"Goldene Nächte"

Originaltitel: Golden Nights, 1990

Autorin: Christine Monson

Deutsche Erstveröffentlichung: 1991

Verlag: Heyne

Preis: 9,80 DM

ISBN: 3-453-04918-7

Bewertung: 2.5

 

Ich kann nicht behaupten das mir "Goldene Nächte" gefallen hat. Zum einen war die Geschichte sehr schwer zu lesen und ich habe daher auch ziemlich lange gebraucht bis ich sie endlich beendet hatte. Aber dafür waren die Helden mal nicht "Standard".

Als erstes treffen wir auf Suzanne Maintree, eine zwanzig Jahre alte verwöhnte junge Schönheit die den falschen Mann geheiratet hat. Ihr Vater hat sie einfach verlassen als er all sein Geld verlor. Darauf verließ sie auch ihr Verlobter Marcus Hampton. In dieser Situation hat Suzanne über den Heiratsantrag von Bradford Hoth nicht lange nachgedacht und ihn einfach akzeptiert. Allerdings endet ihre Heirat gleich in einem Fiasko. Denn bereits in der Hochzeitsnacht läßt der Bräutigam seine Braut sitzen.

Dann lernen wir Kimberly Smith-Gordon kennen, einen Spieler, Abenteurer und Trinker. Er lebt sein Leben wie ein Spiel. In der Mitte des Buches ändert er seinen Namen übrigens in Rafer Smith obwohl er in Wirklichkeit Jamie Carlisle heißt. (Ja genau, versuch mal der Handlung zu folgen wenn der Held mit drei verschiedenen Namen in der Handlung auftaucht.)

Suzanne findet heraus das ihr Mann eine Goldmine entdeckt hat. Aber schon nach kurzer Zeit bekommt sie einem Brief in dem ihr der Tod ihres Gatten mitgeteilt wird. Sie kann das nicht glauben und erpreßt ihren Schwiegervater. Er soll eine Suche nach ihrem Ehemann finanzieren.

Diese Suche beginnt in Mexico (wo sich Suzanne und Rafer zum ersten Mal treffen) und geht dann quer durch Amerika. Beide suchen aus unterschiedlichen Gründen nach dem Gold - Suzanne braucht Geld und Rafer will Rache nehmen.

Wie gesagt, die Story war ziemlich unglaubwürdig und mühsam zu lesen. Manchmal war die Heldin eine habsüchtige Ehefrau und dann wieder eine treusorgene Tochter die Geld für ihren Vater braucht. Ich werd es mir zweimal überlegen ob ich mir nochmal ein Christine Monson Buch kaufe.

Kritik geschrieben am 14.02.97 von I. Wehr

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