Johanna Lindsey Review Page

|| Wagnis der Liebe || Zärtlicher Räuber (Susanne L-A.) || Zärtlicher Räuber (Cornelia P.) ||
|| Ein Lächeln der Liebe || Heart of a Warrior || Herzen im Sturm || The Heir || Ein Dorn im Herzen || Wächter meines Herzens ||

|| The Present || Sklavin des Herzens || Wild wie die Nacht || Wild wie deine Zärtlichkeit || Zärtliche Sünderin ||

"Wagnis der Liebe"

Originaltitel: Marriage Most Scandalous
Verlag: Bertelsmann Buchclub (02/2007)
Bewertung: 4.5

Die junge Margret Landor weiß sich keinen Rat mehr. Ihr Vormund, Graf von Edgewood, ist in Gefahr. Schon einige Unfälle sind geschehen, und Margret macht sich Sorgen, dass er einem Anschlag zum Opfer fallen könnte. In Verdacht hat sie seinen zweitgeborenen Sohn Denton und dessen Gattin Juliette. Vor Jahren hatte sein ältester Sohn Sebastian nach einem verbotenen Duell England verlassen müssen und mit seinem Vater gebrochen. Das ist nun 11 Jahre her. Margret ist der Ansicht, dass nur Sebastian die Vorkommnisse aufklären kann und macht sich auf die Suche nach ihm. Sie findet ihn durch Zufall unter einer anderen Identität. Er ist in halb Europa bekannt geworden als der „Rabe", der sich als Söldner verdingt. Er ist ein ernster Mann geworden, gefährlich und unnahbar.

Sebastian weigert sich zunächst zurückzukehren, da er fürchtet, dass er nichts ausrichten kann, wenn sein Vater ihm das Haus verweigert. Margret schlägt ihm eine Scheinehe vor, womit Sebastian wenigstens als ihr Gatte akzeptiert würde. Man kann ja später wieder die Scheidung verkünden.

In England angekommen hat sein Vater gerade wieder einen Unfall erlitten und liegt schwer verletzt und bewusstlos danieder. Sebastian beginnt zusammen mit seinem Butler und Freund John mit den Ermittlungen auf Edgewood und findet Interessantes heraus. Sein Vater hat mit seinem besten Freund gebrochen, seine Großmutter Abigail spricht nicht mehr mit ihrem Sohn, sein Bruder Denton streitet sich ununterbrochen mit seiner Frau, die ihn wiederum mit irgendeinem Geheimnis erpresst. Die Stimmung zu Hause ist seit seinem Weggang eine Katastrophe. Einzig Margret kommt mit allen aus und ist sein einziger Lichtblick in diesem Chaos. Das Verlangen zwischen den beiden wird immer größer. Und wenn man schon eine Scheinehe eingeht, muss man auch zusammen ein Zimmer teilen und bei einer Scheidung würde sowieso niemand glauben, dass Margret noch Jungfrau ist. Aber will Margret überhaupt eine Scheidung? Kann Sie in Sebastian nicht nur die Leidenschaft sondern auch die Liebe entfachen?

Der düstere und bedrohliche „Rabe" hat einen weichen Kern und die vorlaute und kluge Margret findet ihre große Liebe. Köstliche Dialoge und gute Unterhaltung. Ein typischer Lindsey.

Kritik geschrieben von Cornelia P. am 10.04.2007

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"Zärtlicher Räuber"

Originaltitel: A Loving Scoundrel
Verlag: Bertelsmann Buchclub (06/2005)
Bewertung: 4.5

England zur viktorianischen Zeit. Danny hat keine Erinnerung an ihre Familie. Seit sie denken kann, lebt sie als Junge in London auf der Straße, wo sie sich als Taschendiebin durchschlägt. Der Wendepunkt in ihrem Leben kommt in Gestalt eines ebenso arroganten wie attraktiven Frauenhelden: Jeremy Malory. Er ist auf der Suche nach einem geschickten Langfinger, der seinem Freund Perry aus einer höchst unangenehmen Verlegenheit helfen kann. Beim Glücksspiel hat Perry die wertvollen Juwelen aus dem Familienbesitz verloren und es gibt nur einen Weg sie zurückzubekommen, sie müssen gestohlen werden. Und Danny soll ihnen dabei helfen. Kaum hat Jeremy sie überwältigt und entführt, stellt er angenehm überrascht fest, dass der geschickte Dieb in Wahrheit eine äußerst verführerische junge Dame ist, mit veilchenblauen Augen und aschblonden Locken.

Als Danny schließlich nach dem gelungenen Juwelenraub von ihm eine rechtschaffene Arbeit verlangt, zögert Jeremy keine Sekunde. Er stellt sie als sein Dienstmädchen ein und hofft, ihr auf diese Weise näher zu kommen. Doch Danny weicht ihm aus. Auch wenn sie kaum ihre Gefühle für ihn zügeln kann, dieser Mann, so ist sie überzeugt, würde ihr niemals ein treuer
Gatte sein. Während sich Danny in eine wahre Lady verwandelt, bahnt sich ein Skandal an. Und plötzlich muss Danny nicht nur fürchten, Jeremys Herz zu verlieren, sondern sie bangt um ihr Leben ...

