"Good at Games"

Englische Originalausgabe:von 2000

Autorin: Jill Mansell

Verlag: Headline Book Publishing

ISBN: 0-7472-6132-6

Bewertung: 3.5

Suzy Curtis ist lebenslustig, selbstbewußt, allseits beliebt und arbeitet als erfolgreiche Immobilienmaklerin in der Firma ihres Bruders Rory in Bristol. Sie bewohnt das Haus neben dem ihres Ex-Mannes Jaz, einem berühmten Rockmusiker, zu dem sie weiterhin ein freundschaftliches Verhältnis hat. Im gleichen Haus wohnt auch ihre Freundin Fee, eine weitere von Jaz' Ex-Frauen. Nur mit Jaz neuer Lebensgefährtin, der zickigen Celeste kann keiner so recht was anfangen, auch wenn Suzy die Wortgefechte mit ihr genießt. Bei einer Verkehrskontrolle, als Rory und Suzy mit überhöhter Geschwindigkeit angehalten werden, lernt sie den gut aussehenden Polizisten Harry Fitzallen kennen, der ihr daraufhin immer wieder mal begegnet. Einer Beziehung mit Suzy scheint er nicht abgeneigt zu sein, aber sein Bruder, der faszinierende, etwas zynische Leo, dem Suzy ein Haus zu verkaufen versucht, ist auch nicht zu verachten.

Als Rorys und Suzys Mutter stirbt, stellt sich bei der Testamentseröffnung heraus, dass diese jahrelang ein Doppelleben geführt hat und es da noch eine zweite Familie in ihrem Leben gibt, mit einem farbigen Lebensgefährten und der gemeinsamen Tochter Lucille, die sich als Sängerin und mit Gelegenheitsjobs durchschlägt. Suzy nimmt Lucille mit offenen Armen auf und lässt sie bei sich wohnen, als sie in Schwierigkeiten gerät.

Als Harry zwei Kinder rettet und von den Medien zum Helden erkoren wird, findet Suzy sich auf einmal ohne es recht zu wollen als seine Verlobte wieder. Und dann muss auch noch ausgerechnet Leo sie immer wieder  in verfänglichen Situationen erwischen, so dass er davon überzeugt ist, dass sie nicht gut genug für seinen Bruder sein kann. Aber wen will Suzy eigentlich wirklich? Harry, Leo oder doch vielleicht wieder den Ex Jaz?

In dem Buch gibt es ein ziemliches Durcheinander, das aber gegen Ende erstaunlicherweise glatt aufgeht - zu glatt für meinen Geschmack. Es gibt viele lustige Szenen, aber die Handlungsweise der Charaktere erscheint oft ziemlich willkürlich.

Review von Ina D., 31.08.2001.

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