"Wenn stolze Herzen sich begegnen"

Originaltitel: The Agreement (2001)

Autorin: Constance O'Banyon

Verlag: Bastei-Lübbe Verlag, Februar 2003

ISBN: 3-404-18647-8

Preis: 6,90 EUR

Bewertung: 3.5

Dieser Roman ist der dritte Teil der Serie "The Secret Fire". Die anderen Teile sind:

1. "The Wild One" von Elaine Barbieri
2. "The Halb-Breed" von Bobbi Smith
4. "Loner" von Evelyn Rogers

Texas 1882 - Die fünfzehnjährige Lauren McBride ist schon ewig in den Sohn der Nachbarranch, Garret Lassiter verliebt. Sie lässt sich auch nicht davon stören, dass zwischen den beiden Familien eigentlich kein gutes Verhältnis besteht. Doch dann wird Lauren nach Savannah zu ihren Verwandten geschickt. Die Idee dazu kam von ihrer Stiefmutter, die insgeheim versucht, mit ihren Intrigen die Kinder ihres Mannes, der ihr nichts abschlagen kann, aus dem Haus zu bekommen. So verlässt Lauren nach einem Missverständnis Texas, ohne zu wissen, was Garret in Wirklichkeit für sie empfindet.

Vier Jahre später kommt sie wieder zurück. In Savannah hat sie ein Schreiben des Familienanwalts erreicht, wonach Laurens Vater nicht mehr lange zu Leben hat. Das Erbe soll dann unter seinen Kindern und seiner Frau aufgeteilt werden - allerdings nur an die, die innerhalb einer gewissen Frist wieder nach Texas kommen. Die Anteile der Abwesenden würden an die Stiefmutter fallen.

In Texas angekommen warten auf Lauren noch mehr Überraschungen. Sie erfährt zum einen, dass sie einen weiteren älteren (Halb-)Bruder hat. Zum anderen wird ihr vom Vater mitgeteilt, dass sie Garret Lassiter heiraten soll. Im Gegenzug dazu erhält sie bzw. ihr Mann vorab ein begehrtes Grundstück aus der Erbmasse. Sollte sie das ablehnen, würden ihre Brüder ihre Erbteile verlieren...

Der Roman gefällt mir an sich gut. Etwas aufgestoßen ist mir nur dieses "Missverständnis" zwischen unseren Hauptakteuren. Die Geschichte um den spanischen "Erben" kam mir ein wenig wie ein Lückenfüller vor.

Da es sich hier um den 3. Teil der Serie handelt, ist die allgemeine Geschichte natürlich noch nicht zu Ende erzählt. Es würde mich aber sehr interessieren, wie es weitergeht.

Kritik geschrieben von Karin M., 16.03.2003

Weitere Bücher von Constance O'Banyon:

|| Zurück zu Historischen Romanen || Zurück zu Buchkritiken || Zurück zur Hauptseite ||