Die Geschichte von Jeremy ist mit dem so typischen Malory Humor geschrieben und hat wieder richtig Spaß gemacht. Sie zeigt aber auch einige Parallelen mit der Geschichte seines Vaters James (Sturmwind der Zärtlichkeit). Er lernte Danny auch nur „in Hosen" kennen. Wie seinem Vater wird es ihm auch erst dann klar, dass er Danny liebt, als er sie fast verliert. Dies ist ein empfehlenswertes Lesevergnügen nicht nur für die Fans der Malory Familie.

Geschrieben am 02.07.05 von Susanne L-A.

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"Zärtlicher Räuber"

Originaltitel: A Loving Scoundrel
Verlag: Bertelsmann Buchclub (06/2005)
Bewertung: 4.5

Ein weiterer Malory-Roman. Diesmal geht es um Jeremy, den Sohn von James Melory. Jeremys Freund Percy hat sich beim Glücksspiel fürchterlich übers Ohr hauen lassen. Wertvolle Schmuckstücke haben den Besitzer gewechselt und Percy wagt sich ohne diese Ringe nicht mehr unter die Augen seiner Mutter. Was also liegt näher als die Kostbarkeiten zurückzuholen - zu stehlen. Die beiden jungen Männer begeben sich also in Londons verrufenste Gegend, um sich als Lockvögel für einen professionellen Dieb auf die Lauer zu legen. Der Dieb, der am geschicktesten einen Raubzug versucht, soll anschließend überzeugt werden, für die beiden jungen Lords die wertvollen Familienschmuckstücke aus dem Landsitz eines Adligen zu holen. Als Lohn soll der Dieb alles außer Percys Ringen behalten dürfen. Nach mehreren Versuchen geht ihnen tatsächlich ein Dieb in die Falle, der viel versprechend zu sein scheint. Der trottelige Percy ist viel zu aufgeregt um mitzubekommen, wer ihnen da ins Netz gegangen ist. Jeremy als Frauenkenner aber merkt sofort, dass es sich bei dem zierlichen Dieb um eine junge Frau handelt.

Danny weiß nur ihren Vornamen. Ihre Herkunft kennt sie nicht. Seit Kindesbeinen lebt sie auf der Straße und gehört zu einer Diebesbande. Um dem Schicksal als Prostituierte zu entgehen, lebt sie seitdem als Junge verkleidet und hat ihre Weiblichkeit bis jetzt erfolgreich verstecken können, was jedoch immer schwieriger wird. Ihr Traum ist es eines Tages eine Familie zu gründen und Kinder zu haben. Das Stehlen war ihr stets zuwider und sie möchte damit aufhören. Nach dem erfolgreichen Juwelenraub, der beinahe durch Jeremys Ungeduld schief gegangen wäre, verlangt Danny von Jeremy ehrliche Arbeit. Er fühlt sich von dieser jungen Frau nicht nur auf erotische Weise angezogen und möchte sie näher kennen lernen und in seiner Nähe haben. So stellt er sie als Dienstmädchen ein.

Danny entwickelt sich immer mehr zu einer begehrenswerten jungen Frau, der Jeremy mit Haut und Haar verfällt. Sie verliebt sich ebenfalls in Jeremy und weiß doch, dass sie nie mehr sein würde als seine Mätresse, da er niemals heiraten will. Als ihr Leben in Gefahr gerät, erkennt Jeremy endlich seine wahren Gefühle. Doch fast ist es zu spät, da der Mörder, der ihre Familie vernichten wollte und ihren Vater tötete, nach nun 15 Jahren auch an Danny vollenden will, was damals nicht geklappt hatte.

Ein wunderschöner neuer Roman von Johanna Lindsey über den mittlerweile recht großen Malory Clan. Die Story ist gut, die Geschichte spannend geschrieben und die Dialoge zwischen Danny und Jeremy spritzig. Manchmal fliegen ganz schön die Fetzen. Die anderen sich noch einmischenden Malorys sorgen für zusätzliche Unterhaltung. Ich konnte den Roman nicht aus der Hand legen und habe ihn in fast einem Zug durchgelesen. Ein wahres Lesevergnügen wie man es von Johanna Lindsey gewöhnt ist. Sehr empfehlenswert.

Kritik geschrieben am 12.06.05 von Cornelia P.

