"Die wilde Rose"

Originaltitel: nicht bekannt

Autorin: Patricia Cabot

Verlag: Dt. Erstveröffentlichung Ullstein, 04/2003

Genre: Historical

Bewertung:  4.0

Lord Edward Rawlings hat die Stellvertreterposition als Herzog, solange sein zehnjähriger Neffe Jeremy sein Erbe nicht antritt. Da er jedoch das Leben eines reichen Aristokraten - ein Leben des Müßiggangs und der Ausschweifungen - führt und jegliche Verantwortung ablehnt, setzt er zum Verdruss seiner Geliebten alles daran, den Sohn seines verstorbenen Bruders zu finden.

Peegan, Jeremys Tante und Vormund, kümmert sich bereits seit seiner Geburt, als sie selbst noch ein Kind war, um ihn. Deshalb entspricht sie nicht im geringsten Edward's Vorstellungen, denn sie ist nicht nur um einiges jünger und hübscher als erwartet, sondern hegt auch noch liberale Ansichten gegen die Macht der Aristokratie. Edward muss einiges aufbieten, um den Jungen und seine Schwägerin zum Mitkommen zu überreden, denn Pegeen hasst seinen Reichtum, seine Stellung und seine Macht - doch ein folgenschwerer Kuss bringt ihre Entschlossenheit ins Wanken. Schon bald bringen die beiden Edwards geordnetes, ausschweifendes Leben durcheinander und korrigieren sein Weltbild gehörig ...

Das Aufeinanderprallen von reichem Lebemann und armer Liberalen bietet ausreichend Konfliktstoff, den Patricia Cabot zu einer spannenden Geschichte mit amüsanten Dialogen verwebt hat. Ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit, dass das Glück der Helden bedroht, bildet die übliche Zutat für ein kurzweiliges Lesevergnügen.

Kritik geschrieben am 14.03.2004 von Ariane

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