Autorin: Stephenie Meyer
Verlag: Carlsen
Originaltitel: Twilight
Genre: Paranormal
Bewertung: 5.0
Inhaltsangabe:
Bella, 17 Jahre alt und ein Scheidungskind, zieht zu ihrem Vater
in den Norden nach Forks. Eigentlich mag sie den Ort nicht, denn
dort regnet es immer.
Sehr schnell ändert sich ihre Meinung, als sie den mysteriösen
Edward Cullen in der Schule kennen lernt. Sie fühlt sich vom
ersten Augenblick an zu ihm hingezogen und kann sich später auch
seinem Charme nicht erwehren, als er sie warnt, es sei
gefährlich. Doch es ist schon zu spät, sie hat sich in ihn
verliebt.
Das große Abenteuer steht ihr dennoch bevor, als drei andere
Vampire in die Stadt kommen und einer von ihnen Jagd auf Bella
macht.
Mein Fazit:
Eine zauberhafte Liebesgeschichte! Ich habe den Hype um Bella und
Edward erst nicht verstanden (wie denn auch?). Doch jetzt bin ich
genauso gefangen und gebannt, das ich fast schon die Fortsetzung
dazu lesen möchte - auf der Stelle!
Bella ist 17 Jahre alt und von klein auf an die familiäre
Situation gewöhnt. Ihr Vater hat die Trennung von Bellas Mutter
nie verwunden und lebt seither allein im Haus. Obwohl es erst so
aussieht, als ob er keine Bindung zur Tochter hätte, so spinnt
sich allmählich und ganz zaghaft eine Beziehung zwischen Vater
und Tochter auf. Das ist der Autorin sehr geschickt und glaubhaft
gelungen.
Bella wirkt in dem Buch wie ein typischer Teenager, in der Liebe
unerfahren und noch immer unsicher in ihren Gefühlen, aber auch
relativ erwachsen - eben angepaßt an ihre Familiensituation.
Auch das hat für mich Glaubwürdigkeit. Dennoch kämpft sie
genauso mit den Unsicherheiten, die so mit der ersten Liebe
einher gehen.
Edward ist Vampir - ohne Zweifel. Obwohl er schon fast 100 Jahre
alt ist, so ist diese "menschliche Beziehung" neu und
aufregend für ihn. Auch er kämpft genauso wie Bella mit
Unsicherheiten, gleichzeitig ist er Gentleman like und ist für
Bella da, sobald sie ihm ihr Herz eröffnet hat. Er hat mir vom
Wesen auch sehr gut gefallen, denn er gibt von Anfang an klar zu
verstehen, das Vampire im Grunde Monster sind, obwohl er -wie
auch seine übrige Familie- keine Menschen töten, um ihren Durst
zu stillen.
Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen. Es ist in der Ich-Form
geschrieben und dadurch hatte ich als Leserin das Gefühl, mitten
im Geschehen drin zu sein. Der Humor kam dabei nicht zu kurz und
einige Szenen brachten mit zum Lachen, als ich sie mir bildlich
vorstellte. Es ist romantisch, spannend und voller Action. Ich
freue mich schon drauf, den zweiten Teil zu lesen!
Das Buch bekommt Höchstpunktzahl.
Kritik geschrieben am 13.08.09 von Elke K. (Monalou)
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