Originaltitel: Death and the Maiden
Autor: P. N. Elrod
Verlag: Festa € 12,95
Genre: Paranormal
Bewertung: 4.5
Long Island 1776: Seit sich
Jonathan Barrett kürzlich aus seinem
Grab erhoben hat, lebt er auf dem Landsitz seiner Eltern. Sein
Geheimnis, dass er nun zum Vampir geworden ist, teilt er mit seiner
geliebten Schwester Elizabeth und seinem Vater, sowie einem
vertrauenswürdigen Diener. Diese Personen halten auch weiterhin
fest zu Jonathan. Das hat er auch bitter nötig, denn die Zeiten
sind schwierig. Da gibt es noch seine Mutter, deren Verhalten immer
mehr psychopathische Züge annimmt, und somit den Zusammenhalt der
restlichen Familie fördert. Außerdem befindet sich das Land
in einem Kriegszustand, die Soldaten sollen zwar die Bevölkerung
vor den Rebellen schützen, tatsächlich requirieren sie aber
viele Gebäude und plündern die Bewohner aus. So wäre
beinahe auch schon der Zustand von Jonathan entdeckt worden, als er in
einer alten Scheune Zuflucht vor dem Tageslicht gesucht hatte.
So hat Jonathan alle Hände voll zu tun, um Schadensbegrenzung zu
betreiben, denn langsam beginnt er auch zu begreifen, welche neuen
Fähigkeiten ihm als Vampir zur Verfügung stehen. Als seine
Cousine Anne aus Philadelphia ihren Besuch ankündigt, sie flieht
vor den Wirren des Bürgerkrieges, löst das bei dem jungen
Barrett keine große Begeisterung aus. Wie es sich herausstellen
sollte, bringt Anne noch zusätzliche Gäste mit, Lord
James Norwood und seine Schwester, Lady Caroline.
Bald entwickeln seine Schwester Elizabeth und Lord James zärtliche
Gefühle füreinander, bei Jonathan ruft das gemischte
Gefühle hervor. Aber er und sein Vater wollen sich dem Glück
Elizabeths nicht entgegen stellen. Dann aber überschlagen sich die
Ereignisse, bei einer Teeparty wird ein Mordanschlag an Jonathans Vater
verübt, den er mit Glück gerade noch überstehen kann.
Das Schlimme daran, es muss ein Bewohner des Hauses gewesen
sein. Als dann auch noch Rebellen die Geliebte seines Vaters
überfallen, ist das Maß voll. Jonathan setzt all seine neu
gewonnenen Kräfte ein, um den Unheil Einhalt zu gebieten,
und schreckt auch nicht davor zurück zu töten.
Dieser 2. Band der Gentleman-Serie um Jonathan Barrett
schließt nahtlos an die Ereignisse von „Der rote Tod“ an. Diesmal
erfährt man sehr viel über Jonathans Familie und wie der
junge Barrett seine widernatürlichen Fähigkeiten erprobt und
auslotet. Trotzdem bleibt Jonathan immer sehr menschlich und
ausgesprochen sympathisch. P. N. Elrod schreibt Vampirgeschichten vom
Feinsten, ich bin inzwischen ein ausgesprochener Fan von ihren
Geschichten.
Kritik geschrieben am 16.04.2004 von Uschi
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