1300: Cristiane MacDhiubh
hat einen schottischen Vater und eine englische Mutter. Wegen
ihrem englischen Blut hatte sie es nie einfach gehabt. Und nachdem ihr
Vater von englischen Plünderern getötet wurde, ist es noch
schlimmer geworden und sie wird kaum noch geduldet. Ihre inzwischen
verstorbene Mutter hatte so etwas vorausgesehen und daher für ihre
Tochter ein neues Zuhause gesucht. Sie soll den englischen Lord Adam
Sutton, den Herrn der Insel Bitterlee, heiraten. Ihr soll aber Zeit
gegeben werden, sich daran zu gewöhnen. Cristiane selbst denkt
jedoch zunächst nur, dass sie auf Bitterlee eine Pause einlegt auf
dem Weg zu ihrer englischen Verwandtschaft.
Doch irgendwie kommt sie auf Bitterlee vom Regen in die Traufe. Jetzt
sind es die Engländer, die ihr gegenüber misstrauisch sind,
weil sie auch schottisches Blut in den Adern hat. Dabei erscheint ihr
doch die Insel so schön. Und auch Adam fasziniert sie sehr. Doch
Adam ist auch hin und her gerissen zwischen den Gedanken, die Frau mit
den kupferroten Locken gehen zu lassen oder sie zu heiraten. Und dann
ist da noch Adams kleine Tochter aus erster Ehe, die ganz dringend eine
Mutter braucht.
In diesem Roman zeigt es sich, was für Pech ein „Mischling“ haben
kann. Auch wenn es letztendlich zum glücklichen Ende führt,
konnte einem Cristiane am Anfang richtig Leid tun. Am besten fand ich
aber die behutsame Annäherung von Cristiane und seiner Tochter
Margaret.