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"Ein Lächeln der Liebe"

Originaltitel: The Heir
Verlag: Wilhelm Heyne Verlag
ISBN: 3-453-21130-8
Erschiene: 1. Auflage Juni 2002
Bewertung: 3.5

Sabrina Lambert mag keine Schönheit im klassischen Sinne sein, aber sie hat ein hinreißendes Lächeln, und durch ihre amüsante, erfrischende Art entzückt sie die Londoner Männerwelt während der Ballsaison. Damit macht sie sich keineswegs nur Freunde mit wachsender Verärgerung muss die schöne Ophelia mit ansehen, wie dieses unscheinbare Mädchen vom Lande die Blicke sämtlicher potenzieller Heiratskandidaten auf sich zieht. Um den Ruf der unliebsamen Konkurrentin zu ruinieren, belebt sie ein altes Gerücht wieder, das man sich über Sabrinas Familie erzählt: Angeblich sind alle Abkömmlinge der Lamberts einem baldigen Tode geweiht. Doch Ophelias Plan geht nicht ganz auf, denn dem eigenwilligen Schotten Duncan ist das Gerede der Leute egal und er bemüht sich auch weiterhin um Sabrina. Dabei muss er bald feststellen, dass seine Gefühle für die junge Frau längst nicht mehr rein freundschaftlich sind. Duncan ist jedoch mit Ophelia verlobt, und die hat nicht vor, sich den Erben des schwerreichen Marquis von Birmingdale einfach so ausspannen zulassen. Der hinterhältigen Ophelia ist jedes Mittel recht, um Sabrina zu schaden ...

Dies Buch zählt bestimmt nicht zu den besten von Johanna Lindsey, aber es ist doch ganz amüsant zu lesen. Für mich waren ein Teil der Nebencharakter interessanter als die Hauptfiguren. Insbesondere ging mir die Darstellung der Ophelia auf die Nerven. Eine absolut unmöglicher Person, die jedem den letzten Nerv rauben kann. Was ich ganz interessant fand, war, wie sich aus Freundschaft Liebe entwickelt. Hierbei stellt sich Sabrina aber mehr ans ungeschickt an und an Stelle ihren Eingebungen zu folgen, läßt sie sich von allen sie umgebenden Personen beeinflussen.

Fazit für mich: Ein Buch das man nicht unbedingt gelesen haben muss, aber bei jedem Lindsey-Fan im Schrank stehen wird. Es bleibt die Hoffnung, das Johanna Lindsey wieder bessere Bucher schreibt. Die Familie Malory ist ja eigentlich auch noch groß genug! ;-)

Review von Maren, 23.07.2002
 

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"Heart of a Warrior"

Deutscher Titel: Stern der Leidenschaft (Bertelsmann Club, Juli 2002)
Amerikanisches Audiobook: unabridged (ungekürzt), 7 Kassetten
Verlag: Brilliance Audio
Bewertung: 2.5
Genre: Futuristic

Lange mussten die Fans auf die Fortsetzung von Johanna Lindseys Science-Fiction Liebesromanen warten, allerdings reicht „Heart of a Warrior“ nicht mal andeutungsweise an die vorherigen Bücher heran.

Dalden Ly-San-Ter ist mit seiner Mutter, seiner Schwester und derem Ehemann unterwegs, als sie im Weltraum einen Notruf empfangen. Den Bewohnern eines kleinen Planeten wurde ein Gerät gestohlen, womit man die Gedanken anderer manipulieren kann. Dalden hat mit dem Bösewicht Jorran, der diese Tat ausgeführt hat, eh noch ein Hühnchen zu rupfen, also nimmt er die Verfolgung auf. Jorran hat sich für den Test der „Mind Altering Rods“ ausgerechnet die Erde ausgesucht.

Brittany Callaghan ist 28, immer noch Jungfrau, dazu viel zu groß für eine Frau und von Beruf Zimmermann. Als sie urplötzlich in einer Menschenmasse einen blonden Hünen entdeckt, ist ihr Interesse geweckt. Schließlich gibt es nicht viele Männer auf der Erde, die größer sind als sie, oder die mit ihrer Größe klarkommen. Doch kaum hat sie ein Gespräch mit dem gut aussehenden Mann angefangen, verschwindet er spurlos.

Kurze Zeit darauf taucht er in der Küche ihres Hauses wieder auf und erschreckt ihre Zimmerkollegin fast zu Tode. Dalden erzählt ihr, er müsse jemanden finden, der versucht den Bürgermeister ihrer Stadt zu beeinflussen und bittet sie um Hilfe. Da Brittany nicht vorhat den Fremden so schnell wieder aus den Augen zu verlieren, stimmt sie zu, nicht ahnend, auf was sie sich da einlässt, denn sie hat keine Ahnung was Dalden in Wirklichkeit ist, nämlich ein Bewohner aus einem anderen Sonnensystem.

Leider hat dieser Roman keine vernünftige Handlung und endlose Dialoge sollen wohl über diesen Mangel hinweg täuschen. Johanna Lindsey geht sogar soweit, Erdenbewohnern die Erde zu erklären, dazu kommen die seitenlangen Beschreibungen zum Planeten Sha-Ka’an und absolut sinnlose Dialoge. Am meisten nervt die Heldin, die bis fast zum Schluss einfach nicht wahrhaben will, das Dalden eigentlich ein Alien ist. Einziger Lichtblick war wie auch in den vorherigen Romanen der vorlaute Computer Martha.

