"Zuckermond"

Autorin: Astrid Martini

Verlag: Plaisir d'Amour Verlag, 2006, 205 S.

ISBN: 3-938281-13-8

Bewertung: 4.5

Endlich hat Helena Denhoven es geschafft: nachdem sie sich mühsam gegenüber ihren dominanten, konservativen Eltern durchgesetzt hatte und Kunstmalerin geworden ist, hat sie nun die Möglichkeit, Ihre Bilder vor einem größeren Publikum auszustellen. Zur Feier des Tages haben sich Helenas Freundinnen eine besondere Überraschung ausgedacht - Leonard, der attraktivste und exklusivste Stripper und Edel-Callboy der Stadt, tritt an diesem Abend nur für Helena auf.

Helena ist völlig hingerissen von diesem faszinierenden Mann; obwohl sie sich mit ihrem Verstand dagegen wehrt, lässt sie sich doch von Leonard verführen und verbringt eine heiße Nacht mit ihm. Doch dann will sie Leonard wieder aus ihren Gedanken verbannen, denn ein solcher Mann passt ja so ganz und gar nicht in ihre Welt.

Dies gelingt Helena jedoch überhaupt nicht; sie kann diesen Mann und seine erotischen Liebeskünste nicht vergessen; sogar ihre Kreativität leidet darunter. Als Helena von ihrer Familie bedrängt wird, nun endlich "den passenden Mann" zu heiraten, behauptet sie, sie habe bereits einen Freund, in den sie ganz fürchterlich verliebt sei - Leonard. Da ihre Eltern darauf bestehen, ihren Traummann kennen zu lernen, sucht Helena Leonard in dessen Haus auf - in einem denkbar schlechten Moment: sie überrascht ihn mit weiblicher Kundschaft. Wider Erwarten ist Helena sehr erregt von diesem Anblick.

Nach längerem Hin und Her einigt sich Helena mit Leonard darauf, dass er ihren Partner spielt und sie ihm für die nächsten 17 Tage als sein ganz persönliches "Callgirl" zur Verfügung stehen wird; jegliche "Gefühlsduselei" ist von vornherein ausgeschlossen. Doch dies erweist sich als leichter gesagt als getan; nicht nur für Helena, die ja schon länger mit ihren Gefühlen für Leonard kämpft; auch Leonard bleibt nicht ganz so ungerührt, wie er gerne erscheinen möchte.

Ein überaus unterhaltsamer Roman mit prickelnden erotischen Szenen, in denen die sexuelle Spannung zwischen den Charakteren ausgezeichnet dargestellt wird. Die Heldin der Geschichte wirkt sehr sympathisch mit all ihren Unsicherheiten, und der Held ist schlicht und einfach hinreißend.

Reviewed von Sabine R. am 18. Juni 2006
 

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