ins Land geschmuggelt hat.

Kit kennt nicht die wahre Identität von Captian Jack und dieser weiß nicht wer seine bezaubernde Schmuggler-Lady ist. Die beiden spielen Katz und Maus miteinander ohne zu wissen, daß sie einander schon längst verfallen sind. Aber was passiert wenn die Wahrheit ans Licht kommt? Ist es dann mit den aufregenden Abenteuern für Kit vorbei? Und wie sieht die Zukunft der beiden aus, schließlich gehören sie dem Adel an?

Eine bezaubernde Geschichte die den Leser wunderbar unterhält. Stephanie Laurens ist eine Autorin von der ich in Zukunft noch mehr lesen werde. Ein "heißes" Lesevergnügen für alle Romance-Fans.

Kritik geschrieben am 09.07.99 von Isolde W.

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