Kritik geschrieben am 22.12.01 von Isolde W.

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"Herzen im Sturm"

Originaltitel: Home for the Holidays
Verlag: Bertelsmann Club (Club Premiere)
Preis: 26,90 DM
Bewertung: 3.0
Genre: Historical

Bereits seit einiger Zeit plant Baron Vincent Everett den Untergang der Familie Ascot. Er ist sich sicher, das George Ascot für den vermeintlichen Selbstmord seines jüngeren Bruders verantwortlich ist. Also hat Vincent Gerüchte ausgestreut, die dem guten Ruf des Schifffahrtunternehmers schaden sollten, mit Erfolg. Endlich ist es ihm auch gelungen das Haus der Familie zu kaufen und da George Ascot auf einer Seereise ist, konnte dieser natürlich den Aufforderungen zur Zahlung nicht nachkommen, und so hat Vincent nichts eiligeres zu tun, als die Kinder des Mannes auf die Straße zu setzen. Da muss er allerdings feststellen, das er anscheinend zu weit gegangen ist. Die junge Larissa Ascot weiß nicht, wohin sie innerhalb von 24 Stunden ziehen soll, vor allem da ihr jüngerer Bruder krank ist und ärztliche Hilfe benötigt. Als da plötzlich der neue Besitzer des Hauses in der Tür steht und ihr anbietet das sie solange bei ihm wohnen kann, bis ihr Vater von seiner Reise zurück ist, willigt sie ein. Vincent plant jedoch schon einen weiteren Schritt seine Rache. Was wäre perfekter als die Tochter seines Feindes zu verführen und dann sitzen zu lassen?

Nach einiger Zeit zusammen mit Larissa jedoch beginnt sich sein Verhalten zu ändern. Und er ist sich nicht mehr sicher, ob sein Plan so schlau ist. Trotzdem verführt er Larissa, ohne ihr ein Eheversprechen zu geben. Larissa jedoch hat keine Ahnung, warum sich der Baron ihr gegenüber so seltsam verhält. Einerseits scheint er nicht die Finger von ihr lassen zu können, andererseits jedoch kann sie seine Handlungen nicht einschätzen. Weihnachten steht vor der Tür, sollte das Fest der Liebe etwa auch einen positiven Einfluss auf Vincent haben?

Schade, wo sind die Johanna Lindsey Geschichten geblieben die ich früher so gern gelesen habe? Jedes neue Buch der Autorin enttäuscht mich ein bisschen mehr. "Herzen im Sturm" wirkte auf mich sehr "steril", man hat überhaupt nicht gemerkt das die Autorin das Buch mit "Herz und Gefühl" geschrieben hat. Die Autorin berichtet anscheinend total teilnahmslos über Larissa und Vincent. Auch die Übersetzung hat einiges zu wünschen übrig gelassen. "Herzen im Sturm" mit seinen 270 Seiten ist leider nicht das, was ich von einem Johanna Lindsey Roman erwartet habe.

Kritik geschrieben am 20.10.01 von Isolde W.

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"The Heir"

Deutscher Titel: Ein Lächeln der Liebe (Heyne, Rondo 01/01)
Amerikanische Originalausgabe:
Verlag: Avon
Bewertung: 4.5
Genre: Historical

Duncan MacTavish, ein junger Schotte, erfährt aus heiterem Himmel, dass er auch noch einen Großvater, Lord Neville Thackeray, in England hat und dass er dessen Erbe ist, aufgrund eines Versprechens seiner Mutter. Sein schottischer Großvater, Lord Archibald MacTavish, lässt Duncan nach England reisen aber nur, wenn er verspricht möglichst bald zu heiraten und Kinder zu zeugen. Da auch er keine Erben mehr außer Duncan hat, möchte er den erstgeborenen Sohn seines Enkels als Erben für seinen Besitz haben.

Lord Neville Thackeray hat bereits eine Braut für seinen Erben ausgesucht, die wunderschöne Ophelia Reid. Diese hat aber keine Lust einen Barbaren aus dem schottischen Hochland zu heiraten und verstreut in der Londoner High Society Gerüchte über ihn, um so ihre Eltern zu einer Aufhebung des Eheversprechens zu bringen.

Sabrina Lambert ist ein Hausgast der Reids, da eine ihrer Tanten mit der Mutter von Ophelia befreundet ist. Sie selber ist stets Gegenstand von Getuschel, da das Gerücht geht, in ihrer Familie besteht ein Hang zum Selbstmord. Aus diesem Grund sind auch ihre Tanten ledig geblieben und da Sabrina nicht unbedingt dem sonstigen Schönheitsstandard entspricht, hat sie sich ebenfalls damit abgefunden wohl niemals einen Mann zu finden.

