Half Moon Bay

Amerikanische Originalausgabe: von 1999

Autorin: Meryl Sawyer

Verlag: Zebra Books

Preis: 6,50 Dollar

Bewertung: 3.5

Amy Conroy weiß was es heißt, ein Außenseiter zu sein. Seit Geburt ziert eine Hälfte ihres Gesichts ein hässliches Muttermal. Zur Zeit befindet Amy sich auf der Flucht. Sie weiß um die unlauteren Machenschaften ihres früheren Chefs, dieser jedoch hat es geschafft sie in einem sicheren Haus des FBI ausfindig zu machen und nur einem Wink des Schicksals ist es zu verdanken, das sie noch am Leben ist. Begleitet wird Amy auf ihrer Flucht quer durchs Land von einem Hund namens Jiggs, dem sie in der verhängnisvollen Nacht als das sichere Haus in die Luft gesprengt wurde, das Leben gerettet hat. Da Amy weiß, wie sehr das Muttermal als Erkennungszeichen funktioniert, lauert sie an Tankstellen auf Autos, von denen sie weiß, wie sie von innen den Kofferraum öffnen kann. In diesen Wagen reist sie dann heimlich von Ort zu Ort. Nur diesmal geht etwas schief. Denn die Fahrerin Rochelle Raston, baut einen Unfall. Amy wurde rechtzeitig aus dem Wagen geschleudert, ihr Gesicht ist jedoch aufgrund von Brandwunden verunstaltet und sie benötigt eigentlich eine Schönheitsoperation. Fälschlicherweise hält man sie für Rochelle Raston.

Matthew Jensen, ein Reporter, war früher ein Stalking-Opfer von Rochelle. Eigentlich will er der verletzten jungen Frau nicht helfen, er identifiziert sie lediglich als Rochelle. Dann jedoch lässt ihm sein Gewissen keine Ruhe und er bezahlt für ihre Schönheitsoperation. Amy kann es einfach nicht glauben, endlich ist sie von dem Muttermal befreit und wird nicht mehr als das Monster angesehen. Es irritiert sie allerdings sehr, das Matthew nichts mit ihr zu tun haben will. Sie kann ja nicht wissen, was Rochelle ihm angetan hat. Und dann findet ihr Ex-Chef plötzlich heraus, wo Amy sich aufhält ...

Eigentlich ist die Story ganz nett, nur hat mir die Autorin zum Ende hin, sehr viel Dramatik ins Buch bringen wollen. Und das Thema "Schönheitsoperation - plötzlich bist du eine andere" hat Sandra Brown absolut einzigartig beschrieben. Dem Vergleich kann Meryl Sawyers Roman leider nicht standhalten. Der Bösewicht war auch sehr klischeehaft dargestellt. 

Kritik geschrieben am 03.04.04 von Isolde W.

Weitere Meryl Sawyer Romane:

  • Closer Than She Thinks
  • Thunder Island
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