Autorin: Mona Vara
Verlag: Plaisir
d'Amour Verlag, 2005, 200 S.
ISBN: 3-938281-07-3
Bewertung: 4.5
England, Mitte des 19. Jahrhunderts: Patricia Smith fragt sich,
ob sie einen Alptraum hatte oder ob auf Barlem Castle tatsächlich
etwas nicht mit rechten Dingen zugeht; des nachts hört sie fremde
Stimmen und beobachtet seltsame Vorkommnisse - und der mysteriöse
Schlossherr, Maximilian Churtham, dessen Bibliothek sie katalogisieren
und ordnen soll, ließ sich bisher auch nie blicken; er scheint nur des
Nachts unterwegs zu sein. Und von Bewohnern des Nachbardorfes, von
denen die meisten Pat mit großem Misstrauen beäugen,
erfährt sie so nach und nach, dass diese Maximilian
verdächtigen, ein Vampir zu sein, der unschuldige junge
Mädchen entführt und ihnen das Blut aussaugt - gerade ist
wieder ein Mädchen verschwunden.
Als Pat endlich den geheimnisumwitterten Maximilian kennen lernt,
fühlt sie sich recht schnell von ihm fasziniert; es fällt ihr
schwer, seiner erotischen Anziehungskraft zu widerstehen. Und auch er
scheint sie zu mögen - doch dann muss er vermuten, dass Pat mit
seinem ärgsten Feind gemeinsame Sache macht. Die erotische
Spannung zwischen den beiden erreicht schließlich ihren
Höhepunkt, und die Ereignisse überstürzen sich.
Mit "Patricia - Der Kuss des Vampirs" ist Mona Vara wieder ein
hervorragender, äußerst unterhaltsamer Roman gelungen. Die
Geschichte um Patricia und Maximilian ist spannend und humorvoll
erzählt, und mit überraschenden Wendungen versehen; die
Entwicklung der Beziehung zwischen Held und Heldin sowie die
prickelnden, erotischen Szenen, die die beiden miteinander teilen, sind
sehr einfühlsam geschildert; die - teilweise recht
ungewöhnlichen - Charaktere des Romans sind farbig und
äußerst lebendig dargestellt. "Patricia" ist überaus
empfehlenswert, und besonders gut für EinsteigerInnen in das Genre
des paranormalen Romans geeignet.
Reviewed von
Sabine R. am 20.11.2005
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