Auf der Spur des Verfolgers

Originalausgabe: von 2002

Autor: Reinhold Prechtl

Verlag: Bachmaier

ISBN: 3-931680-29-0

Preis: 12,70 Euro

Bewertung: 3.5

Michael Stein ist 26 Jahre alt und studiert in München. Seine Vorlesungen besucht er immer sehr gewissenhaft und sein Notendurchschnitt kann sich auch sehen lassen. Allerdings verwundert es ihn schon etwas, dass er plötzlich von einem "Headhunter" angesprochen wird und einen Jobangebot bekommt. Kann er diesem Peter Fänger trauen? Da Michael ambitioniert ist, ergreift er die Chance beim Kopf und arbeitet bald in einem mittelständischen Unternehmen das Bauteile für die Rüstungsindustrie und die Raumfahrt entwickelt. Eineinhalb Jahre später jedoch kommt das böse Erwachen, denn Michael wird erpresst.

Er kann sich nicht mehr genau erinnern, was an dem Abend alles passiert ist, als er mit Peter Fänger seinen neuen Job durchsprach. Mit der Post erhält er kompromittierende Fotos. Michael weigert sich, den Forderungen seiner Erpresser nachzukommen, doch schon bald wird die Situation aussichtslos. Liefert er die geforderten Daten nicht, gehen die Fotos an die Öffentlichkeit und er ist seinen Job los. Als er auch noch einen Detektiv engagiert der seinen Erpresser entlarven soll, eskaliert die Situation. Anscheinend ist Michael in einen großen Spionagering hineingeraten. Doch wie kommt er hier wieder raus? Er wendet sich an Sandra Baumann, eine Journalistin. Und schon bald wird klar, das Michael kein Einzelfall ist und das alle anderen Personen die versucht haben über ihre Probleme zu reden, sehr schnell zum Schweigen gebracht worden.

"Auf der Spur des Verfolgers" lässt sich leicht lesen, jedoch hätte man aus der Geschichte aus meiner Sicht noch mehr machen können. Es gab noch jede Menge Raum für Action und Spannung, die der Autor leider nicht voll ausgenutzt hat. Es zog sich ein roter Faden durch die Geschichte, trotzdem konnte man vielfach die Handlungen der Hauptpersonen nicht nachvollziehen. Ich hoffe der nächste Roman dieses jungen deutschen Krimiautors hat ein bisschen mehr "Pep".

Kritik geschrieben am 17.08.02 von Isolde W.

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