Als Duncan und Sabrina sich treffen, scheinen sich die richtigen gefunden zu haben. Aber bis zum gemeinsamen Glück, ist es noch ein langer Weg.

Wie immer garantiert Johanna Lindsey ihren Leserinnen eins: jede Menge Spaß. Der Roman ist kurzweilig und unterhaltsam allerdings verstrickt sich die Autorin am Schluss etwas zu sehr in Missverständnissen. Auch aufgrund der vielen handelnden Personen hat man das Gefühl die Liebesgeschichte kommt zu kurz. Trotzdem gilt: Hier hat man Spaß beim Lesen.

Kritik geschrieben am 24.04.00 von Isolde W.

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"Ein Dorn im Herzen"

Originaltitel: Joining
Verlag: Rondo (Heyne)
Preis: 19,90 DM
ISBN: 3-453-16573-X
Bewertung: 3.0
Genre: Historical

Wulfric ist der Erbe von Sir Guy de Thorpe. Jetzt drängt sein Vater ihn endlich den Ehevertrag einzuhalten, den er vor Jahren mit seinem Freund Nigel Crispin abgeschlossen hat. Wulfric möchte aber Milisant, die Erbin von Dunburh nicht zur Frau, der er sie nur einmal als Kind getroffen und er von dieser Begegnung nur schlechte Erinnerungen behalten hat.

Widerwillig macht er sich dann doch auf den Weg, um seine Verlobte zu treffen. In Dunburh angekommen muss er feststellen, dass Milisant sich in all den Jahren nicht geändert hat. Sie läuft immer noch in Männerkleidern umher, redet wie ihr der Schnabel gewachsen ist und hat ebenfalls kein Interesse an einer Heirat. Auch Milisant hat nur schlechte und schmerzhafte Erinnerungen an ihren Verlobten und steht der Verbindung ebenfalls negativ gegenüber. Wulfric wünschte, sie wäre so wie ihre wohlerzogene Zwillingsschwester Jhone.

Die Verbindung der beiden steht unter einem denkbar ungünstigem Stern. Beide wollen stets ihren Dickkopf durchsetzen und machen sich daher gegenseitig das Leben zur Hölle. Es gibt allerdings auch Außenstehende, welche die Heirat zu verhindern möchten. Als die ersten Anschläge auf Milisants Leben ausgeübt werden, erwacht Wulfrics Beschützerinstinkt. Gibt es vielleicht doch noch Hoffnung?

Leider muss ich sagen das mir "Ein Dorn im Herzen" nicht sehr gefallen hat. Die Geschichte war einfach nur nervig, die Helden nicht sehr gut charakterisiert und die Story bestand meistens nur aus den Streitgesprächen zwischen Held und Heldin. Als langjähriger Johanna Lindsey Fan muss ich sagen wer den Roman nicht liest, verpasst auch nichts.

Kritik geschrieben am 12.03.00 von Isolde W.

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"Wächter meines Herzens"

Originaltitel: Until Forever
Verlag: Heyne
Bewertung: 4.5
Genre: Zeitreise

Roseleen White, ist Professorin einer amerikanischen Uni, spezialisiert auf die Geschichte des Mittelalters. Endlich ist es ihr gelungen, das uralte Wikingerschwert „Blooddrinkers Fluch" erworben, daß auf keinen Fall in die Hände einer Frau gelangen durfte. Demjenigen, der dieses Verbot mißachtet, droht ewige Verdamnis. Was sie nicht ahnt ist, daß der Wikinger Thorn Blooddrinker erscheint, sobald sie dieses Schwert berührt. Bei seinem ersten Erscheinen in ihrem Büro glaubt sie noch an einen Streich ihrer Studenten. Erst nachdem Thorn unwillig ein zweites Mal bei ihr erscheint, erkennt sie die Zusammenhänge. Sobald Sie in ihrem englischen Cottage allein ist, führt sie ganz bewußt ein drittes Treffen herbei.

Thorn erklärt ihr, daß er erscheinen muß, sobald sie das Schwert berührt. Er könne erst wieder gehen, wenn sie dieses wünscht – ob er diesem Wunsch nachkommt, ist jedoch einzig seine Entscheidung. Während seiner Anwesenheit muß er jedoch ihren Befehlen nachkommen. Thorn wurde in seiner Zeit von einer Hexe verflucht. Dieser Fluch kann von Roseleen aufgehoben werden, wenn sie ihm sein Schwert zurückgibt. Roseleen muß jedoch von sich aus danach fragen, Thorn darf sie nicht von sich aus darauf ansprechen.

Bei seinem dritten Erscheinen macht Thorn ihr unmißverständich klar, daß er an ihr interessiert ist. Sollte Roseleen ihn noch einmal rufen, würde er sich nicht mehr zurückhalten. Roseleen ist von dem Mann fasziniert, zumal er ihr mit seinen Geschichtskenntnissen bei dem Buch, an dem sie gerade schreibt, eine unschätzbare Hilfe sein kann. Als er ihr erzählt, daß sie sich mit ihm auf eine Zeitreise begeben kann, kann sie nicht widerstehen. Sie unternehmen einen kurzen Ausflug in das Mittelalter und kehren dann in das Cottage zurück.

Nachdem Roseleen mit Thorn eine leidenschaftliche Nacht verbracht hat erwacht am nächsten Morgen erneut im Mittelalter, da Thorn ohne ihr Einverständnis erneut mit ihr eine Zeitreise unternommen hat. Thorn erzählt ihr, daß Wilhelm der Eroberer am Abend mit seiner Flotte nach England segeln will. Roseleen muß aber feststellen, daß dieser Angriff viel früher stattfindet, als sie es aus den Geschichtsbüchern weiß. Nach und nach muß sie nun feststellen, daß die Geschichte durch ihr Verschulden aus den Fugen geraten ist. Dieses hat auch Auswirkungen auf das zwanzigste Jahrhundert. Roseleen und Thorn müssen den Fehler ausbügeln. Währenddessen verlieben sie sich ineinander. Roseleen ist sich aber bewußt, daß sie Thorn zurückschicken muß und bricht gegen seinen Willen den Fluch. Thorn hat aber noch einen Wunsch frei...

Ich konnte diesen Roman gar nicht aus der Hand legen. Zu erleben, wie Thorn sich als typischer Wikinger mit einer widerspenstigen Roseleen und den Errungenschaften der Zivilisation auseinandersetzen muß war absolut amüsant. Ein Muß für TT-Fans!

Reviewed am 25.01.00 von Bärbel R.

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"The Present"

Deutscher Titel: Stürmische Begegnung (Bertelsmann Club 11/99)
Amerikanische Originalausgabe: von 1998
Verlag: Avon Books
Bewertung: 3.5
Genre: Historical

Es ist fast Weihnachten und die ganze Familie der Malorys hat sich in Haverston, dem Familienstammsitz, eingefunden. Es gibt die üblichen Streitereien, aber davon abgesehen sind fast alle glücklich und zufrieden. Kurz vor Heiligabend findet man urplötzlich ein Geschenk. Niemand weiß wo es herkommt, noch von wem es ist. Amy, diejenige in der Familie die manchmal von Ahnungen geleitet wird, kann es nicht abwarten bis endlich Weihnachten ist und öffnet das Geschenk. Es ist eine Art Tagebuch der Vorfahren der Malorys, Christopher Malory und Anastasia Stephanoff.

Anastasia ist Zigeunerin und sollte eigentlich schon längst mit dem Sohn des Anführers ihrer Truppe, Nicolai verheiratet sein. Aber ihrer Großmutter hat das bisher immer erfolgreich verhindert, da sie weiß das Anastasia den brutalen jungen Mann verabscheut. Jetzt fühlt die alte Frau jedoch das sie bald sterben muß und sie will verhindern, daß ihre Enkelin ein Leben lang an einen Mann gebunden ist, den sie nicht liebt. Also bittet sie Anastasia sich in dem Ort vor dem sie kampieren, einen Ehemann zu suchen, innerhalb einer Woche soll sie verheiratet sein.

Keiner der männlichen Dorfbewohner sagt der jungen Zigeunerin zu, aber als Lord Malory in das Lager einreitet um die Zigeuner zu vertrieben, weiß sie das sie ihn ihm ihr Schicksal gefunden hat. Auch Christopher kann kaum seine Augen von der bezaubernden jungen Schönheit lassen. Allerdings stellt sie ihm eine Bedingung. Um ihm zu gehören, muß er sie heiraten. Aber Heirat ist das letzte was Christopher will. Wer wird den Sieg davontragen?

Die Originalausgabe von "The Present" hat gerademal 203 Seiten. Einerseits ist es schön wieder mal etwas über die Malorys zu lesen, aber andererseits kam die Geschichte um Antastasia und Christopher viel zu kurz. Ich fand sie sehr flach, normalerweise kann Johanna Lindsey wesentlich besser schreiben. Und wer die Familienserie der Autorin nicht kennt, es empfiehlt sich sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen, sonst hat man bestimmt Probleme beim Verstehen dieses Romans, da es sehr viele Anspielungen auf die Vorgeschichten gibt.

Kritik geschrieben am 21.11.99 von Isolde W.

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"Sklavin des Herzens"

Originaltitel: Silver Angel, 1988
Verlag: Heyne
Bewertung: 3.5
Genre: Historical

1796. Auf den türkischen Pascha Jamil Reshid wird in Barka ein Anschlag verübt, und da er herausfinden möchte wer es auf ihn abgesehen hat, holt er sich seinen Zwillingsbruder, Derek Sinclair, der in England aufgewachsen ist, zu sich um ihn für eine Weile seinen Platz am Herrscherhof einnehmen zu lassen.

Extra für Derek kauft er eine neue Sklavin, Chantelle, die gerade erst von der Küste Englands entführt worden ist. Chantelle lebt sich nur mit Mühe am Hof ein und versucht den Annäherungsversuchen Dereks, den sie ja für den Pascha hält, zu widerstehen, und nach einigen Schwierigkeiten und Mißverständnissen, schafft er es aber, sie für sich zu gewinnen.

Mit der Zeit erfährt sie, daß Jamils (Dereks) Leben bedroht wird und entdeckt, daß die Wurzel der Verschwörung im Harem selbst zu finden ist, sie beschließt der Sache auf den Grund zu gehen...

Reviewed von Sandra Schömel am 04.11.98, Herausgeberin von: Sandra's Rezeptecke

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"Wild wie die Nacht"

Originaltitel: All I Need Is You, 1997
Deutsche Erstveröffentlichung: 1998
Verlag: Bertelsmann Club
Preis: 24,90 DM
Bewertung: 3.5
Genre: Historical

Ich bin seit Jahren ein Johanna Lindsey Fan, und daher gab es auch diesmal kein Zögern, als ich gesehen hab wer zuerst ihr neuestes Buch veröffentlicht. Nach dem letzten Roman, von dem ich sehr enttäuscht war, hatte ich natürlich so meine Bedenken, was die Qualität von "Wild wie die Nacht" angeht, aber jetzt kann ich Euch sagen, für einen vergnüglichen Nachmittag ist das Buch
allemal gut.

Casey will ihrem Vater beweisen, daß eine Frau genausoviel leisten kann wie ein Mann. Im Jahr 1892 vielleicht nicht gerade der richtige Zeitpunkt, aber sie möchte unbedingt die Leitung über die Bar M Ranch, die ihr Großvater zu drei gleichen Teilen an seine Enkelkinder vermacht hat. Aber Chandos, Caseys Vater will ihr diese verantwortungsvolle Aufgabe nicht übertragen. Also ist sie kurzentschlossen von zu Hause ausgerissen, um ihrem Vater zu beweisen, das sie sich auch in einem Männerjob, zum Beispiel als Kopfgeldjäger, betätigen.

Eines Tages stolpert ihr der reiche und völlig fehl am Platz wirkende Damian Rutledge der Dritte vor die Füße. Damian ist in den Westen gekommen um Rache zu nehmen für den Tod seines Vaters. Das kleine "Bürschlein", was ihn mit einer Waffe bedroht, sieht eigentlich überhaupt nicht gefährlich aus, aber als er sieht wie Casey die zwei Verbrecher überwältigen tut, die für seinen Kutschenunfall verantwortlich waren, muß er seinen ersten Eindruck überdenken. Casey profitiert davon, daß die Leute sie für einen Jungen halten und so korrigiert sie seine falsche Annahme nicht.

Casey nimmt Damien mit in die nächste Stadt und weil Damien ihr einen Job vermasselt, der ihr das nötige Geld eingebracht hätte um endlich wieder nach Hause zurückkehren zu können, bietet er ihr die 10.000 Dollar für einen anderen Job an. Sie soll ihm helfen den Mörder seines Vaters zu finden. Kurzentschlossen willigt Casey ein und bald darauf, eröffnet sie Damien, das sie in Wahrheit ein Mädchen ist.

Damit fangen die Probleme eigentlich erst richtig an, denn mit einem Jungen zu reisen, der zwar verdammt hübsch ist, hätte Damien keine weiteren Probleme verursacht. Aber zu wissen das eine dermaßen gutaussehende Frau immer in seiner Nähe ist, weckt doch ganz andere Gefühle in ihm. Und auch Casey ist von Damiens Äußerem sehr angetan. Da sich auch die Suche nach dem Mörder ziemlich problematisch herausstellt, stolpern die beiden von einem Abenteuer ins nächste. Haben sie auch den Mut sich ihre Gefühle einzugestehen?

Für einen vergnüglichen Nachmittag bietet die Geschichte genug Spaß, obwohl sie leider nicht mit den früheren Werken der Autorin vergleichbar ist. "Wild wie die Nacht" ist übrigens eine Fortsetzung zu "Stürmisches Herz". Allen Fans sei geraten auf die Taschenbuchausgabe zu warten, die spätestens in einem halben Jahr erscheinen sollte.

Kritik geschrieben am 01.11.98 von I. Wehr

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"Wild wie deine Zärtlichkeit"

Originaltitel: Warrior's Woman
Deutsche Erstveröffentlichung: 1994
Verlag: Bertelsmann Club (heute Heyne TB)
Bewertung: 4.0
Genre: Futuristic

Eine gelungene Verbindung der Genres Science-fiction und Liebesroman.

Die erfolgreiche Soldatin Tedra de Arr lebt zufrieden auf dem hochentwickleten Planeten Kystran. Aber dann wird dieser von den Sha Ka'ari, barbarischen Kriegern, angegriffen und erobert. Tedra allein gelingt die Flucht und auf ihren Schultern lastet nun die Verantwortung, irgendwoher Hilfe zu organisieren. Mit Hilfe ihres persönlichen Computers Martha und mit Glück landet sie auf dem bis dahin unbekannten Planeten Sha Ka'an, der von scheinbar ebenso barbarischen Kriegern regiert wird.

Wie das Schicksal so spielt landet Tedra bei ihrer Ankunft direkt bei Challen, einem der Anführer eines der Stadtstaaten. Sowohl die soziale als auch die technische Entwicklung auf Sha Ka'an ist weit hinter der kystranischen zurück, das Leben dort und natürlich der Shodan Challen besitzen aber für Tedra ihren eigenen Charme. Um den Shodan und seine Krieger für ihre Sache zu gewinnen, fordert sie ihn zu einem Wettkampf heraus, der Besiegte verpflichtet sich, dem anderen auf Zeit zu dienen. Leider läuft alles anders als von Tedra geplant: sie verliert. Sie folgt dem Krieger in seinen Palast und entdeckt eine faszinierend andere Welt.

Am besten aber gefällt ihr der Herrscher dieser Welt und schon bald muss sie sich eingestehen, das sie sich hoffnungslos verliebt hat. Aber wird es ihr gelingen, den Geliebten davon überzeugen, ihr bei der Befreiung Kystrans zu helfen? Schließlich ist Challen sich bewusst, dass er dann Gefahr läuft, seine gerade erst gefundene wahre Gefährtin zu verlieren ...

Dieses Buch macht Spaß! Neben der klassischen Lindsey-Liebesgeschichte mit dem männlich-arroganten Helden erwartet den Leser eine selbstbewusste, starke Heldin, eine ungewöhnliche Rahmenhandlung und gezielt plazierter Witz, besonders der eigenwillige Computer (mit echtem menschlichem Persönlichkeitsbild à la Douglas Adams) verdient hier besondere Erwähnung. Allen, die auch gerne mal einen etwas anderen Liebesroman lesen, kann man "Wild wie Deine Zärtlichkeit" (Was für ein blöder Titel!) nur wärmstens empfehlen.

Reviewed von Ute-Christine Geiler am 16.08.98, Herausgeberin von: Das Bücherregal

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"Zärtliche Sünderin"

Originaltitel: Say You Love Me, 1996
Deutsche Erstveröffentlichung: 1997
Verlag: Bertelsmann Club
Preis: 27,90 DM
Bewertung: 2.5
Genre: Historical

Ich liebe die Geschichten um Johanna Lindseys Malory-Familie und daher hatte ich auch ziemlich hohe Erwartungen in dieses Buch gesetzt. Allerdings war ich nach dem Lesen der ersten einhundert Seiten bereits furchtbar enttäuscht. Das ist kein Buch das die Geschichte von Kelsey und Derek (den Hauptfiguren) erzählt, sondern es war ein Buch über alle Malorys. Mrs. Lindsey wiederholt
immer und immer wieder wer - wer ist in der Familie, wer mit wem verheiratet ist usw. Das ging mir mit der Zeit gehörig auf die Nerven.

Kelsey Langtons Eltern sind tot. Daher lebt sie mit ihrer Schwester Jean jetzt bei ihrer Tante und ihrem Onkel. Eines Nachts findet Kelsey heraus das ihr Onkel ruiniert ist. Er hat seinen Job verloren und steckt bis zum Hals in Schulden. Um die Familie zu retten erklärt sich Kelsey bereit, sich auf einer Auktion an den Höchstbietenden zu verkaufen, als seine Geliebte. Das Geld sollte reichen um die Gläubiger ihres Onkels zu bezahlen, was überigens innerhalb von drei Tagen erfolgen muss.

Lord Derek Malory befindet sich zufällig auf dieser Auktion. Um Kelsey vor dem brutalen Lord Ashford zu retten, ersteigert er sie. Sehr schnell akzeptiert Kelsey ihre Stellung als Mätresse und verliebt sich in Derek.

Das war eine Stelle im Buch die ich nicht so recht glauben konnte. Kelsey gehört zum Adel und ist von einem Tag auf den anderen mit ihrer jetzigen Situation zufrieden. Tut mir leid, das kann ich mir nicht vorstellen. Das war viel zu einfach.

Ein Teil des Buches erzählt auch noch die Geschichte von Dereks Vater und dessen Mätresse, die übrigens die Haushälterin ist. Und man stelle sich vor, auch noch die Mutter von Derek. Kann man das der Autorin abkaufen? Tut mir leid, ich kann es nicht. Alles in allem muss ich sagen das mich dieses Buch sehr enttäuscht hat. Johanna Lindseys Anfangsgeschichten über die Malorys sind wesentlich unterhaltsamer gewesen.

Kritik geschrieben am 05.10.97 von I. Wehr

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